Bevölkerung

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Einwohnerzahl und Bevölkerungsdichte

Mit 39.526 Einwohnern (12/2009) hat Suhl einen Anteil von 1,8 % an der Landesbevölkerung. Die Bevölkerungsdichte in der Stadt Suhl war mit 385 EW/km² der niedrigste der kreisfreien Städte in Thüringen.

Die Bevölkerungsdichte von Suhl 1989 betrug 572 EW/km². Sie ging durch die Eingemeindungen im Rahmen der Gebietsreform von 1994 deutlich zurück. Durch die auch flächenmäßig geringe Zahl der Eingemeindungen fiel der Rückgang aber geringer aus als in den anderen kreisfreien Städten.



Karte:
Einwohnerzahl
und Bevölkerungsdichte 2009
(JPG-Datei)




 
Bevölkerung in den Ortsteilen

OrtsteilBevölkerung 12/94Bevölkerung 12/09 OrtsteilBevölkerung 12/94Bevölkerung 12/09
Albrechts1.1961.263Suhl-Friedberg1.8721.559
Dietzhausen8821.148Suhl-Ilmenauer Straße11.0816.859
Goldlauter-Heidersbach2.3972.645Suhl-Lautenberg4.0104.393
Heinrichs1.4651.385Suhl-Mitte6.0245.689
Mäbendorf566649Suhl-Nord14.0755.266
Neundorf822884Vesser198204
Suhl-Aue5.8343.571Wichtshausen616528
Suhl-Döllberg2.6532.465   

 
Bevölkerungsentwicklung

Von 1989 bis 2009 hatte die Stadt Suhl einen für Thüringen sehr hohen Bevölkerungsrückgang von 19.230 Einwohnern bzw. 32,7 % (Thüringen: 15,8 %) zu verzeichnen. Damit hatte Suhl den höchsten Bevölkerungsrückgang aller kreisfreien Städte und Landkreise.


Karte:
Bevölkerungsentwicklung
1994 bis 2009
(JPG-Datei)



Bevölkerungsentwicklung 1989 bis 2009

 
Natürliche Bevölkerungsentwicklung

Die Bevölkerungsentwicklung in der kreisfreien Stadt Suhl wurde in den Jahren 1989 bis 2009 durch einen negativen natürlichen Saldo (-3.863 Einwohner oder -6,6 %) geprägt.

2009 betrug der Überschuss der Gestorbenen gegenüber den Geborenen 5,9 pro 1.000 Einwohner (Durchschnitt für Thüringen: 4,4). Der Trend über die Jahre ist stark negativ.



Karte:
Natürliche Bevölkerungsentwicklung
1989 bis 2009
(JPG-Datei)





 
Wanderungen

Das Diagramm zeigt die Wanderungsrate über die Kreisgrenzen (Zuzüge - Fortzüge je 1.000 Einwohner) seit 1989. Die mittlere Wanderungsrate über die Jahre hatte mit -15,5 den höchsten Negativwert (Durchschnitt aller Landkreise: -4,8). 2009 war in Suhl ein Wert von -10,4 zu verzeichnen.


 
Altersstruktur

Die Altersstruktur der Bevölkerung war 2009 in der kreisfreien Stadt Suhl wie folgt:

Altersklasse prozentualer Anteil
Suhl Thüringen
12/89 12/09 12/89 12/09
0 bis unter 6 Jahre 8,1 3,4 7,7 4,5
6 bis unter 15 Jahre 12,7 5,2 11,7 6,4
15 bis unter 65 Jahre 69,3 65,7 67,3 66,0
65 Jahre und älter 9,9 25,7 13,3 23,0

Damit lag in der kreisfreien Stadt Suhl der Anteil von Kindern am stärksten unter dem Landesdurchschnitt, während der Anteil von Altersrentnern stark überdurchschnittlich war. Der Anteil von Personen im erwerbsfähigen Alter lag geringfügig unter dem Landesdurchschnitt.

Kreisfreie Stadt Suhl Thüringen
Was versteht man unter Jugendquotient und Altenquotient ?

Ein ausgeglichener Jugend- und Altenquotient kennzeichnet, falls keine starken Wanderungen stattfinden, eine stabile Bevölkerungsentwicklung. Bei einem höheren Jugendquotienten wächst die Bevölkerung. Überwiegt der Altenquotient, geht die Bevölkerung zurück.

Im Jahre 2009 lag der Altenquotient in der kreisfreien Stadt Suhl mit 39,2 % deutlich über dem Landesdurchschnitt (34,9 %). Der Jugendquotient lag mit 13,0 % unter dem Thüringer Mittel (16,5 %) und war der niedrigste in Thüringen.