Verwaltungsstruktur

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Historische Entwicklung der Verwaltungsstrukturen

Die kreisfreie Stadt Suhl entstand in ihren heutigen Grenzen bei der Verwaltungsreform des Freistaates Thüringen am 01.04.1994 aus dem Stadtkreis Suhl, den Gemeinden Albrechts, Dietzhausen und Wichtshausen (bis dahin zum Landkreis Suhl gehörend) und der Gemeinde Vesser aus dem Landkreis Ilmenau. Zum 29.12.1998 wurde noch ein kleinflächiger Gebietsaustausch mit der Gemeinde St. Kilian im Landkreis Hildburghausen vorgenommen.

Suhl wurde erstmals 1318 im Zusammenhang mit dem Grafen Berthold von Henneberg erwähnt. 1527 verlieh Graf Wilhelm IV. von Henneberg dem Ort Suhl, der zu dieser Zeit bereits über ein Bergamt und ein Berggericht verfügte, das Stadtrecht. Von 1585 bis 1815 kam Suhl infolge von Erbregulierungen und Abtretungen verschiedener Gebiete der ehemaligen Grafschaft Henneberg unter die Verwaltung verschiedener sächsischer Herrscherhäuser. 1815, mit dem Wiener Kongress, wurde das gesamte Hennebergisch-Schleusinger Gebiet Bestandteil des preußischen Regierungsbezirkes Erfurt (Provinz Sachsen) und blieb nach 1918 weiterhin preußisch.

Von 1952 bis 1990 war Suhl Bezirksstadt in der DDR. Am 12.05.1967 wurde der Stadtkreis Suhl geschaffen, zugleich die Orte Mäbendorf und Goldlauter eingemeindet. Nach dem 03.10.1990, mit der Wiederherstellung der deutschen Einheit und der Übernahme in das Land Thüringen, blieb der Stadtkreis bestehen.


 
Zentrale Orte


Klassifizierung Zentraler Ort
Mittelzentrum mit Teilfunktionen eines Oberzentrums, funktionsteilig Suhl und Zella-Mehlis

Der mittelzentrale Verflechtungsbereich von Suhl und Zella-Mehlis umfasst das Territorium der kreisfreien Stadt Suhl und des ehemaligen Kreises Suhl-Land, der heute im nordwestlichen Teil (Zella-Mehlis) zum Landkreis Schmalkalden-Meiningen, im südöstlichen Teil (Schleusingen) zum Landkreis Hildburghausen gehört.




Karte:
Gebietsgliederung
(JPG-Datei)




Karte:
Eingemeindungen in die Stadt Suhl
(JPG-Datei)


 
Raumstruktur

Das Stadtgebiet liegt vollständig im Thüringer Wald und gehört damit zu einem Raum mit bedeutenden Fremdenverkehrs- und Erholungsaufgaben.


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