Bevölkerung

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Einwohnerzahl und Bevölkerungsdichte

Mit 108.040 Einwohnern (12/2011) hat der Unstrut-Hainich-Kreis einen Anteil von 4,9 % an der Landesbevölkerung. Die Bevölkerungsdichte liegt im Unstrut-Hainich-Kreis mit 111 EW/km² deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 137 EW/km².

Gebiete des Unstrut-Hainich-Kreises mit höherer Bevölkerungsdichte (> 250 EW/km²) ist nur die Stadt Mühlhausen. Eine Achse höherer Bevölkerungskonzentration ist entlang den Bundesstraßen B 247 und B 249 zwischen Bad Langensalza, Großengottern, Mühlhausen, Oberdorla und Südeichsfeld entwickelt. Darüber hinaus bestehen lokale Verdichtungen um Schlotheim und Herbsleben. Geringe Bevölkerungsdichten (unter 75 EW/km²) sind für den östlichen sowie mittleren und südlichen Teil des Landkreises kennzeichnend. Der südliche Hainich (ehemals Truppenübungsplatz Weberstedt, heute Teil des Nationalparks Hainich) bildet eine große siedlungsfreie Fläche.



Karte:
Einwohnerzahl und Bevölkerungsdichte
1989 und 2011
(JPG-Datei)


 
Städte und Gemeinden des Unstrut-Hainich-Kreises


Stadt/Gemeinde Fläche in km² EW/km² Einwohner 12/11 männlich weiblich
... ... ... ... ... ...
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Bevölkerungsentwicklung

Von 1989 bis 2011 hatte der Unstrut-Hainich-Kreis mit 21.915 Einwohnern bzw. 16,9 % (Thüringen 16,9 %) einen durchschnittlichen Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen.

Die größten prozentualen Bevölkerungseinbußen (über 20 %) gab es in Blankenburg, Menteroda, Klettstedt, Bruchstedt, Flarchheim, Kutzleben, Bad Langensalza, Marolterode, Altengottern und Tottleben.

Geringes Bevölkerungswachstum gab es lediglich in Bothenheilingen und Unstruttal.

Stadt/GemeindeBevölkerungEntwicklung
12/8912/11absolut[ %]
...............
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Karte:
Bevölkerungsentwicklung
1989 bis 2011
(JPG-Datei)




Bevölkerungsentwicklung 1989 bis 2011

 
Natürliche Bevölkerungsentwicklung

Die Bevölkerungsentwicklung im Unstrut-Hainich-Kreis wurde in den Jahren 1989 bis 2011 fast flächendeckend durch einen negativen natürlichen Saldo geprägt. Mehr Geburten als Sterbefälle wurden lediglich in Bothenheilingen und Blankenburg registriert.

2011 betrug der Überschuss der Gestorbenen gegenüber den Geborenen 4,1 pro 1.000 Einwohner (Durchschnitt für Thüringen: 4,3). Das Diagramm zeigt die Entwickling seit 1989.



Karte:
Natürliche Bevölkerungsentwicklung
1989 bis 2011
(JPG-Datei)

methodische Hinweise

 
Wanderungen

Das Diagramm zeigt die Wanderungsrate über die Kreisgrenzen (Zuzüge - Fortzüge je 1.000 Einwohner) seit 1989. Die mittlere Wanderungsrate über die Jahre lag mit -4,8 etwa im Landesmittel (Durchschnitt aller Landkreise: -4,5). 2011 war im Landkreis ein Wert von -2,6zu verzeichnen.

Im Gesamtzeitraum 1989 bis 2011 waren Blankenburg, Menteroda, Klettstedt und Kutzleben durch die stärkste Abwanderung gekennzeichnet. Deutliche Zuwanderungen im gleichen Zeitraum verzeichneten hingegen Rodeberg, Großvargula und Mittelsömmern.


 
Altersstruktur

Die Altersstruktur der Bevölkerung war 2011 im Unstrut-Hainich-Kreis wie folgt:

Altersklasse prozentualer Anteil
Unstrut-Hainich-Kreis Thüringen
12/89 12/11 12/89 12/11
0 bis unter 6 Jahre 7,9 4,8 7,7 4,6
6 bis unter 15 Jahre 12,1 7,4 11,7 6,7
15 bis unter 65 Jahre 66,6 65,5 67,3 65,5
65 Jahre und älter 13,4 22,2 13,3 23,1

Damit lag im Unstrut-Hainich-Kreis der Anteil von Altersrentnern und Personen im erwerbsfähigen Alter leicht unter dem Landesdurchschnitt, während der Anteil von Kindern überdurchschnittlich war.

Erläuterungen zu Jugend- und Altenquotient

Ein ausgeglichener Jugend- und Altenquotient kennzeichnet, falls keine starken Wanderungen stattfinden, eine stabile Bevölkerungsentwicklung. Bei einem höheren Jugendquotienten wächst die Bevölkerung. Überwiegt der Altenquotient, geht die Bevölkerung zurück.

Im Jahre 2011 lag der Altenquotient im Unstrut-Hainich-Kreis mit 33,9 % leicht unter dem Landesdurchschnitt (35,3 %). Der Jugendquotient lag mit 18,6 % über dem Thüringer Mittel (17,3 %) und war nach dem Landkreis Eichsfeld der zweithöchste aller kreisfreien Städte und Landkreise.


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