Bevölkerung

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Einwohnerzahl und Bevölkerungsdichte

Mit 65.542 Einwohnern (12/2011) ist Weimar die viertgrößte Stadt Thüringens und hat einen Anteil von 3,0 % an der Landesbevölkerung. Die Bevölkerungsdichte ist in Weimar mit 779 EW/km² die zweithöchste unter den kreisfreien Städten Thüringens.

Die Bevölkerungsdichte von Weimar 1989 betrug 1.200 EW/km². Sie ging wie in allen kreisfreien Städten durch die Eingemeindungen im Rahmen der Gebietsreform von 1994 deutlich zurück.



Karte:
Einwohnerzahl
und Bevölkerungsdichte 2011
(JPG-Datei)




 
Bevölkerung in den Ortsteilen

OrtsteilBevölkerung 12/90Bevölkerung 12/11
Altstadt 3.070 3.874
Gaberndorf 566 1.552
Gelmeroda 378 418
Industriegebiet Nord 2.487 1.264
Industriegebiet West 138 173
Legefeld 816 1.830
Niedergrunstedt 316 559
Nordstadt 4.999 5.456
Nordvorstadt 10.225 9.436
Oberweimar/Ehringsdorf 5.926 5.817
Parkvorstadt 2.434 3.098
Possendorf 187 204
Schönblick 4.189 3.871
Schöndorf 4.194 4.563
Südstadt 2.700 3.469
Süßenborn 244 257
Taubach 671 1.111
Tiefurt 481 594
Tröbsdorf 742 1.139
Weststadt 8.166 5.567
Westvorstadt 10.941 9.980
1) einschl. östl. Ettersburger Str. 2) ohne Dürrenbacher Hütte u. ohne östl. Ettersburger Str.
3) einschl. Dürrenbacher Hütte


 
Bevölkerungsentwicklung

Von 1989 bis 2011 hatte Weimar mit 102 Einwohnern bzw. 0,2 % (Thüringen 16,9 %) einen sehr geringen Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen. Damit hatte Weimar den geringsten Rückgang aller kreisfreien Städte und Landkreise.


Karte:
Bevölkerungsentwicklung
1990 bis 2011
(JPG-Datei)



Bevölkerungsentwicklung 1989 bis 2011

 
Natürliche Bevölkerungsentwicklung

Die Bevölkerungsentwicklung in Weimar wurde in den Jahren 1989 bis 2011 durch einen negativen natürlichen Saldo geprägt.

2011 betrug der Überschuss der Gestorbenen gegenüber den Geborenen 0,2 pro 1.000 Einwohner (Durchschnitt für Thüringen: 4,3). Das Diagramm zeigt die Entwickling seit 1989.



Karte:
Natürliche Bevölkerungsentwicklung
1989 bis 2011
(JPG-Datei)

methodische Hinweise

 
Wanderungen

Das Diagramm zeigt die Wanderungsrate über die Kreisgrenzen (Zuzüge - Fortzüge je 1.000 Einwohner) seit 1989. Die mittlere Wanderungsrate über die Jahre lag bei +1,2 (Durchschnitt aller Landkreise: -4,5). Unter allen Landkreisen und kreisfreien Städten kann nur Weimar einen positiven Wanderungssaldo aufweisen. 2011 war in Weimar ein Wert von +1,1 zu verzeichnen.


 
Altersstruktur

Die Altersstruktur der Bevölkerung war 2011 in Weimar wie folgt:

Altersklasse prozentualer Anteil
Weimar Thüringen
12/89 12/11 12/89 12/11
0 bis unter 6 Jahre 7,5 5,5 7,7 4,6
6 bis unter 15 Jahre 11,5 7,0 11,7 6,7
15 bis unter 65 Jahre 66,9 66,4 67,3 65,5
65 Jahre und älter 14,1 21,0 13,3 23,1

Damit lag in Weimar der Anteil von Altersrentnern deutlich unter dem Landesdurchschnitt. Bei Kindern und bei Personen im erwerbsfähigen Alter war der Wert über dem Landesschnitt.

Erläuterungen zu Jugend- und Altenquotient

Ein ausgeglichener Jugend- und Altenquotient kennzeichnet, falls keine starken Wanderungen stattfinden, eine stabile Bevölkerungsentwicklung. Bei einem höheren Jugendquotienten wächst die Bevölkerung. Überwiegt der Altenquotient, geht die Bevölkerung zurück.

Im Jahre 2011 lag der Altenquotient in der kreisfreien Stadt Weimar mit 31,6 % unter dem Landesdurchschnitt (35,3 %). Der Jugendquotient lag mit 18,8 % leicht über dem Thüringer Mittel (17,3 %).


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