Umwelt regional
 
Altenburger Land - Bevölkerung

 
Einwohnerzahl und Bevölkerungsdichte

Mit 91.607 Einwohnern (12/2016) hat der Kreis einen Anteil von 4,2 % an der Landesbevölkerung. Die Bevölkerungsdichte des Landkreises Altenburger Land liegt mit 161 EW/km² deutlich über dem Landesdurchschnitt von 133 EW/km² und ist die höchste unter allen thüringischen Landkreisen.

Gebiete mit höherer Bevölkerungsdichte (> 250 EW/km²) sind die Städte Altenburg, Lucka und Schmölln sowie die Gemeinde Haselbach. Achsen hoher Bevölkerungskonzentration verlaufen im Pleißetal zwischen Haselbach, Altenburg und Gößnitz sowie in NW-SO-Richtung von Lucka und Meuselwitz über Altenburg nach Nobitz. Eine geringe Bevölkerungsdichte (unter 75 EW/km²) kennzeichnet vor allem den östlichen Teil des Landkreises um Langenleuba-Niederhain sowie den Westen und Südwesten.


Karte:
Einwohnerzahl und
Bevölkerungsdichte 1989 und 2016
(JPG-Datei)


 
Städte und Gemeinden des Altenburger Landes

Stadt/Gemeinde Fläche in km² EW/km² Einwohner 12/16 männlich weiblich
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Bevölkerungsentwicklung

Von 1989 bis 2016 hatte der Landkreis Altenburger Land mit 41.749 Einwohnern bzw. 31,3 % (Thüringen 19,2 %) einen stark überdurchschnittlichen Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen.

Die größten prozentualen Bevölkerungseinbußen (über 25 %) gab es in Lucka, Kriebitzsch, Altenburg, Wildbörten, Mehna und Gößnitz.

Nennenswerte Bevölkerungszunahmen gab es in Posterstein (über 10 %) Göpfersdorf und Windischleuba (über 7 %).

Stadt/Gemeinde Bevölkerung Entwicklung
12/89 12/16 absolut [ %]
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Karte:
Bevölkerungsentwicklung
1989 bis 2016
(JPG-Datei)


 
Natürliche Bevölkerungsentwicklung

Die Bevölkerungsentwicklung im Landkreis Altenburger Land wurde in den Jahren 1989 bis 2016 fast flächendeckend durch einen negativen natürlichen Saldo geprägt. Einen positiven Saldo gab es nur in den Gemeinden Drogen, Jückelberg, Posterstein und Vollmershain.

2016 betrug der Überschuss der Gestorbenen gegenüber den Geborenen 8,1 pro 1.000 Einwohner (Durchschnitt für Thüringen: 4,6). Das Diagramm zeigt die Entwickling seit 1989.



Karte:
Natürliche Bevölkerungsentwicklung
1989 bis 2016
(JPG-Datei)


 
Wanderungen

Das Diagramm zeigt die Wanderungsrate über die Kreisgrenzen (Zuzüge - Fortzüge je 1.000 Einwohner) seit 1989. Die mittlere Wanderungsrate über die Jahre lag mit -7,3 deutlich im unteren Bereich (Durchschnitt aller Landkreise: -3,3). 2016 war im Landkreis ein Wert von +0,2 zu verzeichnen.


Im Zeitraum 1989 bis 2016 waren Drogen, Wildbörten, Altenburg und Frohnsdorf durch die stärkste Abwanderung gekennzeichnet. Deutliche Zuwanderungen im gleichen Zeitraum verzeichneten hingegen Löbichau, Treben und Windischleuba. Von den 38 Gemeinden des Landkreises hatten 31 einen Wanderungsverlust und 7 einen Wanderungsgewinn.


 
Altersstruktur

Die Altersstruktur der Bevölkerung war 2016 im Landkreis Altenburger Land wie folgt:

Altersklasseprozentualer Anteil
Landkreis
Altenburger Land
Thüringen
12/8912/1612/8912/16
0 bis unter 6 Jahre6,84,37,75,1
6 bis unter 15 Jahre10,76,711,77,3
15 bis unter 65 Jahre67,059,967,362,8
65 Jahre und älter15,529,113,324,8

Damit lag im Landkreis der Anteil von Kindern unter dem, der von Personen im erwerbsfähigen Alter deutlich unter dem Landesdurchschnitt. Der Anteil von Altersrentnern war stark überdurchschnittlich.


Ein ausgeglichener Jugend- und Altenquotient kennzeichnet, falls keine starken Wanderungen stattfinden, eine stabile Bevölkerungsentwicklung. Bei einem höheren Jugendquotienten wächst die Bevölkerung. Überwiegt der Altenquotient, geht die Bevölkerung zurück.

Im Jahre 2016 lag der Altenquotient im Landkreis Altenburger Land mit 48,6 % deutlich über dem Landesdurchschnitt (39,5 %) und war damit der zweithöchste in Thüringen. Der Jugendquotient lag mit 18,4 % leicht unter dem Thüringer Mittel (19,7 %).