Bevölkerung

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Einwohnerzahl und Bevölkerungsdichte

Mit 42.661 Einwohnern (12/2011) ist Eisenach die zweitkleinste der sechs kreisfreien Städte Thüringens und hat einen Anteil von 1,9 % an der Landesbevölkerung. Die Bevölkerungsdichte ist in Eisenach mit 411 EW/km² die zweitniedrigste unter den kreisfreien Städten Thüringens.

Nach der alten Gemeindestruktur von 1989 war die Bevölkerungsdichte Eisenachs (1989: 1.152 EW/km²) erheblich höher. Mit der Eingemeindung der neuen Ortsteile

  • Hötzelsroda, Neuenhof-Hörschel, Stockhausen, Stregda (Verdichtete Gebiete mit 75-150 EW/km²)
  • Berteroda, Madelungen, Neukirchen, Stedtfeld, Wartha-Göringen (Ländliche Gebiete < 75 EW/km²)

zum 01.07.1994 ging der Wert deutlich zurück.



Karte:
Einwohnerzahl
und Bevölkerungsdichte 2011
(JPG-Datei)



 
Bevölkerung in den Ortsteilen

OrtsteilBevölkerung 31.12.1990Bevölkerung 31.12.2011
Eisenach 45.220 35.577
Berteroda 139 100
Hötzelsroda 744 1.213
Madelungen 270 347
Neuenhof-Hörschel 778 691
Neukirchen 533 574
Stedtfeld 554 792
Stockhausen 401 707
Stregda 735 1.364
Wartha-Göringen 236 241


 
Bevölkerungsentwicklung

Von 1989 bis 2011 hatte Eisenach mit 8.832 Einwohnern bzw. 17,2 % (Thüringen 16,9 %) einen für Thüringen durchschnittlichen Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen.


Karte:
Bevölkerungsentwicklung
1990 bis 2011
(JPG-Datei)



Bevölkerungsentwicklung 1989 bis 2011

 
Natürliche Bevölkerungsentwicklung

Die Bevölkerungsentwicklung in Eisenach wurde in den Jahren 1989 bis 2011 durch einen stark negativen natürlichen Saldo geprägt. Eisenach verzeichnet den stärksten natürlichen Bevölkerungsrückgang aller kreisfreien Städte.

2011 betrug der Überschuss der Gestorbenen gegenüber den Geborenen 5,0 pro 1.000 Einwohner (Durchschnitt für Thüringen: 4,3). Das Diagramm zeigt die Entwickling seit 1989.



Karte:
Natürliche Bevölkerungsentwicklung
1989 bis 2011
(JPG-Datei)

methodische Hinweise

 
Wanderungen

Das Diagramm zeigt die Wanderungsrate über die Kreisgrenzen (Zuzüge - Fortzüge je 1.000 Einwohner) seit 1989. Die mittlere Wanderungsrate über die Jahre lag mit -3,5 etwas über dem Landesmittel (Durchschnitt aller Landkreise: -4,5). 2011 war in Eisenach ein Wert von +2,9 zu verzeichnen.


 
Altersstruktur

Die Altersstruktur der Bevölkerung war 2011 in Eisenach wie folgt:

Altersklasse prozentualer Anteil
Eisenach Thüringen
12/89 12/11 12/89 12/11
0 bis unter 6 Jahre 6,6 4,8 7,7 4,6
6 bis unter 15 Jahre 10,4 6,7 11,7 6,7
15 bis unter 65 Jahre 68,4 63,5 67,3 65,5
65 Jahre und älter 14,6 24,9 13,3 23,1

Damit lag in Eisenach der Anteil von Personen im erwerbsfähigen Alter deutlich unter dem Landesdurchschnitt, der Anteil der Kinder etwa im Landesschnitt. Der Anteil von Altersrentnern war stark überdurchschnittlich.

Erläuterungen zu Jugend- und Altenquotient

Ein ausgeglichener Jugend- und Altenquotient kennzeichnet, falls keine starken Wanderungen stattfinden, eine stabile Bevölkerungsentwicklung. Bei einem höheren Jugendquotienten wächst die Bevölkerung. Überwiegt der Altenquotient, geht die Bevölkerung zurück.

Im Jahre 2011 lag der Altenquotient in der kreisfreien Stadt Eisenach mit 39,2 % deutlich über dem Landesdurchschnitt (35,3 %). Der Jugendquotient lag mit 18,0 % leicht über dem Thüringer Mittel (17,3 %).


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