Naturschutzgebiete (Stand: 03/2018)

Der Unstrut-Hainich-Kreis hat Anteil an 10 Naturschutzgebieten (NSG), wovon 8 NSG vollständig im Kreisgebiet liegen. Das NSG 19 befindet sich zum Teil im Kyffhäuserkreis und das NSG 329 liegt teilweise auch im Landkreis Gotha.

NummerNameGröße (ha)
16 Kühmstedter Berg 39
17 Volkenroder Wald 27
18 Sonder 88
19 Großer Horn 1) 159
76 Herbslebener Teiche 99
201 Flachstal 182
203 Klosterschranne - Faulunger Stein 298
328 Zimmerbachtal - Hellerbachtal 51
329 Unstruttal zwischen Nägelstedt und Großvargula 1) 193
381 Grabsche Berge 54
1) liegt in zwei oder mehr Landkreisen


Im Naturraum 3.2 (Hainich - Dün - Hainleite) befinden sich die NSG 16 und 17.

Der "Kühmstedter Berg" (NSG 16) ist ein flacher Rücken zwischen den Taleinschnitten der Unstrut im Norden und des Kühmstedter Baches im Süden. Das NSG ist Teil eines kleinen Waldkomplexes am Rand einer intensiv ackerbaulich genutzten Landschaft und liegt am Anstieg vom Innerthüringer Becken zu den westlichen Muschelkalk-Randplatten des Eichsfeldes. Eine kleine, mit Wasser gefüllte Bodensenke im westlichen Teil und Entwässerungsgräben an der Ostseite des NSG sind als temporäre Gewässer vorhanden. Das Gebiet dient der Erhaltung eines Restwaldes mit naturraumtypischen Waldgesellschaften (u. a. Waldmeister-Buchenwald, Waldlabkraut- und Sternmieren-Eichen-Hainbuchenwald) als Refugium Wald bewohnender Pflanzen- und Tierarten. Im NSG befindet sich ein vermutlich aus der Jüngeren Steinzeit stammendes Hügelgräberfeld mit 27 Grabstätten.

Zwischen Volkenroda und Obermehler liegt der Volkenroder Wald als größeres Waldgebiet, von dem ein Bereich um das Schaftal als NSG 17 "Volkenroder Wald" geschützt ist. Das Gebiet umfasst naturnahe Laubmischwälder (u. a. Waldlabkraut-Eichen-Hainbuchenwald und Erlen-Eschenwald) als Refugium Wald bewohnender Tier- und Pflanzenarten. Auf den frischen Partien des Kerbtals blühen im Frühjahr ausgedehnte Bestände des Märzenbechers (später u. a. auch Gelber Eisenhut, Vierblättrige Einbeere und Hohe Schlüsselblume). Sprengungen im Zusammenhang mit der Erdgaserkundung am Ende der 1950er-Jahre haben im Westteil des NSG Trichter hinterlassen. Der Erosionsgraben im Schaftal – ein typischer "Hungerbach" der Muschelkalkgebiete, der nur zur Schneeschmelze und nach Starkregen Wasser führt – ist mit seiner natürlichen Dynamik zu erhalten.

Die NSG 18 und 19 sowie 328, 329 und 381 befinden sich im Naturraum 5.1 (Innerthüringer Ackerhügelland).

Das NSG 18 "Sonder" dient der Sicherung naturnaher Laubmischwälder und eingeschlossener Erdfälle (z. B. "Hanfsee", "Teufelsloch") mit ausgesprochen wertvoller Naturausstattung und repräsentiert mit den Erdfällen charakteristische Oberflächen- und Gewässerformen des Naturraums. Neben verschiedenen Ausbildungen des Labkraut-Eichen-Hainbuchenwaldes auf größeren Flächen wird die Vegetation unter anderem durch Waldmeister- und Waldgersten-Buchenwald, Traubenkirschen-Erlen-Eschenwald sowie in den kleineren Erdfällen von Walzenseggen- und Torfmoos-Birken-Erlenbruchwald geprägt. Randlich enthält das NSG einige Fichtenforsten, die teilweise bereits mit Laubgehölzen durchsetzt sind. Der Hanfsee ist umgeben von einem 22 ha großen, mehrere Erdfälle enthaltenden Totalreservat, in dem eine natürliche Entwicklung ablaufen soll.

Das großenteils von Ackerflächen umgebene NSG 19 "Großer Horn" bei Blankenburg liegt auf der Südabdachung der Sömmerschen Höhen zum Schlotheimer Graben. Es umfasst einen isolierten Waldkomplex mit vorherrschendem subkontinentalen Labkraut-Eichen-Hainbuchenwald und bemerkenswertem Arteninventar. Für die Flora des NSG ist eine gewisse Häufung kontinentaler Florenelemente charakteristisch. Dem östlichen Waldrand ist eine kleine Quellstelle vorgelagert. Im NSG befinden sich mehrere Gruppen von Hügelgräbern und zahlreiche Grenzsteine (Grenze zwischen ehem. Königreich Preußen, Provinz Sachsen und Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen). Die als Naturdenkmal gesicherte Alteiche im äußersten Südwesten ist inzwischen zusammengebrochen. Das NSG beherbergt zudem ein 25 ha großes Totalreservat zur Sicherung der natürlichen Waldentwicklung.

Das NSG 328 "Zimmerbachtal-Hellerbachtal" südwestlich Bad Langensalza dient dem Schutz der Karstquelltöpfe (Große und Kleine Golke), naturnahen Bachläufe und eines reich gegliederten Biotopmosaiks als Lebensräume vor allem für gefährdete Vogelarten (u. a. Neuntöter, Braunkehlchen, Eisvogel, Grauspecht und Wendehals). Das Gebiet wird im Wesentlichen durch Grünland unterschiedlicher Feuchtestufen und bachbegleitende Gehölze geprägt und beherbergt am Ostende des Ettenberges einen kleinen ehemaligen Steinbruch. Das NSG besitzt eine besondere Bedeutung im Biotopverbund der ausgeräumten Agrarlandschaft zwischen Hainich und Unstrutaue.

Ein Hauptbestandteil des NSG 329 "Unstruttal zwischen Nägelstedt und Großvargula" ist die Unstrut, die hier ein weitgehend natürliches Flussbett besitzt und einer natürlichen Dynamik unterliegt. Der geschützte Abschnitt des Unstruttals ist steil und tief eingeschnitten. Das Durchbruchstal ist durch ein vielfältiges Mosaik wertvoller Trocken- und Feuchtbiotope als Refugium bedrohter Pflanzen und Tiere charakterisiert. Die außerordentlich reiche Biotopausstattung reicht von ehemaligen Weinbergen über Halbtrockenrasen, Gebüsche, Obst- und Kopfweidenbestände bis zu Kalksteinbrüchen und alten Lehmgruben. Besonders wertvolle Pflanzengesellschaften des NSG sind Brustwurz-Kohldistel-Feuchtwiese, Sumpfstorchschnabel-Mädesüß-Flur und Wiesenknopf-Silau-Feuchtwiese sowie die großflächigen Adonisröschen-Fiederzwenken-Halbtrockenrasen. Nahezu 500 Gefäßpflanzenarten konnten bisher nachgewiesen werden. Das NSG 381 "Grabsche Berge" umfasst geologische und geomorphologische Besonderheiten, Trockenrasen (u. a. Steppenschwingel-Pfriemengras-Trockenrasen, Adonisröschen-Fiederzwenken-Halbtrockenrasen) sowie angrenzende Äcker, an deren Rändern teilweise noch die Haftdolden-Gesellschaft vorkommt, mit reichem Arteninventar. Am Nordwestrand ist die am Fuße des Kalkbergs entlang fließende Notter auf einer Länge von 550 m in das Gebiet einbezogen. Das NSG wird vom Fahrweg Grabe-Bollstedt durchquert.

Im Naturraum 6.3 (Gera-Unstrut-Niederung) befindet sich das NSG 76 "Herbslebener Teiche". Es schließt ein Feuchtgebiet mit offenen Flachwasserbecken, temporären Gewässern und Gräben innerhalb der Unstrutaue sowie mit großflächigem Schilf-Röhricht (größte zusammenhängende Schilffläche Thüringens!) und artenreicher Tierwelt, insbesondere Vögel (u. a. Uferschwalbe, Rohrdommel und Tüpfelralle), Amphibien und Insekten ein. Das Gebiet besteht aus zwei Reihen unterschiedlich großer, rechteckiger Gruben, die zu den wichtigsten Armleuchteralgen-Gewässern Thüringens zählen, nördlich und südlich einer Straße. Inmitten des NSG befindet sich ein Pumpwerk sowie eine, auf der Südseite gelegene, bis 4 m hohe Abraumhalde als Sonderstandort. Abgebaut wurde Kalksand, ein unverfestigtes, hellgelbes, feinkörniges Kalksediment, das sich im Holozän in der Unstrutaue unterhalb der Karstquellen von Großvargula gebildet hatte.

Das NSG 201 "Flachstal" befindet sich in den Naturräumen 3.2 (Hainich - Dün - Hainleite) und 5.1 (Innerthüringer Ackerhügelland). Das Gebiet umfasst extensiv beweidete Komplexe aus Kalk-Halbtrockenrasen (Enzian-Schillergras-Rasen), Frischwiesen und Gebüschen mit einer artenreichen Fauna. So befindet sich beispielsweise die Geburtshelferkröte am Ostrand ihres Verbreitungsgebietes und hat im Bachlauf und seinen Kolken eines ihrer letzten natürlichen Reproduktionsgewässer in Deutschland. Im Talgrund ist eine 4 ha Refugialfläche ausgewiesen, die von der Beweidung ausgeschlossen bleibt und in der sich Auwald entwickeln soll. Östlich des Goldbergs tritt am linken Hangfuß aus einer Nische eine permanente Quelle zutage. Von 1960-1990 war der untere Teil des Flachstales ein Infanterieschießplatz, weitere Teile des heutigen NSG Schutzzone ohne militärische Nutzung.

Im Naturraum 3.3 (Werrabergland - Hörselberge) befindet sich das NSG 203 "Klosterschranne-Faulunger Stein". Im NSG wird die zusammenhängende Muschelkalk-Randplatte durch rechte Nebentäler der Werra, hier von Frieda und Faulunger Bach mit Quellästen, tief und steil zertalt. Von den fast ebenen Hochflächenspornen, die mit ihren westlichen Ausläufern in das NSG hineinragen, fällt das Gelände außerordentlich steil zu den Talgründen hin ab. Nördlich und nordwestlich von Faulungen (Faulunger Stein) sowie am Brandkopf (Klosterschranne, Schrännfelsen, mit jungen Bergstürzen) wird die Oberhangkante von Felsen und Steilabstürzen bis zu 30 m Höhe geprägt. Hier sind markante Aussichtspunkte zu finden. Das NSG dient der Erhaltung naturnaher Laubwälder (v. a. Buchenwälder), der Felsabstürze mit vorgelagerten Kalkschutthalden sowie der offenen Trocken- und Feuchtbiotope (naturnahe Bachläufe, Kalktuffquellen) einer strukturreichen Kulturlandschaft. Es bietet z. B. der Wildkatze, aber auch Fledermäusen, Vögeln, Schnecken und Laufkäfern wichtige Habitate. Über 350 Farn- und Blütenpflanzen und 71 Flechten-Arten wurden nachgewiesen. Durch das Gebiet verläuft der Lehrpfad Faulungen, der auch Informationen zum Naturschutz bietet.
 
Nationalpark

Der Unstrut-Hainich-Kreis hat Anteil am ca. 7.600 ha großen Nationalpark "Hainich".
 
Naturparke

Der Naturpark "Eichsfeld – Hainich – Werratal" im Nordwesten Thüringens an der Landesgrenze zu Hessen umfasst den südwestlichen Teil des Landkreises Eichsfeld, den westlichen Teil des Unstrut-Hainich-Kreises und den nördlichen Teil des Wartburgkreises mit einer Größe von insgesamt 85.800 ha. Nachhaltig vom Verlauf der ehemaligen innerdeutschen Grenze geprägt, konnte sich in diesem Gebiet die Natur in vielen Bereichen relativ ungestört entwickeln. Im Zentrum Deutschlands vereint er in sich drei sehr unterschiedliche Landschaftsräume und besticht so durch eine besondere Vielfalt und den Reiz der Gegensätze: Das Eichsfeld – der Norden des Naturparks – ist durch das Hochplateau des Muschelkalkberglandes mit tief eingeschnittenen Tälern geprägt. Burgruinen auf Anhöhen wie die Burg Hanstein bieten eindrucksvolle Ausblicke bis zum Harz und Hohen Meißner. Durch artenreiche Laubwälder sowie Acker- und Weideflächen erhält diese Kulturlandschaft einen sehr reizvollen, kleinräumig strukturierten Charakter. Im südöstlichen Teil (mit größerem Anteil im Unstrut-Hainich-Kreis) erstreckt sich auf 160 km² Deutschlands größtes zusammenhängendes Laubwaldgebiet – der Hainich. Etwa die Hälfte der Fläche wurde 1997 zum Nationalpark erklärt und liegt eingebettet in den Naturpark. Steile Hänge und stille Auelandschaften bestimmen das Landschaftsbild des im Südwesten des Naturparks gelegenen Werratals.
 
Landschaftsschutzgebiete (Stand: 03/2018)

Im Unstrut-Hainich-Kreis gibt es vier LSG.

Mit der Ausweisung des LSG 81 "Obereichsfeld" im Jahr 2009 wurde ein Teil des LSG 17 "Mühlhäuser Stadtwald" aufgehoben und in das neue LSG integriert. Der größte Teil des LSG 81 befindet sich im Landkreis Eichsfeld. Das Obereichsfeld liegt im Nordwesten Thüringens und bildet mit dem nördlich anschließenden Untereichsfeld die historisch gewachsene Region Eichsfeld. Das LSG umfasst den größten Teil des thüringischen Obereichsfeldes südlich der Bundesstraße B 80 von Hohengandern bis Marth bzw. der Landstraße L 3080 von Marth über Uder, Heilbad Heiligenstadt bis Beuren. Der LSG-Anteil im Unstrut-Hainich-Kreis umfasst das südliche Eichsfeld von Lengenfeld unterm Stein und Hildebrandshausen über Faulungen und Katharinenberg bis Wendehausen und Heyerode. Der reizvolle kleinräumige Wechsel von Wald, Wiese, Weide, Acker, Streuobstwiese und Heckenstrukturen und die darin eingebetteten Dorfanlagen sowie Burgen, Schlösser, Klöster und Kapellen sind Zeugen einer abwechslungsreich strukturierten Kulturlandschaft. Die bergige Landschaft des Obereichsfeldes prägt als Randerhebung des Thüringer Beckens mit Muschelkalk und Buntsandstein das Landschaftsbild. Charakteristisch sind die Schichtstufen am Übergang vom Muschelkalk zum Buntsandstein sowie die ausgedehnten, naturnahen und artenreichen Laubmischwälder, die Hochplateaus des Muschelkalkberglandes mit tief eingeschnittenen Tälern, schroffe Felswände und steile Abbruchkanten. Aus der Anordnung dieser Landschaftsbestandteile ergeben sich lange, meist unverbaute Sichtachsen über die schmalen Täler hinweg bis in den Harz oder den Thüringer Wald. Das LSG ist mit seinen zahlreichen Quellen, Bächen und Flüssen wesentliches Einzugsgebiet für die Leine im Norden und die Werra im Südwesten, wobei die Wasserscheide das LSG von Westen nach Osten durchzieht. Ein größerer Abschnitt des ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifens, des sogenannten "Grünen Bandes", sowie der größte Eibenbestand in Thüringen als eibenreichstes Bundesland Deutschlands sind bemerkenswerte Elemente innerhalb des LSG. Es besitzt außerdem mit seinen Burgen und Schlössern eine besondere kulturhistorische Bedeutung, auch für die Entwicklung von Tourismus und Erholungswert. Kirchen, Klöster und Wallfahrtsorte sind darüber hinaus Zeugen der religiösen und traditionellen Bedeutung der Region.

Der "Mühlhäuser Stadtwald" (LSG 17) als nördlichster Teil der Muschelkalkplatte des Hainichs ist Naherholungsgebiet für Mühlhausen. Die Unstrutaue um Nägelstedt (LSG 19, z. T. auch im Landkreis Gotha) ist Naherholungsgebiet für Bad Langensalza. Das LSG 19 liegt aber inzwischen im etwas größeren NSG 329 "Unstruttal zwischen Nägelstedt und Großvargula".

NummerNameGröße (ha)
17Mühlhäuser Stadtwald2.838
18Landschaftsteile, Wasserläufe und Bruchwiesengelände Bad Tennstedt10
19Unstruttal zwischen Nägelstedt und Großvargula140
81Obereichsfeld38.503



Karte:

Schutzgebiete
(JPG-Datei)

 
Geschützte Landschaftsbestandteile,
Flächennaturdenkmale und Naturdenkmale *

Im Unstrut-Hainich-Kreis gab es zum 15.12.2004 insgesamt 33 geschützte Landschaftsbestandteile, Flächennaturdenkmale und Naturdenkmale.

* Von den Naturdenkmalen wurden erfasst: flächige Naturdenkmale sowie Naturdenkmale geologischer und hydrologischer Art.
 
Natura-2000-Gebiete

Das europäische ökologische Schutzgebietsnetz Natura 2000 umfasst Fauna-Flora-Habitat-Gebiete (FFH-Gebiete einschließlich FFH-Objekte) und Europäische Vogelschutzgebiete.

Die FFH-Gebiete bilden ein europaweites Netz besonderer Schutzgebiete, das der Erhaltung schutzwürdiger Lebensräume sowie ausgewählter Tier- und Pflanzenarten dient. Die Europäischen Vogelschutzgebiete werden für bestimmte Brutvogelarten und für Rast- und Überwinterungsplätze von Zugvögeln ausgewiesen.

Rechtliche Grundlage

Thüringen hat seine Meldung von FFH-Gebieten an die EU-Kommission abgeschlossen. Neben den 212 FFH-Gebieten wurden auch 47 punktförmige FFH-Objekte für den Fledermausschutz gemeldet. Hierbei handelt es sich insbesondere um Fledermausquartiere in Gebäuden und Stollen. Diese sind im Sinne der FFH-Richtlinie FFH-Gebiete und wurden z. T. zu Objektgruppen zusammengefasst. Außerdem gibt es in Thüringen 44 Vogelschutzgebiete.

Der Unstrut-Hainich-Kreis hat Anteil an folgenden FFH-Gebieten:
 
FFH-Gebiete (Stand: 05/2004)

Nummer Name Größe (ha)
... ... ...

 
Europäische Vogelschutzgebiete (Stand: 04/2007)

Nummer Name Größe Landkreis/
kreisfreie Stadt
Kurzcharakteristik
13Südliches Eichsfeld1.967 haEichsfeld, Unstrut-Hainich-KreisMit großflächigen Buchenwäldern, Karsthängen und Felsabbrüchen bildet das Gebiet in Verbindung mit beweideten Kalk-Trockenrasen, Wacholderheiden und Feuchtbiotopen in den Talgründen ein bedeutendes Refugium insbesondere für Uhu und Schwarzstorch.
14Hainich15.036 haUnstrut-Hainich-Kreis, Wartburgkreisgrößter unzerschnittener Kalk-Buchenwald Deutschlands, mit vielen seltenen und gefährdeten Arten, randlich artenreiche Magerrasen, bedeutendes Refugium für bedrohte Vogelarten, insbesondere Mittelspecht
15Gera-Unstrut-Niederung um Straußfurt5.508 haSömmerda, Unstrut-Hainich-KreisVerschiedenartige Stand- und Fließgewässer bilden im Zusammenhang mit Auwaldresten, Flachmooren sowie umgebenden Acker- und Grünlandbereichen ein bedeutendes Refugium für bedrohte Brut- und Rastvogelarten, insbesondere für Kranich und Anatiden.


Karte:

Gebiete des Natura-2000-Netzes
(PDF-Datei)