Weida

Entwicklung der Siedlungs- und Verkehrsfläche

 199220002007
Siedlungs- und Verkehrsfläche [ha] 253 290 305
Siedlungs- und Verkehrsfläche [%] 20,1 23,0 24,2
   davon: Gebäude- und Freifläche [ha] 140 161 166
   davon: Erholungsfläche [ha] 14 14 22
   davon: Verkehrsfläche [ha] 96 106 108
Landwirtschaftsfläche [ha] 658 611 603
Wald [ha] 291 288 288
Wasser [ha] 36 35 35
Flächen anderer Nutzung [ha] 22 33 26
Gesamtfläche [ha] 1.259 1.259 1.259
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Flächennutzung 1992

Siedlungs- und Verkehrsfläche 1992

Flächennutzung 2007

Siedlungs- und Verkehrsfläche 2007

Jährlicher Zuwachs der Siedlungs- und Verkehrsfläche an der Gesamtfläche 1992 bis 2007

Die Siedlungs- und Verkehrsfläche (SVF) hat sich in der Stadt Weida im Berichtzeitraum (1992 bis 2007) um 52 ha oder 20,5 % vergrößert. Der Anteil der SVF an der Stadtfläche erhöhte sich von 20,1 % auf 24,2 %. Die Gebäude- und Freifläche (GuF), das ist der Anteil der SVF der für Wohnen und Gewerbe verwendet wird, vergrößerte sich in diesem Zeitraum um 18,1 %. Die Einwohnerzahl in der Stadt Weida hat sich von 1992 bis 2007 um 13,7 veringert. Diese Entwicklung ist bedenklich, da ein beträchtlicher Teil der Kreisfläche neu bebaut und versiegelt wurde, obwohl dies nicht durch einen entsprechenden Bevölkerungszuwachs gerechtfertigt war.


 
Zuwachs der Siedlungs- und Verkehrsfläche je Einwohner

 
1993 4,8
1994 4,8
1995 4,9
1996 5,0
1997 7,7
1998 7,8
1999 0,9
2000 5,2
2001 1,6
2002 2,8
2003 1,4
2004 1,6
2005 1,5
2006 5,4
2007 4,0
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Siedlungs- und Verkehrsfläche je Einwohner

Der jährliche Zuwachs an Siedlungs- und Verkehrsfläche (in m²) in der Stadt Weida ging, mit einigen Schwankungen, seit 1992 geringfügig zurück. Der Flächenverbrauch je Einwohner verringerte sich von 4,8 m² auf 4,0 m² im Jahr 2007.
Die Bundesregierung plant den Flächenverbrauch in Deutschland bis 2020 auf 30 ha pro Tag zu reduzieren. Das bedeutet auf ganz Thüringen umgerechnet einen Wert von etwa 1,3 m² pro Einwohner und Jahr. Angesicht des auch für die Stadt Weida prognostizierten weiteren Bevölkerungsrückgangs sind also noch große Anstrengungen beim Flächensparen notwendig.


 
Entwicklung des Kfz-Bestandes

 KräderPkwPkw je 1000 EinwohnerNutzfahrzeugeKfz insgesamt
1995 139 4.211 457 297 4.647
1996 143 4.359 481 311 4.813
1997 153 4.392 488 339 4.884
1998 156 4.433 503 371 4.960
1999 176 4.460 515 371 5.007
2000 188 4.522 519 389 5.099
2001 185 4.567 529 403 5.155
2002 214 4.484 526 387 5.105
2003 225 4.512 531 384 5.121
2004 250 4.588 539 379 5.217
2005 270 4.573 541 374 5.217
2006 278 4.597 552 349 5.224
2007 295 4.561 552 358 5.214
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Entwicklung des Kfz-Bestandes

Der Kraftfahrzeugbestand in der Stadt Weida hat sich von 1995 bis 2007 um 567 oder 12,2 % vergrößert. Davon waren 87,5 % Personenkraftwagen (PKW). Der PKW Bestand je 1000 Einwohner ist von 457 auf 552 gestiegen.


 
Belastung der Verkehrsfläche

Kfz je ha Straße, Weg, Platz

1995
Kfz je ha Straße, Weg, Platz

2007
Entwicklung in %
65,9 64,9 -1,6
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Belastung der Verkehrsfläche

Die Kategorie "Straße, Weg, Platz" ist ein Teil der Verkehrsfläche. Sie umfasst annähernd den Flächenanteil, der zum Betrieb von Kraftfahrzeugen (KfZ) genutzt wird. Von 1996 bis 2007 hat sich die Straßenfläche in der Stadt Weida um 10  ha oder 14,0 % erhöht. Die Zahl der KfZ hat sich im selben Zeitraum um 10,9 % vergrößert. Daraus ergibt sich für 2007 rechnerisch eine Belastung der Straßenfläche von 64,9 KfZ je Hektar (- 1,6 %).


 
Einpendler und Auspendler

 EinpendlerAuspendlerSaldo
1994 1.801 2.188 -387
1995 1.879 2.119 -240
1996 1.978 1.832 146
1997 1.909 1.910 -1
1998 1.936 1.768 168
1999 2.323 1.845 478
2000 1.892 1.889 3
2001 1.689 1.879 -190
2002 1.520 1.898 -378
2003 1.286 1.906 -620
2004 1.365 1.838 -473
2005 1.071 1.775 -704
2006 1.139 1.752 -613
2007 1.077 1.843 -766
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Einpendler und Auspendler

Der Arbeitsmarkt im Freistaat Thüringen ist durch starke Pendlerbewegungen geprägt. Im Jahr 2007 pendelten gut 2.900 Menschen aus der oder in die Stadt Weida zu ihrem Arbeitsplatz. Das waren 26,8 % weniger als 1994. Insgesamt standen 1.843 Auspendlern 1.077 nur Einpendler gegenüber. Daraus ergibt sich ein negativer Saldo von 766 Personen.


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