Bevölkerung

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Einwohnerzahl und Bevölkerungsdichte

Mit 129.484 Einwohnern (12/2011) hat der Wartburgkreis einen Anteil von 5,8 % an der Landesbevölkerung. Die Bevölkerungsdichte liegt im Wartburgkreis mit 99 EW/km² deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 137 EW/km².

Im Gebiet des Wartburgkreises treten als Teilregionen höherer Bevölkerungsdichte (> 250 EW/km²) nur die Stadt Bad Salzungen und die Gemeinde Barchfeld, Seebach und Zella hervor. Die bedeutendste Achse höherer Bevölkerungskonzentration verläuft im Werratal entlang der Bundesstraße B 62 von Barchfeld über Bad Salzungen, Merkers-Kieselbach und Dorndorf nach Vacha. In Nord-Süd-Richtung orientierte Achsen verlaufen im Feldatal entlang der Bundesstraße B 285 von Dorndorf über Stadtlengsfeld und Dermbach nach Kaltennordheim sowie von Eisenach über Wutha-Farnroda, Ruhla und Schweina nach Bad Liebenstein. Eine geringe Bevölkerungsdichte (unter 75 EW/km²) ist für das Gebiet der Gemeinden Marksuhl, Moorgrund, und Frauensee, einige Gemeinden am Südrand des Kreises sowie für den nördlichen Teil des Wartburgkreises mit dem südöstlichen Hainich kennzeichnend.



Karte:
Einwohnerzahl und Bevölkerungsdichte
1989 und 2011
(JPG-Datei)


 
Städte und Gemeinden des Wartburgkreises


Stadt/Gemeinde Fläche in km² EW/km² Einwohner 12/11 männlich weiblich
... ... ... ... ... ...
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Bevölkerungsentwicklung

Von 1989 bis 2011 hatte der Wartburgkreis mit 25.682 Einwohnern bzw. 16,6 % (Thüringen 16,9 %) einen durchschnittlichen Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen.

Die größten prozentualen Bevölkerungseinbußen (über 20 %) gab es in Seebach, Wutha-Farnroda, Ruhla, Bad Salzungen, Steinbach, Merkers-Kieselbach, Kaltenlengsfeld, Andenhausen, Stadtlengsfeld, Dippach, Diedorf/Rhön, Nazza und Frauensee.

Nennenswerte Bevölkerungszunahmen (über 10 %) gab es in Krauthausen, Lauterbach und Bischofroda.

Stadt/GemeindeBevölkerungEntwicklung
12/8912/11absolut[ %]
...............
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Karte:
Bevölkerungsentwicklung
1989 bis 2011
(JPG-Datei)




Bevölkerungsentwicklung 1989 bis 2011

 
Natürliche Bevölkerungsentwicklung

Die Bevölkerungsentwicklung im Wartburgkreis wurde in den Jahren 1989 bis 2011 fast flächendeckend durch einen negativen natürlichen Saldo geprägt. Ein positiver Saldo wurde nur in Großensee, Krauthausen und Empfertshausen registriert.

2011 betrug der Überschuss der Gestorbenen gegenüber den Geborenen 4,0 pro 1.000 Einwohner (Durchschnitt für Thüringen: 4,3). Das Diagramm zeigt die Entwickling seit 1989.



Karte:
Natürliche Bevölkerungsentwicklung
1989 bis 2011
(JPG-Datei)

methodische Hinweise

 
Wanderungen

Das Diagramm zeigt die Wanderungsrate über die Kreisgrenzen (Zuzüge - Fortzüge je 1.000 Einwohner) seit 1989. Die mittlere Wanderungsrate über die Jahre lag mit -4,2 etwa im Landesmittel (Durchschnitt aller Landkreise: -4,5). 2011 war im Landkreis ein Wert von -4,3 zu verzeichnen.

Im Zeitraum 1989 bis 2011 waren Seebach, Wutha-Farnroda, Bad Salzungen, Merkers-Kieselbach, Großensee und Kaltenlengsfeld durch die stärkste Abwanderung gekennzeichnet. Deutliche Zuwanderungen im gleichen Zeitraum verzeichneten hingegen Krauthausen, Bischofroda, Lauterbach und Leimbach.


 
Altersstruktur

Die Altersstruktur der Bevölkerung war 2011 im Wartburgkreis wie folgt:

Altersklasse prozentualer Anteil
Wartburgkreis Thüringen
12/89 12/11 12/89 12/11
0 bis unter 6 Jahre 8,0 4,5 7,7 4,6
6 bis unter 15 Jahre 11,9 6,9 11,7 6,7
15 bis unter 65 Jahre 67,4 66,2 67,3 65,5
65 Jahre und älter 12,7 22,3 13,3 23,1

Damit lag im Wartburgkreis der Anteil von Altersrentnern leicht unter dem Landesdurchschnitt, während der Anteil von Kindern und Personen im erwerbsfähigen Alter leicht überdurchschnittlich war.

Erläuterungen zu Jugend- und Altenquotient

Ein ausgeglichener Jugend- und Altenquotient kennzeichnet, falls keine starken Wanderungen stattfinden, eine stabile Bevölkerungsentwicklung. Bei einem höheren Jugendquotienten wächst die Bevölkerung. Überwiegt der Altenquotient, geht die Bevölkerung zurück.

Im Jahre 2011 lag der Altenquotient im Wartburgkreis mit 33,7 % leicht unter dem Landesdurchschnitt (35,3 %). Der Jugendquotient lag mit 17,2 % nahezu im Thüringer Mittel (17,3 %).


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