Umwelt regional
 
Landkreis Hildburghausen - Bevölkerung

 
Einwohnerzahl und Bevölkerungsdichte

Mit 64.330 Einwohnern (12/2016) hat der Landkreis Hildburghausen einen Anteil von 3,0 % an der Landesbevölkerung. Die Bevölkerungsdichte des Landkreises Hildburghausen beträgt mit 69 EW/km² nur wenig mehr als die Hälfte des Landesdurchschnittes von 133 EW/km² und ist die geringste in Thüringen.

Im Gebiet des Landkreises gibt es keine Gemeinde mit einer Bevölkerungsdichte von mehr als > 200 EW/km².

Die durch Eingemeindungen vergrößerten Territorien der Städte Hildburghausen, Schleusingen und Themar liegen zwischen 144 und 160 EW/km². Eine geringe Bevölkerungsdichte (unter 75 EW/km²) kennzeichnet relativ durchgängig den gesamten westlichen Teil des Landkreises und insbesondere das Grabfeld.


Karte:
Einwohnerzahl und
Bevölkerungsdichte 1989 und 2016
(JPG-Datei)


 
Städte und Gemeinden des Landkreises Hildburghausen

Stadt/Gemeinde Fläche in km² EW/km² Einwohner 12/16 männlich weiblich
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Bevölkerungsentwicklung

Von 1989 bis 2016 hatte der Landkreis Hildburghausen mit 13.501 Einwohnern bzw. 17,3 % (Thüringen 19,2 %) einen durchschnittlichen Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen.

Die größten prozentualen Bevölkerungseinbußen (über 25 %) gab es in Grub, Masserberg, Schleusegrund, Beinerstadt, Ehrenberg, Oberstadt, Lengfeld, Themar und Eichenberg.

Zuwächse gab es lediglich in Schlechtsart, Ahlstädt und Westhausen.

Stadt/Gemeinde Bevölkerung Entwicklung
12/89 12/16 absolut [ %]
... ... ... ... ...
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Karte:
Bevölkerungsentwicklung
1989 bis 2016
(JPG-Datei)


 
Natürliche Bevölkerungsentwicklung

Die Bevölkerungsentwicklung im Landkreis Hildburghausen wurde in den Jahren 1989 bis 2016 fast flächendeckend durch einen negativen natürlichen Saldo geprägt. Ein positiver Saldo wurde nur in Ahlstädt registriert.

2016 betrug der Überschuss der Gestorbenen gegenüber den Geborenen 5,6 pro 1.000 Einwohner (Durchschnitt für Thüringen: 4,6). Das Diagramm zeigt die Entwickling seit 1989.



Karte:
Natürliche Bevölkerungsentwicklung
1989 bis 2016
(JPG-Datei)


 
Wanderungen

Das Diagramm zeigt die Wanderungsrate über die Kreisgrenzen (Zuzüge - Fortzüge je 1.000 Einwohner) seit 1989. Die mittlere Wanderungsrate über die Jahre zeigt mit -2,4 eine vergleichsweise geringe Abwanderung an (Durchschnitt aller Landkreise: -3,3). 2016 war im Landkreis ein Wert von +2,6 zu verzeichnen.


Im Gesamtzeitraum 1989 bis 2016 waren Grub, Beinerstadt und Lengfeld durch die stärkste Abwanderung gekennzeichnet. Die stärksten Zuwanderungen verzeichneten Schlechtsart, Ahlstädt und Nahetal-Waldau. Von den 37 Gemeinden des Landkreises hatten 30 einen Wanderungsverlust und 7 einen Wanderungsgewinn.


 
Altersstruktur

Die Altersstruktur der Bevölkerung war 2016 im Landkreis Hildburghausen wie folgt:

Altersklasseprozentualer Anteil
Landkreis
Hildburghausen
Thüringen
12/8912/1612/8912/16
0 bis unter 6 Jahre8,35,07,75,1
6 bis unter 15 Jahre12,27,211,77,3
15 bis unter 65 Jahre66,364,067,362,8
65 Jahre und älter13,223,813,324,8

Damit lag im Landkreis Hildburghausen der Anteil von Altersrentnern unter dem Landesdurchschnitt, während der Anteil von Personen im erwerbsfähigen Alter überdurchschnittlich und der von Kindern durchschnittlich war.


Ein ausgeglichener Jugend- und Altenquotient kennzeichnet, falls keine starken Wanderungen stattfinden, eine stabile Bevölkerungsentwicklung. Bei einem höheren Jugendquotienten wächst die Bevölkerung. Überwiegt der Altenquotient, geht die Bevölkerung zurück.

Im Jahre 2016 lag der Altenquotient im Landkreis Hildburghausen mit 37,3 % deutlich unter dem Landesdurchschnitt (39,5 %). Der Jugendquotient lag mit 19,0 % leicht unter dem Thüringer Mittel (19,7 %).