Umwelt regional
 
Jena - Bevölkerung

 
Einwohnerzahl und Bevölkerungsdichte

Mit 110.321 Einwohnern (12/2016) ist Jena die zweitgrößte Stadt Thüringens und hat einen Anteil von 5,1 % an der Landesbevölkerung. 2007 hatte die Stadt erstmals mehr Einwohner als Gera. Die Bevölkerungsdichte ist in Jena mit 961 EW/km² die höchste unter den kreisfreien Städten Thüringens. Sie betrug 1989 auch 954 EW/km², der leichte Rückgang durch die Eingemeindungen im Rahmen der Gebietsreform von 1994 wurde wieder kompensiert.


Karte:
Einwohnerzahl und Bevölkerungsdichte
2017
(JPG-Datei)


 
Bevölkerung in den Ortsteilen

OrtsteilBevölkerung 12/94Bevölkerung 12/17
.........

 
Bevölkerungsentwicklung

Von 1989 bis 2016 hatte Jena mit 1.342 Einwohnern bzw. 1,2 % (Thüringen 19,2 %) als einzige Stadt einen Bevölkerungszuwachs zu verzeichnen.


Karte:
Bevölkerungsentwicklung
1994 bis 2017
(JPG-Datei)


 
Natürliche Bevölkerungsentwicklung

Die Bevölkerungsentwicklung in Jena wurde in den Jahren 1989 bis 2016 durch einen relativ niedrigen negativen natürlichen Saldo geprägt. 2016 betrug der Überschuss der Geborenen gegenüber den Gestorbenen 1,7 pro 1.000 Einwohner (Durchschnitt für Thüringen: -4,6). Damit ist Jena die einzige aller kreisfreien Städte und Landkreise mit einem positiven natürlichen Saldo. Das Diagramm zeigt die Entwickling seit 1989.



Karte:
Natürliche Bevölkerungsentwicklung
1989 bis 2016
(JPG-Datei)


 
Wanderungen

Das Diagramm zeigt die Wanderungsrate über die Kreisgrenzen (Zuzüge - Fortzüge je 1.000 Einwohner) seit 1989. Die mittlere Wanderungsrate über die Jahre lag bei -0,3 (Durchschnitt aller Landkreise: -3,3). Damit war Jena von einer geringen Abwanderung gekennzeichnet. 2016 war in Jena ein Wert von +5,9 zu verzeichnen.


 
Altersstruktur

Die Altersstruktur der Bevölkerung war 2016 in Jena wie folgt:

Altersklasseprozentualer Anteil
JenaThüringen
12/8912/1612/8912/16
0 bis unter 6 Jahre7,95,97,75,1
6 bis unter 15 Jahre12,27,311,77,3
15 bis unter 65 Jahre67,965,967,362,8
65 Jahre und älter12,020,913,324,8

Damit lag in Jena der Anteil von Kindern leicht über, der von Altersrentnern deutlich unter dem Landesdurchschnitt. Der Anteil der Personen im erwerbsfähigen Alter war stark überdurchschnittlich und erreichte den höchsten Wert Thüringens.


Ein ausgeglichener Jugend- und Altenquotient kennzeichnet, falls keine starken Wanderungen stattfinden, eine stabile Bevölkerungsentwicklung. Bei einem höheren Jugendquotienten wächst die Bevölkerung. Überwiegt der Altenquotient, geht die Bevölkerung zurück.

Im Jahre 2016 lag der Altenquotient in der kreisfreien Stadt Jena mit 31,7 % erheblich unter dem Landesdurchschnitt (39,5 %). Der Jugendquotient lag mit 20,0 % leicht über dem Thüringer Mittel (19,7 %).