Naturschutzgebiete (Stand: 03/2018)

Der Kyffhäuserkreis hat Anteil an 23 Naturschutzgebieten (NSG), wovon 18 NSG vollständig im Kreisgebiet liegen. Die NSG 4 sowie 10 befinden sich teilweise auch im Landkreis Nordhausen, das NSG 19 liegt zum Teil auch im Unstrut-Hainich-Kreis und die NSG 85 und 375 befinden sich teilweise im Landkreis Sömmerda.

NummerNameGröße (ha)
4 Schlossberg - Solwiesen 1) 542
9 Keulaer Wald 297
10 Feuerkopf 1) 61
11 Mehlisch Hölzchen 4
12 Himmelsberg 87
13 Hotzenberg 85
14 Stadtforst Sondershausen 40
19 Großer Horn 1) 159
80 Rothenburg 402
84 Arterner Solgraben 1
85 Wipperdurchbruch 1) 632
86 Wartenberg 83
87 Spatenberge 4
88 Bottendorfer Hügel 132
316 Badraer Lehde - Großer Eller 82
317 Gatterberge 44
318 Filsberg - Großes Loh 93
319 Kahler Berg - Kuhberg 204
320 Süd-West-Kyffhäuser 832
375 Hohe Schrecke 1) 3.437
384 Ichstedter Lehde 352
387 Kahle Schmücke bei Heldrungen 551
448 Süd-Ost-Kyffhäuser 443
1) liegt in zwei oder mehr Landkreisen


In den Naturräumen 7.2 (Zechsteingürtel am Kyffhäuser) und 6.1 (Goldene Aue) liegt das NSG 4 "Schlossberg-Solwiesen". Es repräsentiert charakteristische Oberflächen- und Gewässerformen dieser Naturräume. Das NSG dient der Erhaltung der Gipskarstlandschaft mit Trockenbiotopen und artenreichen Äckern, der Binnensalzstellen, von Auenwiesen, Röhrichten und Teilen des Helme-Stausees. Es hat u. a. eine herausragende Bedeutung für den Fledermausschutz, als Brut- und Rastgebiet für zahlreiche Vogelarten und als Lebensraum für Insekten, darunter insbesondere Tagfalter, und Blütenpflanzen. Das große und sehr vielfältige Gebiet besitzt eine ausgesprochen breite Palette schutzwürdiger Biotope. Die Wälder sind vor allem dem Waldlabkraut-Eichen-Hainbuchenwald und dem Eschen-Ahorn-Schlucht- und -Schatthangwald zuzurechnen. Besonders wertvoll sind die Salzboden-Gesellschaften der Solwiesen wie Strandsoden-Queller-Flur, Schuppenmieren-Salzschwaden-Rasen und Salzbinsen-Rasen. Bundesweite Bedeutung hat das Vorkommen der Heideschnecke Helicopsis striata. Die Salzstelle an der Numburg ist aus botanischer und zoologischer Sicht immer noch eine der bedeutendsten naturnahen Binnensalzstellen Thüringens, die unbedingt erhalten werden muss.

Die NSG 9 bis 12, 85, 318 und 319 befinden sich im Naturraum 3.2 (Hainich - Dün - Hainleite).

Am Rande des Landschaftsschutzgebietes "Dün-Helbetal" liegt das NSG 9 "Keulaer Wald". Es befindet sich auf der sanft nach Südosten geneigten Muschelkalk-Hochfläche des Dün. Das NSG umfasst charakteristische Standorts- und Vegetationsformen sowie Buchen-Plenterwald (fast ausschließlich Waldmeister- und Waldgersten-Buchenwald u. a. auch in einer für den Keulaer Wald typischen Bärlauch-Ausbildung) als forstwirtschaftliches Forschungs- und Demonstrationsobjekt sowie als kultur- und forstgeschichtliches Lehrobjekt. Für die Rotbuche stellt das Gebiet ein sehr bedeutsames Genreservoir dar. Die gesamte Nordwestgrenze und ein Teil der Nordgrenze des NSG sind mit der ehemaligen Grenze zwischen dem Königreich Preußen (Provinz Sachsen, Regierungsbezirk Erfurt) und dem Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen identisch. Dabei sind an der Nordgrenze noch zahlreiche, z. T. gut erhaltene Grenzsteine vorhanden. Das NSG beherbergt ein 5,5 ha großes Totalreservat, in dem sich aus der Plenterstruktur heraus die natürliche Waldvegetation entwickeln soll.

Das NSG 10 "Feuerkopf" liegt auf der zertalten Hochebene der Hainleite am Übergang zum Dün. Das Kerbtälchen Feuergrund mit seinem Karstbach teilt das Gebiet. Das NSG ist durch ein naturraumtypisches Standorts- und Vegetationsmosaik mit Buchenwäldern in verschiedener Ausprägung gekennzeichnet. Dazu zählen Orchideen-, Blaugras-, Waldgersten- und Waldmeister-Buchenwald. Weiterhin ist Eschen-Ahorn-Schlucht- und Schatthangwald vertreten. Die Flora besitzt trotz der Nähe des Thüringer Beckens noch deutlich subozeanischen Charakter, der u. a. durch die Dominanz und Vitalität der Rotbuche, sowie das Vorkommen von beispielsweise Mandel-Wolfsmilch und Zwiebel-Zahnwurz zum Ausdruck kommt. Am Fuß des Feuerkopfes befindet sich eine Karstquelle, die für wasserwirtschaftliche Zwecke gefasst worden ist und in der Regel nur im Frühjahr Wasser schüttet. An der westlichen Grenze des NSG sind Grenzsteine zwischen der ehemaligen Grafschaft Hohnstein (GH) und dem Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen (zweizinkige Gabel) vorhanden.

Auf dem flachen Rücken des Almenhäuser Berges auf der Hochflächenabdachung des Düns zum inneren Thüringer Becken liegt das ringsum von Ackerflächen umgebene isolierte Feldgehölz NSG 11 "Mehlisch Hölzchen". Die Vegetation repräsentiert eine an Geophyten reiche Ausbildung des in den Restwäldern des Thüringer Beckens verbreiteten grundwasserfernen Waldlabkraut-Eichen-Hainbuchenwaldes. Floristisch bemerkenswert ist das individuenreiche Vorkommen des Märzenbechers und anderer Frühjahrsblüher.

Das im Thüringer Altsiedlungsraum liegende NSG 12 "Himmelsberg" befindet sich überwiegend am linken Talhang der Helbe und repräsentiert charakteristische Oberflächen- und Gewässerformen des Naturraums. Das Vegetationsinventar umfasst überwiegend naturnahe Laubmischwaldgesellschaften, wobei Waldlabkraut-Eichen-Hainbuchenwald am häufigsten ist. An sonnseitigen Hängen und Hangrippen schließt sich ein Steinsamen-Elsbeeren-Eichenwald an. Pflanzengeographisch liegt das NSG am äußersten Nordwest-Rand des subkontinental getönten Thüringer Beckens und dokumentiert den Übergang zu den subozeanischen Buchenwäldern der Randhöhen. An der Nordseite grenzt das NSG unmittelbar an landwirtschaftliche Nutzflächen an. Im Rittelsgraben sind Grenzsteine zwischen dem Königreich Preußen und dem Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen vorhanden.

Das NSG 85 "Wipperdurchbruch" umfasst das Tal der Wipper zwischen Seega und Günserode, dessen beidseitige Hänge und Teile der angrenzenden Hochflächen und des steilen Nordabfalls der östlichen Hainleite. Die Wipper durchbricht hier die Muschelkalkplatte der Hainleite von Nord nach Süd, ein sehr seltenes Ergebnis der Flusserosion in dieser Dimension. Das Gebiet stellt einen geomorphologisch reich strukturierten Landschaftskomplex mit repräsentativen naturnahen Laubwäldern (z. B. Waldlabkraut-Eichen-Hainbuchenwald und Waldmeister-, Waldgersten-, Orchideen-Buchenwald), Trocken- und Felsbiotopen (z. B. ausgedehnte Magerrasen insbesondere mit Enzian-Schillergrasrasen) sowie seltenen Tieren (z. B. Wildkatze, Fledermäuse, Vögel, Insekten, Spinnen) und Pflanzen, insbesondere Orchideen dar. Das NSG erweist sich als ein artenreicher Lebensraum mit einem bemerkenswerten Spektrum an vor allem Licht und Wärme liebenden Arten. Auf dem Schlossberg und Kohnstein befinden sich vorgeschichtliche Bodendenkmale. Im Nordwesten grenzt das NSG 319 "Kahler Berg – Kuhberg" an.

Die beiden asymmetrischen, schildförmigen Kalkberge "Filsberg" und "Großes Loh" des gleichnamigen NSG 318 ("Filsberg – Großes Loh") bei Berka und Hachelbich sind der Schichtstufe der östlichen Hainleite nördlich vorgelagert und stellen als typische "Auslieger" ehemalige Vorsprünge dieser Schichtstufe dar. Beide Berge überragen deutlich das Wippertal, ohne jedoch die Höhe der Hainleite zu erreichen. Kennzeichnend für das NSG sind Waldlabkraut-Eichen-Hainbuchenwälder und Halbtrockenrasen (u. a. Enzian-Schillergras-Rasen, Adonisröschen-Fiederzwenken-Halbtrockenrasen) mit zahlreichen seltenen Arten, insbesondere der Blütenpflanzen (etwa 350 Gefäßpflanzensippen mit hohem Anteil bestandsbedrohter Arten), Vögel und Insekten.

Das NSG 319 "Kahler Berg - Kuhberg" bei Göllingen umfasst einen Ausschnitt aus der markanten Schichtstufe, mit der die flachwellige Muschelkalk-Hochfläche nach Norden, zum Wippertal hin, abstürzt. Aufgrund der Verkarstung gibt es keine permanenten Fließgewässer im Gebiet. Das NSG beherbergt ein Mosaik naturnaher Laubwälder (u. a. Waldgersten-, Orchideen-, Blaugras-Steilhang-Buchenwald, Ahorn-Linden-Hangschuttwald), Magerrasen und Felsstrukturen mit großem Orchideenreichtum. Faunistisch von Bedeutung sind die Vorkommen von Wildkatze, Igel, Maulwurf, Baummarder und Feldhase sowie verschiedener Fledermausarten. Im Südosten grenzt das NSG 85 "Wipperdurchbruch" an.

Im Naturraum 5.1 (Innerthüringer Ackerhügelland) befinden sich die NSG 13, 19 und 87.

Auf der Muschelkalk-Hochfläche um Schernberg nördlich Ebeleben gelegen, nimmt das NSG 13 "Hotzenberg" einen schmalen Riedel zwischen zwei kleinen linken Nebentälchen der Helbe sowie die nord- und westexponierten Hänge ein. Das Gebiet umfasst ein artenreiches Restgehölz mit Labkraut-Eichen-Hainbuchenwald sowie Erdfälle und wassergefüllte Auslaugungssenken als typische Karsterscheinungen. Hier finden sich z. B. Walzenseggen-Erlen-Bruchwald und ein Grauweiden-Gebüsch. Das fast vollständig von landwirtschaftlicher Nutzfläche umgebene NSG stellt ein bedeutendes Genreservoir für die Schwarz-Erle dar und beherbergt ein 15 ha großes Totalreservat zur Sicherung der natürlichen Wald- und Erdfallentwicklung auf einer Teilfläche.

Das großenteils von Ackerflächen umgebene NSG 19 "Großer Horn" bei Blankenburg liegt auf der Südabdachung der Sömmerschen Höhen zum Schlotheimer Graben. Es umfasst einen isolierten Waldkomplex mit vorherrschendem subkontinentalen Labkraut-Eichen-Hainbuchenwald und bemerkenswertem Arteninventar. Für die Flora des NSG ist eine gewisse Häufung kontinentaler Florenelemente charakteristisch. Dem östlichen Waldrand ist eine kleine Quellstelle vorgelagert. Im NSG befinden sich mehrere Gruppen von Hügelgräbern und zahlreiche Grenzsteine (Grenze zwischen ehem. Königreich Preußen, Provinz Sachsen und Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen). Die als Naturdenkmal gesicherte Alteiche im äußersten Südwesten ist inzwischen zusammengebrochen. Das NSG beherbergt zudem ein 25 ha großes Totalreservat zur Sicherung der natürlichen Waldentwicklung auf einer Teilfläche.

Das NSG 87 "Spatenberge" liegt inmitten einer intensiv genutzten Agrarlandschaft und umfasst einen Ausschnitt des sich von Nordwest nach Südost erstreckenden Hügelzugs der Roten Berge südlich Hemleben. Es ist gekennzeichnet durch einen Gipskeuperrücken mit wertvollem Xerothermrasen und Arteninventar einschließlich einer reichen Ackerwildkrautflora (u. a. mit Gelbem Günsel, Ackerkohl und Rundblättrigem Hasenohr). Für die Farn- und Blütenpflanzenflora sind Arten mit kontinentaler Verbreitung wie beispielsweise Frühlings-Adonisröschen, Steppen-Spitzkiel und Ohrlöffel-Leimkraut charakteristisch. Im NSG wurde eine jungsteinzeitliche Feuerstelle mit stein- und bronzezeitlichen Einzelfunden nachgewiesen.

Die NSG 14, 86 und 317 liegen im Naturraum 2.1 (Nordthüringer Buntsandsteinland).

Im Hammatal sowie in zwei rechten Seitentälchen liegt das NSG 14 "Stadtforst Sondershausen" etwa 2,5 km nördlich von Sondershausen inmitten eines großen Waldkomplexes der Windleite. Das vollständig bewaldete Gebiet dient der Erhaltung einer standörtlichen Abfolge unterschiedlicher Buchenwaldgesellschaften (u. a. Hainsimsen-, Flattergras-, und Waldmeister-Buchenwald) und ihrer natürlichen Dynamik im Buntsandstein-Hügelland. Die Moosvegetation des NSG repräsentiert in charakteristischer Weise die relativ artenarmen Verhältnisse der Windleite. Im Gebiet befinden sich die Grenzsteine der ehemaligen Grenze zwischen dem Königreich Preußen (Provinz Sachsen) und dem Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen. Das NSG beherbergt ein 7 ha großes Totalreservat, um hier eine natürliche Waldentwicklung zu ermöglichen. Im Hammatal sowie in zwei rechten Seitentälchen liegt das NSG 14 "Stadtforst Sondershausen" etwa 2,5 km nördlich von Sondershausen inmitten eines großen Waldkomplexes der Windleite. Das vollständig bewaldete Gebiet dient der Erhaltung einer standörtlichen Abfolge unterschiedlicher Buchenwaldgesellschaften (u. a. Hainsimsen-, Flattergras-, und Waldmeister-Buchenwald) und ihrer natürlichen Dynamik im Buntsandstein-Hügelland. Die Moosvegetation des NSG repräsentiert in charakteristischer Weise die relativ artenarmen Verhältnisse der Windleite. Im Gebiet befinden sich die Grenzsteine der ehemaligen Grenze zwischen dem Königreich Preußen (Provinz Sachsen) und dem Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen. Das NSG beherbergt ein 7 ha großes Totalreservat, um hier eine natürliche Waldentwicklung zu ermöglichen.

Das NSG 86 "Wartenberg" bei Oldisleben liegt am nördlichen Abhang der Hainleite und auf einem von Nordwesten nach Südosten verlaufenden Riedel, der nach Norden und Süden steiler, nach Osten jedoch flacher abfällt. Es ist charakterisiert durch naturnahe Laubmischwälder (u. a. Hainsimsen-Buchenwald, Waldlabkraut-Eichen-Hainbuchenwald) als typische Waldvegetation über Buntsandstein am Nordrand der Windleite. Aus der Sicht des botanischen Artenschutzes sind die aktuellen Vorkommen der beiden Orchideen Bleiches Waldvöglein und Nestwurz von besonderem Wert.

Innerhalb des hochgradig agrarisch genutzten Buntsandstein-Hügellandes umfasst das NSG 317 "Gatterberge" einen bewaldeten Prallhang sowie im Westen die südliche Flanke eines kleinen Nebentälchens (Kleines Roßtal) der Wipper nördlich Hachelbich. Das Gebiet dient der Erhaltung eines Buntsandstein-Steilhanges mit Laubwäldern (z. B. Hainsimsen-Traubeneichen-Mischwald, Fingerkraut-Eichenwald), Gebüschen, Halbtrockenrasen (u. a. Adonisröschen-Fiederzwenken-Halbtrockenrasen) und vielen bestandsbedrohten Arten. Im NSG zeugen zerfallene Weinbergsmauern, auch innerhalb des geschlossenen Waldes, von der Nutzung der südexponierten Hänge zum Weinbau im Mittelalter.

Im Naturraum 1.2 (Kyffhäuser) liegt das NSG 80 "Rothenburg" und nimmt einen 5 km langen und 0,6 bis 1,4 km breiten Streifen am stark reliefierten Nordrand des Kyffhäusers ein. Im NSG liegt im Kirchenholz die höchste der einzelnen, der Hochfläche des Kyffhäusers aufgesetzten, Kuppen. Die beiden im Gebiet gelegenen Quellen schütten auch im Frühjahr weniger als 0,5 l/s Wasser, während die übrigen - in der Regel trockenen - Bäche nur gelegentlich nach Starkniederschlägen und bei Schneeschmelze Wasser führen. Das NSG ist gekennzeichnet durch ein Mosaik naturnaher Laubwaldgesellschaften (u. a. Waldmeister-Buchenwald, Hainsimsen-Traubeneichen-Mischwald und Eschen-Ahorn-Schlucht- und Schatthangwald) mit eingestreuten Trockenrasen (v. a. Steppenschwingel-Pfriemengras-Trockenrasen und Trespen-Halbtrockenrasen) und artenreicher Flora und Fauna. Das Gebiet ist seit dem 19. Jahrhundert wegen seines floristischen Reichtums (400 nachgewiesenen Blütenpflanzenarten, darunter z. B. Diptam und Kleiner Goldstern) bekannt. Das viel besuchte Kyffhäuserdenkmal, die Burg Kyffhausen sowie die Burgruine der Rothenburg befinden sich auf Kuppen zwischen steilen Tälern und sind vom Naturschutzgebiet vollkommen umschlossen. Zahlreiche aufgelassene Steinbrüche zeugen vom Abbau der festen Gesteine, darunter von Arkosen. Auf drei typischen Flächen von insgesamt 90 ha Größe wird eine natürliche Waldentwicklung ermöglicht. Künftig sollen weitere, größere Bereiche nicht mehr forstlich genutzt werden.

Das NSG 84 "Arterner Solgraben" befindet sich im Naturraum 6.2 (Helme-Unstrut-Niederung) und wird durch den Austritt von Salzwasser in Form einer starken Salzquelle sowie durch den Aufstieg salzhaltigen Grundwassers aus dem Zechsteinsalinar geprägt. Die Vegetation zeigt auf kleinsten Raum eine deutliche Zonierung in Abhängigkeit vom Salzgehalt des Standorts. Gepflanzte Gehölze und Schilf-Röhricht ergänzen das Vegetationsinventar. Durch die sehr hohe Anzahl bestandsbedrohter Salz ertragender und liebender Arten zählt die Salzstelle zu den bedeutendsten Thüringens. Ihre mehrfach beschriebene Flora ist besonders durch das einzige mitteleuropäische Reliktvorkommen des Felsen-Beifuß bekannt.

Im Naturraum 2.2 (Hohe Schrecke - Schmücke - Finne) liegen die beiden NSG 88 und 375.

Der "Bottendorfer Hügel" (NSG 88) erhebt sich als lang gestreckter, nordwest-südöstlich (herzynisch) streichender, schildförmiger markanter Höhenzug über die umgebende flachwellige Landschaft unmittelbar nördlich der breiten Unstrutaue bei Bottendorf. Innerhalb des Buntsandstein-Hügellandes nimmt das NSG wegen der Untergrundverhältnisse und der daraus resultierenden Biotopausstattung eine Sonderstellung ein. Das Gebiet umfasst einen einmaligen Komplex von Schwermetallfluren und großflächigen Trocken- und Halbtrockenrasen mit herausragendem Arteninventar. Gebüsche trockenwarmer Standorte, Streuobstwiesen und eine Schwarzkiefern-Anpflanzung vervollständigen die Biotopausstattung. Fast die Hälfte der Fläche wird von Äckern eingenommen, die den Höhenzug in beträchtlichem Maße zergliedern. Neben seiner bryologischen Bedeutung zählt das Gebiet auch hinsichtlich der Tagfalterfauna, insbesondere wegen des Vorkommens stark rückläufiger Arten zu den sehr wertvollen NSG in Thüringen. Im NSG sind heute noch Relikte des Kupferschiefer-Bergbaus (Einsturztrichter, Halden) und der militärischen Nutzung (Schützenlöcher, Stellungen) sichtbar. Das Gebiet ist ein sehr beliebtes Exkursionsziel von Universitäten und wird auch für Freizeitaktivitäten genutzt. Es beinhaltet einen Grabhügel als geschütztes Bodendenkmal.

Die "Hohe Schrecke" (NSG 375) ist ein nordwest-südöstlich streichender Höhenzug, der sich aus seiner Umgebung markant erhebt. Das NSG ist das größte in Thüringen. Es umfasst einen großflächigen Komplex sehr strukturreicher, großflächiger und unzerschnittener Buchenmischwälder (u. a. Waldmeister-Buchenwälder, Hainsimsen-Traubeneichen-Mischwälder, Winkelseggen-Erlen-Eschenwälder) mit bemerkenswertem Artenspektrum, darunter herausragende Fledermaus-Vorkommen. Es stellt zudem ein besonders wertvolles Reproduktionsgebiet für die Wildkatze dar. Im Bereich des ehemaligen Truppenübungsplatzes existiert eine Reihe von Geländevertiefungen, die ständig oder vorübergehend Wasser enthalten. In einem 635 ha großen Naturentwicklungsraum im Bereich der ehemaligen Schießbahnen und angrenzender Sukzessionsbestände erfolgt die Sicherung natürlicher Prozesse. Das NSG ist zentraler Bestandteil des Naturschutzgroßprojektes "Hohe Schrecke – Alter Wald mit Zukunft". Ziel des Projektes ist es, das Waldgebiet in seiner Naturnähe zu bewahren und zu entwickeln. Weitere Waldflächen auf über 1.000 ha sollen deshalb aus der Nutzung genommen werden, darunter im Bereich des Wiegentals bei Nausitz.

In den Naturräumen 2.2 (Hohe Schrecke - Schmücke - Finne) und 5.1 (Innerthüringer Ackerhügelland) liegt das NSG 387.

Das NSG 387 "Kahle Schmücke bei Heldrungen" liegt in der Schmücke, einem langgestreckten, schmalen Höhenzug (Schichtkamm aus Muschelkalkschichten), nach Nordwesten abfallend, wobei im Südosten die Finne anschließt, im Nordwesten bei der Sachsenburger oder Thüringer Pforte an der Unstrut die Hainleite. Die Kahle Schmücke grenzt im Süden an den Nordrand des Thüringer Beckens, im Norden an den Südrand der Diamantenen Aue. Der Hangkomplex im NSG besteht aus einem abwechslungsreichen, reich strukturierten Mosaik aus Kalk-Halbtrockenrasen, Steppenrasen, Fels- und Pionierfluren, Lesesteinhaufen, ausgedehnten linienförmigen Gebüschen, Streuobstwiesen, Wald- und eingeschlossenen Ackerflächen. Als besondere Eigenart sind die mittelalterlichen linienförmigen Abbaugruben zu sehen, die sich entlang des Schmücke-Kammes ziehen und diesen interessant gliedern. Ein derartig zusammenhängender Komplex von Biotoptypen auf trockenwarmen Standorten mit flächigen Kalk-Pionierrasen ist in dieser Größe nur selten zu finden. Dem entsprechend ist die floristische und faunistische Artenausstattung sehr bedeutsam.

Die NSG 316 und 320 befinden sich im Naturraum 7.2 (Zechsteingürtel am Kyffhäuser).

Das NSG 316 "Badraer Lehde – Großer Eller" im westlichen Bereich des Zechsteingürtels am Kyffhäuser besteht aus den Teilflächen Badraer Lehde im Norden und Großer Eller im Süden – getrennt durch das Tal des Badraer Baches. Ihre Hänge weisen unterschiedliche Neigungen und Expositionen auf, mit zahlreichen Kleinformen der Gipskarstlandschaft wie Dolinen, Erdfälle, Hohlräume, Gipskuppen, -buckel und -felsen, Trockentälchen, Mulden und Runsen. Das Gebiet dient der Bewahrung eines Ausschnitts der Gipskarstlandschaft mit kontinental getönten Xerothermrasen (u. a. Gamander-Blaugras-Trockenrasen, Adonisröschen-Fiederzwenken-Halbtrockenrasen) und vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten. Diese Rasen sind mit kleineren Trockenwäldern (Waldlabkraut-Eichen-Hainbuchenwald, Steinsamen-Elsbeeren-Eichenwald), Gebüschen, Obstgehölzen, Ruderal- und Ackerwildkrautfluren verzahnt. Lesesteinhaufen und Terrassen zeugen davon, dass früher fast alle Flächen ackerbaulich genutzt worden sind. Zudem wurde lokal Gips gebrochen ("Badraer Marmor"). Das NSG war eines der Kerngebiete des Naturschutzgroßprojekts "Kyffhäuser".

Das NSG 320 "Süd-West-Kyffhäuser" erstreckt sich in einem 4 km breiten Streifen vom Kyffhäusergebirge mit allgemeinem Abfall nach Südwesten bis zum Gebirgsrand, um hier in einer deutlichen Stufe zur Diamantenen Aue und zum Nordthüringer Buntsandsteinland abzustürzen. Eine Besonderheit ist die Barbarossahöhle mit mehreren Höhlenseen, jedoch ohne natürlichen Eingang. Aufgrund der starken Verkarstung gibt es im Inneren des NSG keine oberirdischen Gewässer. Das Gebiet dient dem Schutz des wertvollsten Teils der Gipskarstlandschaft am Kyffhäuser mit herausragender Vegetationsausstattung und einmaligem Arteninventar. Es beinhaltet ein ausgesprochen wertvolles Mosaik von naturnahen Wäldern (u. a. Orchideen-Buchenwald, Steinsamen-Elsbeeren-Eichenwald, Birken-Pionierwald) und Grasfluren (z. B. Steppenschwingel-Pfriemengras-Trockenrasen, Trespen-Halbtrockenrasen). Die Flora (etwa 685 Farn- und Blütenpflanzen) beinhaltet einen hohen Anteil bestandsbedrohter Pflanzen. Das NSG ist auch hinsichtlich seiner Flechtenflora einzigartig in Mitteleuropa und hat für den Schutz dieser Artengruppe internationale Bedeutung. Zudem gehört es mit seiner Licht und Wärme liebenden Moosvegetation zu den bryologisch bedeutendsten NSG in Thüringen. Es war eines der Kerngebiete des Naturschutzgroßprojekts "Kyffhäuser". Die bisher 122 ha große bewirtschaftungs- und pflegefreie Zone wird in größerem Maße um weitere künftig nicht mehr forstlich genutzte Waldflächen des NSG erweitert. Östlich der Bundesstraße B 85 schließt das NSG 448 "Süd-Ost-Kyffhäuser" an.

In den Naturräumen 1.2 (Kyffhäuser) und 7.2 (Zechsteingürtel am Kyffhäuser) liegen die NSG 384 und 448.

Im NSG 384 "Ichstedter Lehde" gibt es mehrere im Mittelgebirgsanteil des Kyffhäusers (Naturraum 1.2) beginnende Tälchen (z. B. Langetal, Kaltes Tal). Dazwischen liegen lang gestreckte Rücken, die durch zahlreiche Kleinformen (Hangrisse, Hohlwege, Terrassen, ehemalige Steinbrüche) gegliedert sind. Im Süden und Osten treten vereinzelt Erdfälle auf. Das NSG weist ein landschaftstypisches Lebensraummosaik mit ausgesprochen wertvollem Arteninventar auf, darunter der Säugetier-, Vogel-, Käfer-, Wildbienen- und Hummelfauna. Das Biotopspektrum umfasst Labkraut-Eichen-Hainbuchenwald verschiedener Ausprägung, Pionierwälder sowie Forsten von Kiefer, Fichte, seltener auch Lärche, Roteiche und Robinie, denen sich südlich ein Mosaik von Streuobstwiesen mit Adonisröschen-Fiederzwenken-Halbtrockenrasen, Möhren-Glatthafer-Wiese, Liguster- und Holunder-Schlehen-Gebüsch und weiteren Gehölzen anschließt. Bemerkenswert sind Reste der artenreichen Wolfsmilch-Heidekraut. Heide im Kontakt mit therophytenreichen Pionierfluren und bodensauren Magerrasen sowie eine im 18. Jahrhundert gepflanzte etwa 1,3 km lange Lindenallee. Das NSG war eines der Kerngebiete des Naturschutzgroßprojekts "Kyffhäuser" und grenzt im Südwesten an das NSG 448 "Süd-Ost-Kyffhäuser" an.

Die ehemalige Hochfläche des Zechsteingürtels am Kyffhäuser wurde schräg gestellt, fällt im NSG 448 "Süd-Ost-Kyffhäuser" von Nord nach Süd und Südost ab und ist tief zertalt. In das markante Kalktal am Westrand des NSG münden 6 kurze, steile, teilweise von Gipsfelsen flankierte Seitentälchen ein. Das NSG dient ebenfalls der Erhaltung eines Ausschnitts der Gipskarstlandschaft mit abwechslungsreichem Vegetationsmosaik aus Wäldern (z. B. Steinsamen-Elsbeeren-Eichenwald, Eschen-Ahorn-Schlucht- und -Schatthangwald) und Grasfluren (u. a. Gamander-Blaugras- und Steppenschwingel-Pfriemengras-Trockenrasen, Adonisröschen-Fiederzwenken- und Trespen-Halbtrockenrasen), sowie einem herausragendem Arteninventar und großer Obstsortenvielfalt. So ist neben zahlreichen weiteren Raritäten der Flora und Fauna das Vorkommen der Heideschnecke Helicopsis striata von bundesweiter Bedeutung. Der Obstsorten-Erhaltungsgarten von etwa 15 ha Größe weist eine deutschlandweit bemerkenswerte Vielfalt an alten Obstsorten auf. Das NSG war eines der Kerngebiete des Naturschutzgroßprojekts "Kyffhäuser" und beherbergt ein Feldflorareservat.
 
Naturparke

Der Naturpark "Kyffhäuser" mit einer Fläche von 30.500 ha liegt weitestgehend im Kyffhäuserkreis, umfasst aber auch Teile der Landkreise Nordhausen und Sömmerda.

Er beinhaltet eine Vielzahl unterschiedlichster Landschaften. Zum Naturpark gehören:
  • das Kyffhäuser-Gebirge mit seinem Mittelgebirgsteil im zentralen und nördlichen Bereich um die Burgruine Rothenburg, das Kyffhäuserdenkmal und die Burg Kyffhausen sowie die Zechstein-Landschaft am Süd- und Westrand u. a. mit der Barbarossahöhle
  • Teile der Goldenen Aue mit dem Helme-Stausee
  • Teile der Diamantenen Aue mit Thüringens größten Binnensalzstellen
  • Teile der Hainleite von Sondershausen bis zum Wipperdurchbruch und
  • Teile der Windleite, einem Ausschnitt des Nordthüringer Buntsandsteinlandes.
Hier sind artenreiche Magerrasen wie die kargen Steppenrasen, von Orchideen gesäumte Steilhänge, ausgedehnte Buchenwälder, vielfältige Karsterscheinungsformen wie Höhlen, Erdfälle und Salzquellen zu finden.

Außerdem liegt hier Thüringens bedeutendstes und artenreichstes Vogelschutzgebiet – zur Zugzeit auch ein bedeutender Rastplatz u. a. für Kraniche.

Allein in der Zechstein-Landschaft des Kyffhäusers blühen über 1.300 Pflanzenarten – eine für Mitteleuropa einzigartige Naturausstattung, zu der aber z. B. auch die artenreiche Insekten-, Säugetier- und Vogelfauna gehören, mit bundes- und europaweit bedeutenden Artvorkommen.
 
Landschaftsschutzgebiete (Stand: 03/2018)

Im Kyffhäuserkreis sind zur Zeit fünf LSG ausgewiesen. Die Hainleite ist ein Fremdenverkehrsgebiet, das für Wander-, Erholungs-, Camping- und Kulturtourismus sowie für die Naherholung entwickelt werden soll (Vervollkommnung tourismusrelevanter Potentiale wie Possen bei Sondershausen, Ferienpark "Feuerkuppe" in Straußberg, Gut Straußberg).

Der Kyffhäuser bildet gemeinsam mit dem Kelbraer Feuchtgebiet ein Fremdenverkehrsgebiet, das auf Grund seiner landschaftlichen und kulturhistorischen Besonderheiten für den naturnahen Tourismus sowie die Naherholung zu entwickeln ist (Erhaltung der historischen Bausubstanz um das Kyffhäuserdenkmal, touristische Aufwertung der Barbarossahöhle).

NummerNameGröße (ha)
3Helmestausee1.794
4Hainleite8.468
5Dün - Helbetal5.593
59Kyffhäuser5.475
83Unstrut - Triasland631



Karte:

Schutzgebiete
(JPG-Datei)

 
Geschützte Landschaftsbestandteile,
Flächennaturdenkmale und Naturdenkmale *

Im Kyffhäuserkreis gab es zum 15.12.2004 insgesamt 70 geschützte Landschaftsbestandteile, Flächennaturdenkmale und Naturdenkmale.

* Von den Naturdenkmalen wurden erfasst: flächige Naturdenkmale sowie Naturdenkmale geologischer und hydrologischer Art.
 
Natura-2000-Gebiete

Das europäische ökologische Schutzgebietsnetz Natura 2000 umfasst Fauna-Flora-Habitat-Gebiete (FFH-Gebiete einschließlich FFH-Objekte) und Europäische Vogelschutzgebiete.

Die FFH-Gebiete bilden ein europaweites Netz besonderer Schutzgebiete, das der Erhaltung schutzwürdiger Lebensräume sowie ausgewählter Tier- und Pflanzenarten dient. Die Europäischen Vogelschutzgebiete werden für bestimmte Brutvogelarten und für Rast- und Überwinterungsplätze von Zugvögeln ausgewiesen.

Rechtliche Grundlage

Thüringen hat seine Meldung von FFH-Gebieten an die EU-Kommission abgeschlossen. Neben den 212 FFH-Gebieten wurden auch 47 punktförmige FFH-Objekte für den Fledermausschutz gemeldet. Hierbei handelt es sich insbesondere um Fledermausquartiere in Gebäuden und Stollen. Diese sind im Sinne der FFH-Richtlinie FFH-Gebiete und wurden z. T. zu Objektgruppen zusammengefasst. Außerdem gibt es in Thüringen 44 Vogelschutzgebiete.

Der Kyffhäuserkreis hat Anteil an folgenden FFH-Gebieten:
 
FFH-Gebiete (Stand: 05/2004)

Nummer Name Größe (ha)
... ... ...

 
Europäische Vogelschutzgebiete (Stand: 04/2007)

Nummer Name Größe Landkreis/
kreisfreie Stadt
Kurzcharakteristik
4Kyffhäuser – Badraer Schweiz – Helmestausee3.781 haKyffhäuserkreis, Nordhausenenorme Vielfalt typischer Lebensräume für bedrohte Brutvogelarten; international bedeutsames Rastgebiet, insbesondere für Kranich und zahlreiche Wasservögel
5Dickkopf – Bendeleber Forst – NSG Gatterberge1.226 haKyffhäuserkreiswertvolle alt- und totholzreiche Buchen- und Eichen-Hainbuchenwälder, vielfältig strukturierte Grünlandkomplexe (Magerrasen, trockene Heiden, Feuchtgrünland u. a.) und Gebüschsäume, reiche Fauna (u. a. Hirschkäfer, Kammmolch, Vögel)
6Helme-Unstrut-Niederung1.765 haKyffhäuserkreisVielfältig strukturierte, ausgedehnte Grünlandkomplexe haben in Verbindung mit Schilf- und Wasserflächen, insbesondere für Blaukehlchen, Weißstorch und andere Wiesenbrüter große Bedeutung. Wichtiges Rastgebiet für den Kranich.
8Westliche Hainleite – Wöbelsburg1.170 haKyffhäuserkreis, Nordhausenrepräsentiert großflächige Buchenwälder, Kalkfelsen-Schutthalden, Trockenrasen, bedeutendes Kammmolch-Vorkommen, Brutvogelbestand alt- und totholzreicher Wälder sowie weitere Vogelhabitate
9Hainleite – Westliche Schmücke7.548 haKyffhäuserkreis, Sömmerdarepräsentiert in hervorragender Weise den Brutvogelbestand großflächiger Laubmischwälder mit wertvollen Saumhabitaten, Kalkfelsen, Halbtrockenrasen, gebüschreichen Sukzessionsstadien sowie naturnaher Fließgewässer mit Feuchtbiotopen
10Hohe Schrecke – Finne5.732 haKyffhäuserkreis, Sömmerdarepräsentiert großräumig unzerschnittene Buchen- und Eichen-Hainbuchenwälder mit hohen Alt- und Totholzanteilen und bemerkenswertem Arteninventar sowie artenreiche Offenlandbiotope


Karte:

Gebiete des Natura-2000-Netzes
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