Bevölkerung

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Einwohnerzahl und Bevölkerungsdichte

Mit 111.759 Einwohnern (12/2011) hat der Ilm-Kreis einen Anteil von 5,0 % an der Landesbevölkerung. Die Bevölkerungsdichte liegt im Ilm-Kreis mit 133 EW/km² nahezu im Landesdurchschnitt von 137 EW/km².

Gebiete mit höherer Bevölkerungsdichte (> 250 EW/km²) sind die Städte Arnstadt, Ilmenau, Stadtilm und die Gemeinde Geschwenda. Hohe Bevölkerungskonzentrationen folgen deutlich den Hauptverkehrsachsen: der Bahnlinie Erfurt-Meiningen sowie der Bundesstraße B 4 und der Autobahn A 71 von Ichtershausen über Arnstadt und Plaue nach Gräfenroda/ Ilmenau, und andererseits der Bundesstraße B 88 am Nordrand des Thüringer Waldes von Gräfenroda über Ilmenau und Langewiesen nach Gehren. Eine geringe Bevölkerungsdichte (unter 75 EW/km²) kennzeichnet den gesamten nordöstlichen Teil des Ilm-Kreises.



Karte:
Einwohnerzahl und Bevölkerungsdichte
1989 und 2011
(JPG-Datei)


 
Städte und Gemeinden des Ilm-Kreises


Stadt/Gemeinde Fläche in km² EW/km² Einwohner 12/11 männlich weiblich
... ... ... ... ... ...
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Bevölkerungsentwicklung

Von 1989 bis 2011 hatte der Ilm-Kreis mit 20.578 Einwohnern bzw. 15,5 % (Thüringen 16,9 %) einen leicht unterdurchschnittlichen Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen.

Die größten prozentualen Bevölkerungseinbußen (über 20 %) gab es in Neusiß, Gillersdorf, Böhlen, Frauenwald, Großbreitenbach, Liebenstein, Frankenhain, Wildenspring, Stützerbach, Schmiedefeld am Rennsteig, Neustadt am Rennsteig, Möhrenbach, Gräfenroda, Geschwenda, Pennewitz, Gehlberg und Arnstadt.

Bevölkerungszunahmen gab es in Elleben, Kirchheim, der Wachsenburggemeinde, Rockhausen, Wipfratal und Dornheim.

Stadt/GemeindeBevölkerungEntwicklung
12/8912/11absolut[ %]
...............
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Karte:
Bevölkerungsentwicklung
1989 bis 2011
(JPG-Datei)




Bevölkerungsentwicklung 1989 bis 2011

 
Natürliche Bevölkerungsentwicklung

Die Bevölkerungsentwicklung im Ilm-Kreis wurde in den Jahren 1989 bis 2011 mit Ausnahme von Osthausen-Wülfershausen flächendeckend durch einen negativen natürlichen Saldo geprägt, wobei die Geburtendefizite im Südteil des Landkreises besonders hoch sind.

2011 betrug der Überschuss der Gestorbenen gegenüber den Geborenen 4,8 pro 1.000 Einwohner (Durchschnitt für Thüringen: 4,3). Das Diagramm zeigt die Entwickling seit 1989.



Karte:
Natürliche Bevölkerungsentwicklung
1989 bis 2011
(JPG-Datei)

methodische Hinweise

 
Wanderungen

Das Diagramm zeigt die Wanderungsrate über die Kreisgrenzen (Zuzüge - Fortzüge je 1.000 Einwohner) seit 1989. Die mittlere Wanderungsrate über die Jahre zeigt mit -3,3 eine unterdurchschnittliche Abwanderung an (Durchschnitt aller Landkreise: -4,5). 2011 war im Landkreis ein Wert von -0,7 zu verzeichnen.

Im Gesamtzeitraum 1989 bis 2011 waren besonders Liebenstein, Frauenwald, Böhlen, Großbreitenbach, Frankenhain und Neusiß durch starke Abwanderung gekennzeichnet. Deutliche Zuwanderungen im gleichen Zeitraum verzeichneten hingegen Elleben, Kirchheim, Rockhausen, die Wachsenburggemeinde und Wipfratal.


 
Altersstruktur

Die Altersstruktur der Bevölkerung war 2011 im Ilm-Kreis wie folgt:

Altersklasse prozentualer Anteil
Ilm-Kreis Thüringen
12/89 12/11 12/89 12/11
0 bis unter 6 Jahre 7,5 4,5 7,7 4,6
6 bis unter 15 Jahre 11,4 6,5 11,7 6,7
15 bis unter 65 Jahre 67,2 65,7 67,3 65,5
65 Jahre und älter 13,9 23,3 13,3 23,1

Damit lag im Ilm-Kreis der Anteil von Altersrentnern leicht über dem Landesdurchschnitt, während der Anteil von Kindern geringfügig unterdurchschnittlich war. Der Anteil von Personen im erwerbsfähigen Alter lag genau im Landesdurchschnitt.

Erläuterungen zu Jugend- und Altenquotient

Ein ausgeglichener Jugend- und Altenquotient kennzeichnet, falls keine starken Wanderungen stattfinden, eine stabile Bevölkerungsentwicklung. Bei einem höheren Jugendquotienten wächst die Bevölkerung. Überwiegt der Altenquotient, geht die Bevölkerung zurück.

Im Jahre 2011 lag der Altenquotient im Ilm-Kreis mit 35,4 % im Landesdurchschnitt (35,3 %). Der Jugendquotient lag mit 16,7 % leicht unterm Thüringer Mittel (17,3 %).


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