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Historische Entwicklung der Verwaltungsstrukturen
Der Landkreis Eichsfeld entstand mit der Verwaltungsreform des Freistaates Thüringen am 01.07.1994 aus den Landkreisen Heiligenstadt und Worbis. Verwaltungssitz ist die Stadt Heilbad Heiligenstadt. Das Landratsamt Heiligenstadt hat eine Außenstelle in Leinefelde-Worbis.
Historisch (Betrachtungszeitraum bis 1918) gehörte das Territorium fast vollständig zum Königreich Preußen (Provinz Sachsen). Nur ein schmaler Geländestreifen auf dem Dün (Teile der heutigen Gemeinden Deuna und Vollenborn) war dem thüringischen Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen zuzuordnen.
Nach 1918 war das Eichsfeld weiter preußisch (Regierungsbezirk Erfurt).
1952 wurden die Kreise Heiligenstadt und Worbis der DDR gebildet und dem Bezirk Erfurt zugeordnet. Am 03.10.1990, mit der Wiederherstellung der Einheit Deutschlands, wurde das Territorium mit unveränderten Kreisgrenzen in das Land Thüringen übernommen.
Die Zahl der selbständigen Gemeinden verringerte sich von 1990 bis 2011 wie folgt:
| Gebietsstand | Anzahl der selbstständigen Gemeinden |
| 31.12.1990 | 113 |
| 31.12.1994 | 101 |
| 31.12.1998 | 96 |
| 31.12.2002 | 93 |
| 31.12.2006 | 90 |
| 31.12.2011 | 80 |
Per 31.12.2011 existieren 9 Verwaltungsgemeinschaften, in denen sich 76 Einzelgemeinden zusammengeschlossen haben.
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Karte: Entwicklung der Gemeindestruktur |
| (JPG-Datei) |
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Zentrale Orte
| Klassifizierung |
Zentraler Ort |
| Mittelzentrum |
Heiligenstadt, Leinefelde-Worbis |
| Unterzentrum |
Dingelstädt |
| Kleinzentrum |
Am Ohmberg, Arenshausen, Breitenworbis, Geismar, Niederorschel, Sonnenstein, Teistungen, Uder |
Die Funktionsteilung zentraler Orte ist im Eichsfeldkreis auf Grund der kleinteiligen Siedlungsstruktur besonders verbreitet.
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Karte: Verwaltungsgliederung |
| (JPG-Datei) |
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Raumstruktur
Das gesamte Gebiet des Landkreises ist ländlicher Raum mit einer geringen Bevölkerungsdichte.
Nahezu das gesamte Eichsfeld stellt einen Raum mit bedeutsamen Fremdenverkehrs- und Erholungsaufgaben dar.
Einen regionalen Siedlungsfreiraum mit der Funktion, bandartig bebaute Verdichtungen entlang der großräumigen Verbindungsachsen zu verhindern und tendenziell bestehende Siedlungsbänder zu gliedern, sieht der RROP Nordthüringen für das Gebiet zwischen Heilbad Heiligenstadt und Leinefelde vor.
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