Bevölkerung

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Einwohnerzahl und Bevölkerungsdichte

Mit 100.215 Einwohnern (12/2009) hat der Kreis einen Anteil von 4,5 % an der Landesbevölkerung. Die Bevölkerungsdichte des Landkreises Altenburger Land liegt mit 176 EW/km² deutlich über dem Landesdurchschnitt von 139 EW/km² und ist die höchste unter allen thüringischen Landkreisen.

Gebiete mit höherer Bevölkerungsdichte (> 250 EW/km²) sind die Städte Altenburg, Schmölln, Lucka und Gößnitz sowie die Gemeinde Haselbach. Achsen hoher Bevölkerungskonzentration verlaufen im Pleißetal zwischen Haselbach, Altenburg und Gößnitz sowie in NW-SO-Richtung von Lucka und Meuselwitz über Altenburg nach Nobitz. Eine geringe Bevölkerungsdichte (unter 75 EW/km²) kennzeichnet vor allem den östlichen Teil des Landkreises um Langenleuba-Niederhain sowie den Westen und Südwesten.



Karte:
Einwohnerzahl und Bevölkerungsdichte
1989 und 2009
(JPG-Datei)



 
Städte und Gemeinden des Altenburger Landes


Stadt/Gemeinde Fläche in km² EW/km² Einwohner 12/09 männlich weiblich
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Bevölkerungsentwicklung

Von 1989 bis 2009 hatte der Landkreis Altenburger Land mit 33.141 Einwohnern bzw. 24,9 % (Thüringen 15,8 %) den höchsten Bevölkerungsrückgang aller Thüringer Landkreise zu verzeichnen.

Die größten Bevölkerungseinbußen hatten die Städte Altenburg (18.083 Einwohner), Meuselwitz (3.808 Einwohner), Lucka (2.414 Einwohner) und Gößnitz (1.520 Einwohner) zu verzeichnen. Aber auch in kleineren Gemeinden wie Kriebitzsch, Großröda und Haselbach kam es zu relativ starken Bevölkerungsrückgängen von 25 % und mehr. Nennenswerte Bevölkerungszunahmen gab es in Posterstein (22,5 % oder 85 Einwohner) und Windischleuba (15,6 % oder 271 Einwohner).


Stadt/GemeindeBevölkerungEntwicklung
12/8912/09absolut[ %]
...............
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Karte:
Bevölkerungsentwicklung
1989 bis 2009
(JPG-Datei)




Bevölkerungsentwicklung 1989 bis 2009

 
Natürliche Bevölkerungsentwicklung

Die Bevölkerungsentwicklung im Landkreis Altenburger Land wurde in den Jahren 1989 bis 2009 fast flächendeckend durch einen negativen natürlichen Saldo geprägt. Einen positiven Saldo gab es nur in den Gemeinden Jückelberg (23 Einwohner), Drogen (3 Einwohner), Vollmershain (2 Einwohner), Heukewalde (2 Einwohner).

2009 betrug der Überschuss der Gestorbenen gegenüber den Geborenen 6,1 pro 1.000 Einwohner (Durchschnitt für Thüringen: 4,4). Seit 1998 ist der Wert annähernd stabil.



Karte:
Natürliche Bevölkerungsentwicklung
1989 bis 2009
(JPG-Datei)





 
Wanderungen

Das Diagramm zeigt die Wanderungsrate über die Kreisgrenzen (Zuzüge - Fortzüge je 1.000 Einwohner) seit 1989. Die mittlere Wanderungsrate über die Jahre lag mit -8,5 deutlich im unteren Bereich (Durchschnitt aller Landkreise: -4,8). 2009 war im Landkreis ein Wert von -8,7 zu verzeichnen.

Im Zeitraum 1989 bis 2009 waren Altenburg (-27,3 %), Großröda (-26,2 %), Lucka (-22,5 %), Haselbach (-22,1 %), Altkirchen (-21,0 %), Kriebitzsch (-20,8 %) und Drogen (-20,7 %) durch die stärkste Abwanderung gekennzeichnet. Deutliche Zuwanderungen im gleichen Zeitraum verzeichneten hingegen Löbichau (36,5 %), Windischleuba (20,8 %), Posterstein (19,0 %) und Treben (16,9 %).


 
Altersstruktur

Die Altersstruktur der Bevölkerung war 2009 im Landkreis Altenburger Land wie folgt:

Altersklasse prozentualer Anteil
Landkreis Altenburger Land Thüringen
12/89 12/09 12/89 12/09
0 bis unter 6 Jahre 6,8 3,9 7,7 4,5
6 bis unter 15 Jahre 10,7 6,0 11,7 6,4
15 bis unter 65 Jahre 67 63,4 67,3 66,0
65 Jahre und älter 15,5 26,8 13,3 23,0

Damit lag im Landkreis der Anteil von Kindern unter dem, der von Personen im erwerbsfähigen Alter deutlich unter dem Landesdurchschnitt. Der Anteil von Altersrentnern war stark überdurchschnittlich.

Landkreis Altenburger Land Thüringen
Was versteht man unter Jugendquotient und Altenquotient ?

Ein ausgeglichener Jugend- und Altenquotient kennzeichnet, falls keine starken Wanderungen stattfinden, eine stabile Bevölkerungsentwicklung. Bei einem höheren Jugendquotienten wächst die Bevölkerung. Überwiegt der Altenquotient, geht die Bevölkerung zurück.

Im Jahre 2009 lag der Altenquotient im Landkreis Altenburger Land mit 42,2 % deutlich über dem Landesdurchschnitt (34,9 %) und war damit der höchste in Thüringen. Der Jugendquotient lag mit 15,5 % leicht unter dem Thüringer Mittel (16,5 %).