Umwelt regional
 
Stadt Weimar - Bevölkerung

 
Einwohnerzahl und Bevölkerungsdichte

Mit 64.355 Einwohnern (12/2016) ist Weimar die viertgrößte Stadt Thüringens und hat einen Anteil von 3,0 % an der Landesbevölkerung. Die Bevölkerungsdichte ist in Weimar mit 762 EW/km² die zweithöchste unter den kreisfreien Städten Thüringens.

Die Bevölkerungsdichte von Weimar 1989 betrug 1.200 EW/km². Sie ging wie in allen kreisfreien Städten durch die Eingemeindungen im Rahmen der Gebietsreform von 1994 deutlich zurück.


Karte:
Einwohnerzahl und
Bevölkerungsdichte 2017
(JPG-Datei)


 
Bevölkerung in den Ortsteilen

OrtsteilBevölkerung 12/90Bevölkerung 12/17
Altstadt3.0703.695
Gaberndorf5661.548
Gelmeroda378401
Industriegebiet Nord2.4871.151 1)
Industriegebiet West138180
Legefeld8161.889
Niedergrunstedt316554
Nordstadt4.9995.733 2)
Nordvorstadt10.2259.854
Oberweimar/Ehringsdorf5.9265.811
Parkvorstadt2.4343.302
Possendorf187212
Schönblick4.1893.783
Schöndorf4.1944.488
Südstadt2.7003.449
Süßenborn244269
Taubach6711.027
Tiefurt481728 3)
Tröbsdorf7421.072
Weststadt8.1665.447
Westvorstadt10.94110.262
1) ohne Dürrenbacher Hütte u. ohne östl. Ettersburger Str.
2) einschl. östl. Ettersburger Str.
3) einschl. Dürrenbacher Hütte

 
Bevölkerungsentwicklung

Von 1989 bis 2016 hatte Weimar mit 1.289 Einwohnern bzw. 2 % (Thüringen 19,2 %) einen stark unterschnittlichen Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen.


Karte:
Bevölkerungsentwicklung
1990 bis 2017
(JPG-Datei)


 
Natürliche Bevölkerungsentwicklung

Die Bevölkerungsentwicklung in Weimar wurde in den Jahren 1989 bis 2016 durch einen negativen natürlichen Saldo geprägt.

2016 betrug der Überschuss der Gestorbenen gegenüber den Geborenen 2,0 pro 1.000 Einwohner (Durchschnitt für Thüringen: 4,6). Das Diagramm zeigt die Entwickling seit 1989.



Karte:
Natürliche Bevölkerungsentwicklung
1989 bis 2016
(JPG-Datei)


 
Wanderungen

Das Diagramm zeigt die Wanderungsrate über die Kreisgrenzen (Zuzüge - Fortzüge je 1.000 Einwohner) seit 1989. Die mittlere Wanderungsrate über die Jahre lag bei +1,6 (Durchschnitt aller Landkreise: -3,3). Unter allen L kreisfreien Städten kann nur Weimar einen positiven Wanderungssaldo aufweisen. 2016 war in Weimar ein Wert von +5,7 zu verzeichnen.


 
Altersstruktur

Die Altersstruktur der Bevölkerung war 2016 in Weimar wie folgt:

Altersklasseprozentualer Anteil
WeimarThüringen
12/8912/1612/8912/16
0 bis unter 6 Jahre7,55,87,75,1
6 bis unter 15 Jahre11,57,811,77,3
15 bis unter 65 Jahre66,963,967,362,8
65 Jahre und älter14,122,413,324,8

Damit lag in Weimar der Anteil von Altersrentnern deutlich unter dem Landesdurchschnitt. Bei Kindern und bei Personen im erwerbsfähigen Alter war der Wert über dem Landesschnitt.


Ein ausgeglichener Jugend- und Altenquotient kennzeichnet, falls keine starken Wanderungen stattfinden, eine stabile Bevölkerungsentwicklung. Bei einem höheren Jugendquotienten wächst die Bevölkerung. Überwiegt der Altenquotient, geht die Bevölkerung zurück.

Im Jahre 2016 lag der Altenquotient in der kreisfreien Stadt Weimar mit 35,0 % deutlich unter dem Landesdurchschnitt (39,5 %). Der Jugendquotient lag mit 21,4 % über dem Thüringer Mittel (19,7 %) und ist nach dem Landkreis Eichsfeld der zweithöchste.