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Einwohnerzahl und Bevölkerungsdichte
Mit 65.542 Einwohnern (12/2011) ist Weimar die viertgrößte Stadt Thüringens und hat einen Anteil von 3,0 % an der Landesbevölkerung. Die Bevölkerungsdichte ist in Weimar mit 779 EW/km² die zweithöchste unter den kreisfreien Städten Thüringens. Die Bevölkerungsdichte von Weimar 1989 betrug 1.200 EW/km². Sie ging wie in allen kreisfreien Städten durch die Eingemeindungen im Rahmen der Gebietsreform von 1994 deutlich zurück.
Bevölkerung in den Ortsteilen
Bevölkerungsentwicklung Von 1989 bis 2011 hatte Weimar mit 102 Einwohnern bzw. 0,2 % (Thüringen 16,9 %) einen sehr geringen Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen. Damit hatte Weimar den geringsten Rückgang aller kreisfreien Städte und Landkreise.
Natürliche Bevölkerungsentwicklung Die Bevölkerungsentwicklung in Weimar wurde in den Jahren 1989 bis 2011 durch einen negativen natürlichen Saldo geprägt. 2011 betrug der Überschuss der Gestorbenen gegenüber den Geborenen 0,2 pro 1.000 Einwohner (Durchschnitt für Thüringen: 4,3). Das Diagramm zeigt die Entwickling seit 1989.
Wanderungen Das Diagramm zeigt die Wanderungsrate über die Kreisgrenzen (Zuzüge - Fortzüge je 1.000 Einwohner) seit 1989. Die mittlere Wanderungsrate über die Jahre lag bei +1,2 (Durchschnitt aller Landkreise: -4,5). Unter allen Landkreisen und kreisfreien Städten kann nur Weimar einen positiven Wanderungssaldo aufweisen. 2011 war in Weimar ein Wert von +1,1 zu verzeichnen.
Altersstruktur Die Altersstruktur der Bevölkerung war 2011 in Weimar wie folgt:
Damit lag in Weimar der Anteil von Altersrentnern deutlich unter dem Landesdurchschnitt. Bei Kindern und bei Personen im erwerbsfähigen Alter war der Wert über dem Landesschnitt.
Ein ausgeglichener Jugend- und Altenquotient kennzeichnet, falls keine starken Wanderungen stattfinden, eine stabile Bevölkerungsentwicklung. Bei einem höheren Jugendquotienten wächst die Bevölkerung. Überwiegt der Altenquotient, geht die Bevölkerung zurück. Im Jahre 2011 lag der Altenquotient in der kreisfreien Stadt Weimar mit 31,6 % unter dem Landesdurchschnitt (35,3 %). Der Jugendquotient lag mit 18,8 % leicht über dem Thüringer Mittel (17,3 %). | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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