Bevölkerung

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Einwohnerzahl und Bevölkerungsdichte

Mit 97.443 Einwohnern (12/2011) hat der Kreis einen Anteil von 4,4 % an der Landesbevölkerung. Die Bevölkerungsdichte des Landkreises Altenburger Land liegt mit 171 EW/km² deutlich über dem Landesdurchschnitt von 137 EW/km² und ist die höchste unter allen thüringischen Landkreisen.

Gebiete mit höherer Bevölkerungsdichte (> 250 EW/km²) sind die Städte Altenburg, Schmölln, Lucka und Gößnitz sowie die Gemeinde Haselbach. Achsen hoher Bevölkerungskonzentration verlaufen im Pleißetal zwischen Haselbach, Altenburg und Gößnitz sowie in NW-SO-Richtung von Lucka und Meuselwitz über Altenburg nach Nobitz. Eine geringe Bevölkerungsdichte (unter 75 EW/km²) kennzeichnet vor allem den östlichen Teil des Landkreises um Langenleuba-Niederhain sowie den Westen und Südwesten.



Karte:
Einwohnerzahl und Bevölkerungsdichte
1989 und 2011
(JPG-Datei)


 
Städte und Gemeinden des Altenburger Landes


Stadt/Gemeinde Fläche in km² EW/km² Einwohner 12/11 männlich weiblich
... ... ... ... ... ...
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Bevölkerungsentwicklung

Von 1989 bis 2011 hatte der Landkreis Altenburger Land mit 35.913 Einwohnern bzw. 26,9 % (Thüringen 16,9 %) den zweithöchsten Bevölkerungsrückgang aller Kreise und kreisfreien Städte zu verzeichnen.

Die größten prozentualen Bevölkerungseinbußen (über 25 %) gab es in Lucka, Großröda, Altenburg, Kriebitzsch, Haselbach, Gößnitz, Dobitschen, Meuselwitz, Göhren und Nöbdenitz.

Nennenswerte Bevölkerungszunahmen (über 10 %) gab es in Posterstein und Windischleuba.


Stadt/GemeindeBevölkerungEntwicklung
12/8912/11absolut[ %]
...............
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Karte:
Bevölkerungsentwicklung
1989 bis 2011
(JPG-Datei)




Bevölkerungsentwicklung 1989 bis 2011

 
Natürliche Bevölkerungsentwicklung

Die Bevölkerungsentwicklung im Landkreis Altenburger Land wurde in den Jahren 1989 bis 2011 fast flächendeckend durch einen negativen natürlichen Saldo geprägt. Einen positiven Saldo gab es nur in den Gemeinden Jückelberg, Drogen, Vollmershain und Heukewalde.

2011 betrug der Überschuss der Gestorbenen gegenüber den Geborenen 7,4 pro 1.000 Einwohner (Durchschnitt für Thüringen: 4,3). Das Diagramm zeigt die Entwickling seit 1989.



Karte:
Natürliche Bevölkerungsentwicklung
1989 bis 2011
(JPG-Datei)

methodische Hinweise

 
Wanderungen

Das Diagramm zeigt die Wanderungsrate über die Kreisgrenzen (Zuzüge - Fortzüge je 1.000 Einwohner) seit 1989. Die mittlere Wanderungsrate über die Jahre lag mit -8,3 deutlich im unteren Bereich (Durchschnitt aller Landkreise: -4,5). 2011 war im Landkreis ein Wert von -6,6 zu verzeichnen.

Im Zeitraum 1989 bis 2011 waren Altenburg, Großröda, Lucka, Haselbach, Kriebitzsch, Drogen, Altkirchen und Nöbdenitz durch die stärkste Abwanderung gekennzeichnet. Deutliche Zuwanderungen im gleichen Zeitraum verzeichneten hingegen Löbichau, Treben, Windischleuba und Lumpzig.


 
Altersstruktur

Die Altersstruktur der Bevölkerung war 2011 im Landkreis Altenburger Land wie folgt:

Altersklasse prozentualer Anteil
Landkreis Altenburger Land Thüringen
12/89 12/11 12/89 12/11
0 bis unter 6 Jahre 6,8 3,9 7,7 4,6
6 bis unter 15 Jahre 10,7 6,3 11,7 6,7
15 bis unter 65 Jahre 67,0 62,7 67,3 65,5
65 Jahre und älter 15,5 27,1 13,3 23,1

Damit lag im Landkreis der Anteil von Kindern unter dem, der von Personen im erwerbsfähigen Alter deutlich unter dem Landesdurchschnitt. Der Anteil von Altersrentnern war stark überdurchschnittlich.

Erläuterungen zu Jugend- und Altenquotient

Ein ausgeglichener Jugend- und Altenquotient kennzeichnet, falls keine starken Wanderungen stattfinden, eine stabile Bevölkerungsentwicklung. Bei einem höheren Jugendquotienten wächst die Bevölkerung. Überwiegt der Altenquotient, geht die Bevölkerung zurück.

Im Jahre 2011 lag der Altenquotient im Landkreis Altenburger Land mit 43,2 % deutlich über dem Landesdurchschnitt (35,3 %) und war damit der höchste in Thüringen. Der Jugendquotient lag mit 16,3 % leicht unter dem Thüringer Mittel (17,3 %).


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