Bevölkerung

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Einwohnerzahl und Bevölkerungsdichte

Mit 42.847 Einwohnern (12/2009) ist Eisenach die zweitkleinste der sechs kreisfreien Städte Thüringens und hat einen Anteil von 1,9 % an der Landesbevölkerung. Die Bevölkerungsdichte ist in Eisenach mit 413 EW/km² die zweitniedrigste unter den kreisfreien Städten Thüringens.

Nach der alten Gemeindestruktur von 1989 war die Bevölkerungsdichte Eisenachs (1989: 1.152 EW/km²) erheblich höher. Mit der Eingemeindung der neuen Ortsteile

  • Hötzelsroda, Neuenhof-Hörschel, Stockhausen, Stregda (Verdichtete Gebiete mit 75-150 EW/km²)
  • Berteroda, Madelungen, Neukirchen, Stedtfeld, Wartha-Göringen (Ländliche Gebiete < 75 EW/km²)

zum 01.07.1994 ging der Wert deutlich zurück.



Karte:
Einwohnerzahl
und Bevölkerungsdichte 2009
(JPG-Datei)



 
Bevölkerung in den Ortsteilen

OrtsteilBevölkerung 31.12.1990Bevölkerung 31.12.2009
Eisenach45.22035.595
Berteroda139116
Hötzelsroda744350
Madelungen270582
Neuenhof-Hörschel7781.396
Neukirchen5331.259
Stedtfeld554717
Stockhausen401824
Stregda735690
Wartha-Göringen236245


 
Bevölkerungsentwicklung

Von 1989 bis 2009 hatte die Stadt Eisenach mit 8.646 Einwohnern oder 16,8 % einen über dem Thüringer Durchschnitt (15,8 %) liegenden Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen.


Karte:
Bevölkerungsentwicklung
1994 bis 2009
(JPG-Datei)



Bevölkerungsentwicklung 1989 bis 2009

 
Natürliche Bevölkerungsentwicklung

Die Bevölkerungsentwicklung in Eisenach wurde in den Jahren 1989 bis 2009 durch einen stark negativen natürlichen Saldo (- 5.727 Einwohner oder -11,1 %) geprägt. Das war der stärkste natürliche Bevölkerungsrückgang aller kreisfreien Städte.

2009 betrug der Überschuss der Gestorbenen gegenüber den Geborenen 4,0 pro 1.000 Einwohner (Durchschnitt für Thüringen: 4,4). Bis 1995 war eine starke Negativentwicklung zu verzeichnen. Bis zum Jahr 2000 entwickelte sich der Wert wieder langsam aufwärts und ist seitdem relativ konstant.



Karte:
Natürliche Bevölkerungsentwicklung
1989 bis 2009
(JPG-Datei)





 
Wanderungen

Das Diagramm zeigt die Wanderungsrate über die Kreisgrenzen (Zuzüge - Fortzüge je 1.000 Einwohner) seit 1989. Die mittlere Wanderungsrate über die Jahre lag mit -4,1 etwa im Landesmittel (Durchschnitt aller Landkreise: -4,8). 2009 war in Eisenach ein Wert von -0,8 zu verzeichnen.


 
Altersstruktur

Die Altersstruktur der Bevölkerung war 2009 in Eisenach wie folgt:

Altersklasse prozentualer Anteil
Eisenach Thüringen
12/89 12/09 12/89 12/09
0 bis unter 6 Jahre 6,6 4,8 7,7 4,5
6 bis unter 15 Jahre 10,4 6,2 11,7 6,4
15 bis unter 65 Jahre 68,4 63,8 67,3 66,0
65 Jahre und älter 14,6 25,1 13,3 23,0

Damit lag in Eisenach der Anteil von Personen im erwerbsfähigen Alter deutlich unter dem Landesdurchschnitt, der Anteil der Kinder etwa im Landesschnitt. Der Anteil von Altersrentnern war stark überdurchschnittlich.

Kreisfreie Stadt Eisenach Thüringen
Was versteht man unter Jugendquotient und Altenquotient ?

Ein ausgeglichener Jugend- und Altenquotient kennzeichnet, falls keine starken Wanderungen stattfinden, eine stabile Bevölkerungsentwicklung. Bei einem höheren Jugendquotienten wächst die Bevölkerung. Überwiegt der Altenquotient, geht die Bevölkerung zurück.

Im Jahre 2009 lag der Altenquotient in der kreisfreien Stadt Eisenach mit 39,4 % deutlich über dem Landesdurchschnitt (34,9 %). Der Jugendquotient lag mit 17,3 % leicht über dem Thüringer Mittel (16,5 %).