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Einwohnerzahl und Bevölkerungsdichte Mit 104.449 Einwohnern (12/2009) ist Jena die zweitgrößte Stadt Thüringens und hat einen Anteil von 4,6 % an der Landesbevölkerung. 2007 hatte die Stadt erstmals mehr Einwohner als Gera. Die Bevölkerungsdichte ist in Jena mit 912 EW/km² die höchste unter den kreisfreien Städten Thüringens. Sie betrug 1989 noch 954 EW/km², ging aber durch die Eingemeindungen im Rahmen der Gebietsreform von 1994 etwas zurück.
Bevölkerung in den Ortsteilen
Bevölkerungsentwicklung Von 1989 bis 2009 hatte die Stadt Jena einen stark unterdurchschnittlichen Bevölkerungsrückgang von 4.530 Einwohnern bzw. 4,2 % (Thüringen 15,8 %) zu verzeichnen. Dieser betraf vor allem die Plattenbaugebiete im Süden von Jena (Lobeda, Winzerla) und einzelne kleinere Orte.
Natürliche Bevölkerungsentwicklung Die natürliche Bevölkerungsentwicklung in Jena betrug in den Jahren 1989 bis 2009 -2.377 Einwohner bzw. -2,2 %. 2009 betrug der Überschuss der Geborenen gegenüber den Gestorbenen 1,6 pro 1.000 Einwohner (Durchschnitt für Thüringen: -4,4). Damit ist Jena die einzige aller kreisfreien Städte und Landkreise mit einem positiven natürlichen Saldo. Bis 1993 war eine starke Negativentwicklung zu verzeichnen. Seitdem entwickelt sich der Wert beständig aufwärts.
Wanderungen Das Diagramm zeigt die Wanderungsrate über die Kreisgrenzen (Zuzüge - Fortzüge je 1.000 Einwohner) seit 1989. Die mittlere Wanderungsrate über die Jahre lag bei -1,6 (Durchschnitt aller Landkreise: -4,8). Damit war Jena von einer geringen Abwanderung gekennzeichnet. 2009 war in Jena ein Wert von +8,5 zu verzeichnen.
Altersstruktur Die Altersstruktur der Bevölkerung war 2009 in Jena wie folgt:
Damit lag in Jena der Anteil von Kindern leicht über, der von Altersrentnern deutlich unter dem Landesdurchschnitt. Der Anteil der Personen im erwerbsfähigen Alter war stark überdurchschnittlich und erreichte den höchsten Wert Thüringens.
Ein ausgeglichener Jugend- und Altenquotient kennzeichnet, falls keine starken Wanderungen stattfinden, eine stabile Bevölkerungsentwicklung. Bei einem höheren Jugendquotienten wächst die Bevölkerung. Überwiegt der Altenquotient, geht die Bevölkerung zurück. Im Jahre 2009 lag der Altenquotient in der kreisfreien Stadt Jena mit 30,0 % deutlich unter dem Landesdurchschnitt (34,9 %). Der Jugendquotient lag mit 16,4 % im Thüringer Mittel (16,5 %). | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||