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Einwohnerzahl und Bevölkerungsdichte
Mit 59.249 Einwohnern (12/2011) ist der Landkreis Sonneberg der kleinste Thüringens und hat einen Anteil von 2,7 % an der Landesbevölkerung. Die Bevölkerungsdichte liegt im Landkreis Sonneberg mit 137 EW/km² genau im Landesdurchschnitt. Im Gebiet treten als Teilregionen höherer Bevölkerungsdichte die Städte Sonneberg und Neuhaus am Rennweg (> 250 EW/km²) hervor. Eine Achse höherer Bevölkerungskonzentration durchzieht den Landkreis in Nord-Süd-Richtung von Neuhaus am Rennweg über Lauscha, Steinach und Sonneberg nach Neuhaus-Schierschnitz. Geringere Bevölkerungsdichten (unter 75 EW/km²) sind im nordwestlichen Teil des Landkreises sowie in den Gemeinden Oberland am Rennsteig und Judenbach verbreitet.
Städte und Gemeinden des Landkreises Sonneberg
Bevölkerungsentwicklung Von 1989 bis 2011 hatte der Landkreis Sonneberg mit 15.288 Einwohnern bzw. 20,5 % (Thüringen 16,9 %) einen überdurchschnittlichen Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen.
Natürliche Bevölkerungsentwicklung Die Bevölkerungsentwicklung im Landkreis Sonneberg wurde in den Jahren 1989 bis 2011 flächendeckend durch einen negativen natürlichen Saldo geprägt. Ein positiver Saldo wurde in keiner der 16 Gemeinden registriert. 2011 betrug der Überschuss der Gestorbenen gegenüber den Geborenen 7,0 pro 1.000 Einwohner (Durchschnitt für Thüringen: 4,3). Das Diagramm zeigt die Entwickling seit 1989.
Wanderungen Das Diagramm zeigt die Wanderungsrate über die Kreisgrenzen (Zuzüge - Fortzüge je 1.000 Einwohner) seit 1989. Die mittlere Wanderungsrate über die Jahre lag mit -4,1 etwa im Landesmittel (Durchschnitt aller Landkreise: -4,5). 2011 war im Landkreis ein Wert von -5,0 zu verzeichnen.
Im Zeitraum 1989 bis 2011 waren Scheibe-Alsbach, Neuhaus am Rennweg, Steinach und Lauscha durch die stärkste Abwanderung gekennzeichnet. Zuwanderungen verzeichneten im gleichen Zeitraum hingegen nur Föritz und Bachfeld. Altersstruktur Die Altersstruktur der Bevölkerung war 2011 im Landkreis Sonneberg wie folgt:
Damit lag im Landkreis Sonneberg der Anteil von Altersrentnern über dem Landesdurchschnitt, während der Anteil von Kindern und Personen im erwerbsfähigen Alter leicht unterdurchschnittlich war.
Ein ausgeglichener Jugend- und Altenquotient kennzeichnet, falls keine starken Wanderungen stattfinden, eine stabile Bevölkerungsentwicklung. Bei einem höheren Jugendquotienten wächst die Bevölkerung. Überwiegt der Altenquotient, geht die Bevölkerung zurück. Im Jahre 2011 lag der Altenquotient im Landkreis Sonneberg mit 38,4 % über dem Landesdurchschnitt (35,3 %). Der Jugendquotient lag mit 16,1 % leicht unter dem Thüringer Mittel (17,3 %). | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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