Geographische Lage

Die kreisfreie Stadt Suhl gehört zur Planungsregion Südthüringen. Im Westen und Norden grenzen an sie der Landkreis Schmalkalden-Meiningen, im Nordosten und Osten der Ilm-Kreis und im Süden der Landkreis Hildburghausen.

 
Geomorphologie



Die Geländehöhen im Stadtgebiet von Suhl betragen zwischen 348 m im Haseltal unterhalb Wichtshausen und ca. 950 m am Rennsteig unterhalb des Großen Beerberges. Ausgewählte markante Geländeerhebungen sind:

Wildekopf 943 m
Großer Erleshügel 839 m
Bock 709 m
Schneeberg 692 m
Domberg 675 m
Ringberg 639 m
Vorderer Bocksberg 609 m


Karte:

Hangneigung und Exposition
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Naturräume

MittelgebirgeMittlerer Thüringer Wald
Östlicher Teil mit Zentrum, Goldlauter und Vesser
Buntsandstein-HügelländerSüdthüringer Buntsandstein-Waldland
Westlicher Teil mit Heinrichs, Albrechts, Mäbendorf, Dietzhausen und Wichtshausen


Karte:

Naturräumliche Gliederung
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Das natürliche Relief ist von der Kammregion und vom dem südwestlichen Abhang des Thüringer Waldes geprägt. Die Lauter und deren Zuflüsse (Mühlwasser, Königswasser, Steinfelder Wasser, Dürre Lauter, Pochwerksgrund, Pfanntal bilden in ihrem Oberlauf enge, 200-250 m tief eingeschnittene Kerbsohlentäler.

Im Bereich des Stadtzentrums von Suhl liegt eine bis zu 2 km breite Talweitung mit Höhenunterschieden von ca. 250 m zu den das Tal begrenzenden Mittelgebirgsausläufern des Dombergs und Ringbergs vor. Das Tal der Hasel unterhalb von Suhl-Zentrum ist ein ca. 150 m tiefes, 500 m breites Sohlental im oberen Buntsandstein-Hügelland.
 
Flächennutzung

Bei einer Gesamtbodenfläche von 10.271 ha verteilten sich die Nutzungsarten in Suhl wie im Folgenden dargestellt.

Flächen der tatsächlichen Nutzung 1992 und 2010
Siedlungs- und Verkehrsfläche (SVF) ohne Abbauland
Diagramm für Thüringen anzeigen/ ausblenden

Nutzungsart [%] Kreisfreie Stadt Suhl Thüringen
1992 2010 2010
Siedlung und Verkehr 14,4 17,6 9,3
Landwirtschaft 16,5 17,0 54,4
Wald 64,5 63,0 31,9
Wasser 0,5 0,4 1,2
Sonstige 4,2 1,9 3,2


Karte:

Flächennutzung
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Übersichtskarten Thüringen:


Die landwirtschaftliche Nutzung beschränkt sich auf die unbebauten Teile der Talauen und Talhänge sowie auf waldfreie Abschnitte der Hochflächen um Albrechts und Goldlauter-Heidersbach.

Die Waldfläche ist nahezu zusammenhängend und außerhalb der Talsenken flächendeckend ausgebildet.

Siedlungs- und Verkehrsflächen konzentrieren sich auf die Talsenken und sind nur vereinzelt auf den Hochflächen stärker ausgeprägt (Heidersbach, Friedberg-Siedlung, Albrechts).

Der Anteil der Wasserflächen ist geringer als im Landesdurchschnitt, da neben den Fließgewässern nur kleinflächige Standgewässer vorliegen (z. B. Teiche am Heidersbach und im Lautertal).

Die sonstigen Flächen sind in Suhl zum größten Teil unbewaldete Bereiche in den Hochlagen des Thüringer Waldes mit Vorrang naturschutzfachlicher Belange.


Karte:

Landnutzung
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Flächenversiegelung

In der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie ist die Minderung der Flächeninanspruchnahme für Siedlungen und Verkehr ein wichtiges Handlungsfeld. Vom gesamtdeutschen Ziel, die Flächeninanspruchnahme bis 2020 auf 30 Hektar pro Tag zu reduzieren, sind wir zum heutigen Zeitpunkt weit entfernt. Von ökologischer Brisanz ist vor allem die Tatsache, dass etwa 50 % der Siedlungs- und Verkehrsfläche versiegelt sind. Damit verbunden sind alle negativen Wirkungen auf die Geofaktoren Boden, Wasser, Klima sowie Flora und Fauna.

In Thüringen kommt verschärfend hinzu, dass der Flächenverbrauch bei sinkender Bevölkerung vonstatten geht. Thüringen verlor seit 1990 fast 12 % seiner Bevölkerung, was etwa 310.000 Einwohnern entspricht.

In einer geostatistischen Analyse von 2008 wurde erstmals aus hochauflösenden Satellitenbildern eine breite landesweite georäumliche Datenbasis zur Flächeninanspruchnahme als Grundlage für weitere fachliche Analysen geschaffen.


Karte:

versiegelte Flächen
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Karte:

Flächenversiegelung nach Gemeinden
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Karte:

Flächenversiegelung je Einwohner
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Eine für ein langfristig angelegtes Versiegelungsmonitoring geeignete Darstellungsweise ist die Verwendung eines normierten Rasters. Der Vorteil liegt in einer Vergleichbarkeit, die unabhängig von Gemeindegrößen und etwaigen Gebietsveränderungen ist. Eine Übersichtskarte für Thüringen zeigt den Versiegelungsgrad bezogen auf ein flächendeckendes 2 x 2 km-Raster mit dem Datenstand 2006.

Weitere Beiträge zur Flächenversiegelung sind im Internetangebot der TLUG hier zu finden.