Umwelt regional
 
Lufttemperaturen im langjährigen Mittel von 1971 bis 2010

Die mittlere Temperatur für Thüringen für den Zeitraum 1971 bis 2010 beträgt 8,0°C, wobei das Minimum über die Jahre bei 4,7°C in der Gemeinde Gehlberg (Ilm-Kreis) und das Maximum über die Jahre bei 9,8°C in Jena liegt.

Die geringsten Temperaturen sind in den Höhenlagen des Thüringer Waldes und Thüringer Schiefergebirges, im Südharz sowie der Vorderen und Hohen Rhön vorzufinden. Die dort gelegenen Gemeinden Kaltenlengsfeld, Kaltennordheim, Kaltenwestheim und Kaltensundheim gehören tatsächlich zu den kälteren Gemeinden des Freistaats.

Die wärmsten Regionen sind das Saaletal bei Jena bis zur Landesgrenze im Norden und die Gegend entlang der Unstrut über das Thüringer Becken bis hin zur Hohen Schrecke. Der wärmste Landkreis ist das Altenburger Land im Osten Thüringens, hier wiederum der nordöstliche Teil.


Karte:
Mittlere langjährige Temperatur
1971 und 2010
(JPG-Datei)

Die folgenden Diagramme zeigen die Mittelwerte der Temperatur für den Kreis (grün), für den kältesten (blau) und den wärmsten Ort des Kreises (rot) im langjährigen Mittel der Jahre 1971 bis 2010. Die Werte wurden durch eine geostatistische Auswertung der in der Karte dargestellten Daten ermittelt und geben das Modellierungsergebnis für das gesamte Jahr, die Sommermonate (Juni, Juli, August) sowie für die Wintermonate (Dezember, Januar, Februar) wieder. Die Spanne der Werte wird dabei durch die naturräumlichen Gegebenheiten, das Relief, aber auch durch die unterschiedlich großen Gesamtflächen der Kreise bestimmt.

Jahresmittelwerte der Temperatur und Temperaturspanne im langjährigen Mittel der Jahre 1971 bis 2010 nach Kreisen



Mittelwerte der Temperatur und Temperaturspanne für die Sommermonate im langjährigen Mittel der Jahre 1971 bis 2010 nach Kreisen




Mittelwerte der Temperatur und Temperaturspanne für die Wintermonate im langjährigen Mittel der Jahre 1971 bis 2010 nach Kreisen

Abkürzungen

Grundlage für die Darstellungen in den Karten und Diagrammen ist eine Modellierung. D.h., dass nicht flächendeckend Messwerte vorliegen, sondern basierend auf langjährig erhobenen Messwerten für die gesamte Landesfläche Berechnungen angestellt wurden. Speziell liegen gemessene Klimawerte des Zeitraums 1971 bis 2010 zugrunde. Die Berechnung erfolgte durch aggregierte monatliche Wasserhaushaltsberechnungen mit dem Modell J2000g.