| Bevölkerung |
|
zum gleichen Thema in einem anderen Kreis wechseln: |
|
Einwohnerzahl und Bevölkerungsdichte
Mit 86.906 Einwohnern (12/2011) hat der Saale-Orla-Kreis einen Anteil von 3,9 % an der Landesbevölkerung. Die Bevölkerungsdichte liegt im Saale-Orla-Kreis mit 76 EW/km² weit unter dem Landesdurchschnitt von 137 EW/km². Im Gebiet des Saale-Orla-Kreises treten als Teilregionen höherer Bevölkerungsdichte (> 250 EW/km²) nur die Städte Pößneck und Neustadt/Orla hervor. Eine geringe Bevölkerungsdichte (unter 75 EW/km²) ist im gesamten Saale-Orla-Kreises weit verbreitet.
Städte und Gemeinden des Saale-Orla-Kreises
Bevölkerungsentwicklung Von 1989 bis 2011 hatte der Saale-Orla-Kreis mit 20.775 Einwohnern bzw. 19,3 % (Thüringen 16,9 %) einen überdurchschnittlichen Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen.
Natürliche Bevölkerungsentwicklung Die Bevölkerungsentwicklung im Saale-Orla-Kreis wurde in den Jahren 1989 bis 2011 fast flächendeckend durch einen negativen natürlichen Saldo geprägt. In einigen Gemeinden gab es mehr Geburten als Sterbefälle. 2011 betrug der Überschuss der Gestorbenen gegenüber den Geborenen 6,2 pro 1.000 Einwohner (Durchschnitt für Thüringen: 4,3). Das Diagramm zeigt die Entwickling seit 1989.
Wanderungen Das Diagramm zeigt die Wanderungsrate über die Kreisgrenzen (Zuzüge - Fortzüge je 1.000 Einwohner) seit 1989. Die mittlere Wanderungsrate über die Jahre lag mit -4,9 etwa im Landesmittel (Durchschnitt aller Landkreise: -4,5). 2011 war im Landkreis ein Wert von -4,0 zu verzeichnen.
Im Zeitraum 1989 bis 2011 waren Quaschwitz, Burgk, Harra, Keila, Blankenstein, Ziegenrück, Moxa und Gössitz durch die stärkste Abwanderung gekennzeichnet. Deutliche Zuwanderungen verzeichneten im gleichen Zeitraum hingegen Pillingsdorf, Nimritz und Bodelwitz. Altersstruktur Die Altersstruktur der Bevölkerung war 2011 im Saale-Orla-Kreis wie folgt:
Damit lag im Saale-Orla-Kreis der Anteil von Altersrentnern geringfügig über dem Landesdurchschnitt. Der Anteil der Kinder lag im Durchschnitt, während der Anteil von Personen im erwerbsfähigen Alter leicht unterdurchschnittlich war.
Ein ausgeglichener Jugend- und Altenquotient kennzeichnet, falls keine starken Wanderungen stattfinden, eine stabile Bevölkerungsentwicklung. Bei einem höheren Jugendquotienten wächst die Bevölkerung. Überwiegt der Altenquotient, geht die Bevölkerung zurück. Im Jahre 2011 lag der Altenquotient im Saale-Orla-Kreis mit 36,3 % etwas über dem Landesdurchschnitt (35,3 %). Der Jugendquotient lag genau im Thüringer Mittel (17,3 %). | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| zurück |