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Einwohnerzahl und Bevölkerungsdichte Mit 105.463 Einwohnern (12/2011) ist Jena die zweitgrößte Stadt Thüringens und hat einen Anteil von 4,7 % an der Landesbevölkerung. 2007 hatte die Stadt erstmals mehr Einwohner als Gera. Die Bevölkerungsdichte ist in Jena mit 921 EW/km² die höchste unter den kreisfreien Städten Thüringens. Sie betrug 1989 noch 954 EW/km², ging aber durch die Eingemeindungen im Rahmen der Gebietsreform von 1994 etwas zurück.
Bevölkerung in den Ortsteilen Tabelle: Bevölkerung in den Ortsteilen Bevölkerungsentwicklung Von 1989 bis 2011 hatte Jena mit 3.516 Einwohnern bzw. 3,2 % (Thüringen 16,9 %) den zweitgeringsten Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen. Dieser betraf vor allem die Plattenbaugebiete im Süden von Jena (Lobeda, Winzerla) und einzelne kleinere Orte.
Natürliche Bevölkerungsentwicklung Die Bevölkerungsentwicklung in Jena wurde in den Jahren 1989 bis 2011 durch einen relativ niedrigen negativen natürlichen Saldo geprägt. 2011 betrug der Überschuss der Geborenen gegenüber den Gestorbenen 1,5 pro 1.000 Einwohner (Durchschnitt für Thüringen: -4,3). Damit ist Jena die einzige aller kreisfreien Städte und Landkreise mit einem positiven natürlichen Saldo. Das Diagramm zeigt die Entwickling seit 1989.
Wanderungen Das Diagramm zeigt die Wanderungsrate über die Kreisgrenzen (Zuzüge - Fortzüge je 1.000 Einwohner) seit 1989. Die mittlere Wanderungsrate über die Jahre lag bei -1,2 (Durchschnitt aller Landkreise: -4,5). Damit war Jena von einer geringen Abwanderung gekennzeichnet. 2011 war in Jena ein Wert von +1,7 zu verzeichnen.
Altersstruktur Die Altersstruktur der Bevölkerung war 2011 in Jena wie folgt:
Damit lag in Jena der Anteil von Kindern leicht über, der von Altersrentnern deutlich unter dem Landesdurchschnitt. Der Anteil der Personen im erwerbsfähigen Alter war stark überdurchschnittlich und erreichte den höchsten Wert Thüringens.
Ein ausgeglichener Jugend- und Altenquotient kennzeichnet, falls keine starken Wanderungen stattfinden, eine stabile Bevölkerungsentwicklung. Bei einem höheren Jugendquotienten wächst die Bevölkerung. Überwiegt der Altenquotient, geht die Bevölkerung zurück. Im Jahre 2011 lag der Altenquotient in der kreisfreien Stadt Jena mit 30,3 % deutlich unter dem Landesdurchschnitt (35,3 %). Der Jugendquotient lag mit 17,5 % im Thüringer Mittel (17,3 %). | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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