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Einwohnerzahl und Bevölkerungsdichte
Mit 106.002 (12/2011) hat der Landkreis Greiz einen Anteil von 4,8 % an der Landesbevölkerung. Die Bevölkerungsdichte liegt im Landkreis Greiz mit 126 EW/km² etwas unter dem Landesdurchschnitt von 137 EW/km². Im Landkreis Greiz treten als Gebiete höherer Bevölkerungsdichte (> 250 EW/km²) nur die Städte Greiz, Weida und Ronneburg hervor. Eine ausgeprägte Achse höherer Bevölkerungskonzentration verläuft von Zeulenroda-Triebes, Hohenleuben, Weida und Wünschendorf/Elster zur Peripherie von Gera. Im Umland von Gera ist die Bevölkerungsdichte nur in den Bereichen bedeutender Siedlungs- und Verkehrsachsen (Bad Köstritz, Ronneburg, Wünschendorf/Elster) erhöht. Zusammenhängende dünn besiedelte Räume mit generell unter 75 EW/km² umfassen das Gebiet der Gemeinde Harth-Pöllnitz und die südlich angrenzende Region um die Weidatalsperre sowie das Vogtländische Oberland.
Städte und Gemeinden des Landkreises Greiz
Bevölkerungsentwicklung Von 1989 bis 2011 hatte der Landkreis Greiz mit 30.225 Einwohnern bzw. 22,2 % (Thüringen 16,9 %) einen deutlich überdurchschnittlichen Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen.
Natürliche Bevölkerungsentwicklung Die Bevölkerungsentwicklung im Landkreis Greiz wurde in den Jahren 1989 bis 2011 fast flächendeckend durch einen negativen natürlichen Saldo geprägt. Ein positiver Saldo wurde nur in Hundhaupten , Teichwitz und Hain registriert. 2011 betrug der Überschuss der Gestorbenen gegenüber den Geborenen 6,7 pro 1.000 Einwohner (Durchschnitt für Thüringen: 4,3). Das Diagramm zeigt die Entwickling seit 1989.
Wanderungen Das Diagramm zeigt die Wanderungsrate über die Kreisgrenzen (Zuzüge - Fortzüge je 1.000 Einwohner) seit 1989. Die mittlere Wanderungsrate über die Jahre lag mit -5,5 unter dem Landesmittel (Durchschnitt aller Landkreise: -4,5). 2011 war im Landkreis ein Wert von -7,9 zu verzeichnen.
Im Gesamtzeitraum 1989 bis 2011 waren Seelingstädt, Greiz, Ronneburg, Berga/Elster und Weida durch die stärkste Abwanderung gekennzeichnet. Deutliche Zuwanderungen im gleichen Zeitraum verzeichneten Bocka, Brahmenau, Zedlitz, Bad Köstritz und Hartmannsdorf. Altersstruktur Die Altersstruktur der Bevölkerung war 2011 im Landkreis Greiz wie folgt:
Damit lag im Landkreis Greiz der Anteil von Altersrentnern erheblich über dem Landesdurchschnitt, während der Anteil von Kindern und Personen im erwerbsfähigen Alter unterdurchschnittlich war.
Ein ausgeglichener Jugend- und Altenquotient kennzeichnet, falls keine starken Wanderungen stattfinden, eine stabile Bevölkerungsentwicklung. Bei einem höheren Jugendquotienten wächst die Bevölkerung. Überwiegt der Altenquotient, geht die Bevölkerung zurück. Im Jahre 2011 lag der Altenquotient im Landkreis Greiz mit 40,2 % deutlich über dem Landesdurchschnitt (35,3 %). Der Jugendquotient lag mit 16,5 % knapp unter dem Thüringer Mittel (17,3 %). | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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