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Einwohnerzahl und Bevölkerungsdichte
Mit 62.384 Einwohnern (12/2007) ist der Landkreis Sonneberg der kleinste Thüringens und hat einen Anteil von 2,7 % an der Landesbevölkerung. Die Bevölkerungsdichte (12/2007) liegt im Landkreis Sonneberg mit 144 EW/km² nahezu im Landesdurchschnitt von 142 EW/km². Im Gebiet treten als Teilregionen höherer Bevölkerungsdichte die Städte Sonneberg (> 500 EW/km²) und Neuhaus am Rennweg (> 250 EW/km²) hervor. Eine Achse höherer Bevölkerungskonzentration durchzieht den Landkreis in Nord-Süd-Richtung von Neuhaus am Rennweg über Lauscha, Steinach und Sonneberg nach Neuhaus-Schierschnitz. Von Sonneberg aus verläuft eine weitere Achse in westlicher Richtung entlang der Bundesstraße B 89 über Effelder-Rauenstein nach Schalkau. Geringere Bevölkerungsdichten (unter 75 EW/km²) sind im nordwestlichen Teil des Landkreises sowie in den Gemeinden Oberland am Rennsteig und Judenbach verbreitet.
Städte und Gemeinden des Landkreises Sonneberg
Bevölkerungsentwicklung Von 1989 bis 2007 gab es einen leicht überdurchschnittlichen Bevölkerungsrückgang. Er betrug 12.153 Einwohner bzw. 16,3 % (Thüringen 14,3 %). Nur in der Gemeinde Föritz nahm die Bevölkerung um 445 Einwohner oder 13,9 % zu.
Zwischen 1989 und 1998 war der Bevölkerungsrückgang mit 7,2 % etwas geringer als im Landesdurchschnitt (-7,8 %). Eine positive Entwicklung gab es in Föritz, Judenbach, Bachfeld und Effelder-Rauenstein. Von 1998 zu 2007 ging die Bevölkerung flächendeckend zurück und betrug 9,8 % (Thüringen: 7,0 %).
Natürliche Bevölkerungsentwicklung Die Bevölkerungsentwicklung im Landkreis Sonneberg wurde in den Jahren 1989 bis 2007 flächendeckend durch einen negativen natürlichen Saldo geprägt. Ein positiver Saldo wurde in keiner der 16 Gemeinden registriert. 2007 betrug der Überschuss der Gestorbenen gegenüber den Geborenen 5,5 pro 1.000 Einwohner (Durchschnitt für Thüringen: 3,8). Bis 1993 war eine starke Negativentwicklung zu verzeichnen. Seitdem entwickelt sich der Wert wieder langsam aufwärts.
Wanderungen Im Jahr 2007 gab es im Landkreis Sonneberg einen Überschuss der Fortzüge gegenüber den Zuzügen von 393 und damit einen negativen Wanderungssaldo. Die Wanderungsrate (Zuzüge - Fortzüge pro 1.000 Einwohner) lag bei -6,3 (Thüringer Durchschnitt: -5,8). Sie liegt seit 1997 im negativen Bereich und ist in der Tendenz negativ. Im Zeitraum von 1989 bis 2007 waren Lauscha, Steinach, Steinheid, Scheibe-Alsbach und Neuhaus am Rennweg durch die stärkste Abwanderung (10 bis 17 %) gekennzeichnet. Zuwanderungen verzeichneten im gleichen Zeitraum hingegen Neuhaus-Schierschnitz (2,7 %), Bachfeld (4,0 %) und Föritz (27,2 %). Altersstruktur Die Altersstruktur der Bevölkerung war 2007 im Landkreis Sonneberg wie folgt:
Damit lag im Landkreis Sonneberg der Anteil von Altersrentnern über dem Landesdurchschnitt, während der Anteil von Kindern und Personen im erwerbsfähigen Alter unterdurchschnittlich war.
Ein ausgeglichener Jugend- und Altenquotient kennzeichnet, falls keine starken Wanderungen stattfinden, eine stabile Bevölkerungsentwicklung. Bei einem höheren Jugendquotienten wächst die Bevölkerung. Überwiegt der Altenquotient, geht die Bevölkerung zurück. Im Jahre 2007 lag der Altenquotient im Landkreis Sonneberg mit 35,9 % stark über dem Landesdurchschnitt (Thüringen: 32,7 %). Der Jugendquotient lag mit 14,5 % leicht unter dem Landesdurchschnitt (Thüringen: 15,4 %). | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||