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Einwohnerzahl und Bevölkerungsdichte
Mit 67.816 Einwohnern (12/2009) hat der Landkreis Hildburghausen einen Anteil von 3,0 % an der Landesbevölkerung. Die Bevölkerungsdichte des Landkreises Hildburghausen beträgt mit 72 EW/km² nur wenig mehr als die Hälfte des Landesdurchschnittes von 139 EW/km² und ist die geringste in Thüringen. Im Gebiet des Landkreises gibt es keine Gemeinde mit einer Bevölkerungsdichte von mehr als > 250 EW/km². Die durch Eingemeindungen vergrößerten Territorien der Städte Hildburghausen, Schleusingen und Themar liegen zwischen 120 und 165 EW/km². Eine geringe Bevölkerungsdichte (unter 75 EW/km²) kennzeichnet relativ durchgängig den gesamten westlichen Teil des Landkreises und insbesondere das Grabfeld.
Städte und Gemeinden des Landkreises Hildburghausen
Bevölkerungsentwicklung Von 1989 bis 2009 gab es einen für Thüringen unterdurchschnittlichen Bevölkerungsrückgang. Er betrug 10.015 Einwohner bzw. 12,9 % (Thüringen 15,8 %). Mit 1.467, 965 bzw. 922 Einwohnern entfielen auf Hildburghausen, Schleusingen und Masserberg über ein Drittel des Rückgangs. Zuwächse von insgesamt 73 Einwohnern gab es lediglich in Bockstadt, Ahlstädt, Schlechtsart und Mendhausen.
Natürliche Bevölkerungsentwicklung Die Bevölkerungsentwicklung im Landkreis Hildburghausen wurde in den Jahren 1989 bis 2009 fast flächendeckend durch einen negativen natürlichen Saldo geprägt. Ein positiver Saldo wurde nur in Mendhausen (14 Einwohner), Westhausen (5 Einwohner), Westenfeld (5 Einwohner) und Ahlstädt (1 Einwohner) registriert. 2009 betrug der Überschuss der Gestorbenen gegenüber den Geborenen 4,1 pro 1.000 Einwohner (Durchschnitt für Thüringen: 4,4). Bis 1994 war eine starke Negativentwicklung zu verzeichnen. Bis 2004 entwickelte sich der Wert wieder aufwärts und stagniert seitdem.
Wanderungen Das Diagramm zeigt die Wanderungsrate über die Kreisgrenzen (Zuzüge - Fortzüge je 1.000 Einwohner) seit 1989. Die mittlere Wanderungsrate über die Jahre zeigt mit -2,4 eine vergleichsweise geringe Abwanderung an (Durchschnitt aller Landkreise: -4,8). 2009 war im Landkreis ein Wert von -7,4 zu verzeichnen.
Im Gesamtzeitraum 1989 bis 2009 waren Grub (-17,4 %), Milz (-17,2 %), Themar (-16,9 %), Lengfeld (-16,6 %), Marisfeld (-16,3 %), Beinerstadt (-15,9 %), Henfstädt (-15,2 %) und Schweickershausen (-15,0 %) durch die stärkste Abwanderung gekennzeichnet. Die stärksten Zuwanderungen verzeichneten Ahlstädt (15,4 %), Schlechtsart (13,2 %) und St.Kilian (10,7 %). Altersstruktur Die Altersstruktur der Bevölkerung war 2009 im Landkreis Hildburghausen wie folgt:
Damit lag im Landkreis Hildburghausen der Anteil von Altersrentnern unter dem Landesdurchschnitt, während der Anteil von Personen im erwerbsfähigen Alter überdurchschnittlich und der von Kindern durchschnittlich war.
Ein ausgeglichener Jugend- und Altenquotient kennzeichnet, falls keine starken Wanderungen stattfinden, eine stabile Bevölkerungsentwicklung. Bei einem höheren Jugendquotienten wächst die Bevölkerung. Überwiegt der Altenquotient, geht die Bevölkerung zurück. Im Jahre 2009 lag der Altenquotient im Landkreis Hildburghausen mit 32,5 % unter dem Landesdurchschnitt (34,9 %). Der Jugendquotient lag mit 16,0 % leicht unter dem Thüringer Mittel (16,5 %). | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||