Umwelt regional
 
Landkreis Sonneberg - Bevölkerung

 
Einwohnerzahl und Bevölkerungsdichte

Mit 56.196 Einwohnern (12/2018) ist der Landkreis Sonneberg der kleinste Thüringens und hat einen Anteil von 2,6 % an der Landesbevölkerung. Die Bevölkerungsdichte liegt im Landkreis Sonneberg mit 130 EW/km² im Landesdurchschnitt (132 EW/km².

Im Gebiet tritt als Teilregionen mit höherer Bevölkerungsdichte nur die Stadt Sonneberg (> 250 EW/km²) hervor, gefolgt von Lauscha und Steinach. Im übrigen Landkreis liegt die Bevölkerungsdichte unter 100 EW/km².


Karte:
Einwohnerzahl und
Bevölkerungsdichte 1989 und 2018
(PDF-Datei)


 
Städte und Gemeinden des Schmalkalden-Meiningen Sonneberg

Stadt/Gemeinde Fläche in km² EW/km² Einwohner 12/18 männlich weiblich
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Bevölkerungsentwicklung

Von 1989 bis 2018 hatte der Landkreis Sonneberg mit 18.341 Einwohnern bzw. 24,6 % (Thüringen 19,2 %) einen überdurchschnittlichen Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen.

Die größten prozentualen Bevölkerungseinbußen (über 30 %) gab es in Goldisthal, Neuhaus am Rennweg, Steinach und Lauscha.

Gemeinden mit Bevölkerungszuwachs sind im gesamten Landkreis nicht vorzufinden.

Stadt/Gemeinde Bevölkerung Entwicklung
12/89 12/18 absolut [ %]
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Karte:
Bevölkerungsentwicklung
1989 bis 2018
(PDF-Datei)


 
Natürliche Bevölkerungsentwicklung

Die Bevölkerungsentwicklung im Landkreis Sonneberg wurde in den Jahren 1989 bis 2018 flächendeckend durch einen negativen natürlichen Saldo geprägt. Ein positiver Saldo wurde in keiner der neun Gemeinden registriert.

2018 betrug der Überschuss der Gestorbenen gegenüber den Geborenen 9,4 pro 1.000 Einwohner (Durchschnitt für Thüringen: 5,8). Das Diagramm zeigt die Entwickling seit 1989.


Karte:
Natürliche Bevölkerungsentwicklung
1989 bis 2018
(PDF-Datei)


 
Wanderungen

Das Diagramm zeigt die Wanderungsrate über die Kreisgrenzen (Zuzüge - Fortzüge je 1.000 Einwohner) seit 1989. Die mittlere Wanderungsrate über die Jahre lag mit -2,8 etwa im Landesmittel (Durchschnitt aller Landkreise: -2,9). 2018 war im Landkreis ein Wert von +6,8 zu verzeichnen.


Im Zeitraum 1989 bis 2018 waren Goldisthal, Neuhaus am Rennweg und Steinach durch die stärkste Abwanderung je 1.000 Einwohner gekennzeichnet. Zuwanderungen verzeichnete im gleichen Zeitraum hingegen nur Föritz. Von den 9 Gemeinden des Landkreises hatten 8 einen Wanderungsverlust und eine einen Wanderungsgewinn.


 
Altersstruktur

Die Altersstruktur der Bevölkerung war 2018 im Landkreis Sonneberg wie folgt:

Altersklasseprozentualer Anteil
Landkreis
Sonneberg
Thüringen
12/8912/1812/8912/18
0 bis unter 6 Jahre6,94,47,75,2
6 bis unter 15 Jahre10,76,811,77,5
15 bis unter 65 Jahre67,661,167,361,6
65 Jahre und älter14,827,713,325,7

Damit lag im Landkreis Sonneberg der Anteil von Altersrentnern über dem Landesdurchschnitt, während der Anteil von Kindern und Personen im erwerbsfähigen Alter leicht unterdurchschnittlich war.

Ein ausgeglichener Jugend- und Altenquotient kennzeichnet, falls keine starken Wanderungen stattfinden, eine stabile Bevölkerungsentwicklung. Bei einem höheren Jugendquotienten wächst die Bevölkerung. Überwiegt der Altenquotient, geht die Bevölkerung zurück.

Im Jahre 2018 lag der Altenquotient im Landkreis Sonneberg mit 45,4 % über dem Landesdurchschnitt (41,8 %). Der Jugendquotient lag mit 18,3 % deutlich unter dem Thüringer Mittel (20,6 %).

Bevölkerungspyramiden (auch Alterspyramiden) sind eine graphische Darstellung der Altersstruktur, getrennt nach Frauen und Männern.
Erläuterungen zu Bevölkerungspyramiden

Bevölkerungspyramide für 1990


Bevölkerungspyramide für 2000


Bevölkerungspyramide für 2010


Bevölkerungspyramide für 2018


Im Jahr 1990 zeigt die Bevölkerungspyramide des im Landkreis Sonneberg noch annähernd die stabile Bienenstockform. Der Bevölkerungsschwerpunkt lag 1990 bei Frauen und Männern in der Altersgruppe 50 bis 55 Jahre. Bis 2018 hat er sich bei Frauen und Männern in die Altersgruppe 55 bis 60 Jahre verschoben. Bedingt durch starken Geburtenrückgang und Abwanderung, hat sich die Pyramide bis 2018 immer mehr zur Urnenform entwickelt. Ohne einen starken Geburtenanstieg und/oder Zuwanderung ist kein Übergang in eine stabile Form zu erwarten.

Darstellung für Thüringen