Ilm-Kreis

Entwicklung der Altersstruktur

 198119902007
unter 5 Jahre 9.186 7.605 4.040
5 bis unter 10 Jahre 7.366 8.636 4.001
10 bis unter 15 Jahre 9.871 8.246 3.382
15 bis unter 20 Jahre 10.937 7.282 5.826
20 bis unter 25 Jahre 10.749 9.013 7.630
25 bis unter 30 Jahre 10.712 10.044 7.243
30 bis unter 35 Jahre 9.133 9.687 5.595
35 bis unter 40 Jahre 7.536 9.840 7.652
40 bis unter 45 Jahre 10.810 7.751 9.419
45 bis unter 50 Jahre 8.183 8.064 9.811
50 bis unter 55 Jahre 7.602 10.014 9.184
55 bis unter 60 Jahre 7.249 7.216 8.504
60 bis unter 65 Jahre 5.404 6.939 6.570
65 bis unter 70 Jahre 5.665 6.212 8.874
70 bis unter 75 Jahre 6.376 3.506 6.501
75 bis unter 80 Jahre 4.916 4.094 4.526
80 bis unter 85 Jahre 2.679 2.890 3.354
85 Jahre und älter 1.141 1.583 2.333
gesamt 135.515 128.622 114.445
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Bevölkerung nach Altersgruppen 1981

Bevölkerung nach Altersgruppen 1990

Bevölkerung nach Altersgruppen 2007

Die drei Bevölkerungspyramiden verdeutlichen die drastische Veränderung der Alterstruktur im Ilm-Kreis seit der Wiedervereinigung. Von 1981 bis 1990 sind kaum Veränderungen erkennbar, die klassische Pyramidenform ist weitgehend erhalten. Bis 2007 ist aus der Pyramide eher ein Baum geworden. Durch den starken Geburtenrückgang seit 1990 hat sich die Basis deutlich verkleinert. Die mittleren Jahrgänge bilden die "Baumkrone". Ein noch genaueres Bild bietet die Betrachtung von Jugend- und Altenquotient.


 
Jugend-, Alten- und Abhängigenquote

 JugendquotientAltenquotientAbhängigenquotient
1981 29,9 23,5 53,4
1982 29,4 22,1 51,5
1983 28,8 20,9 49,8
1984 28,6 20,4 49,0
1985 28,3 20,4 48,7
1986 28,0 20,4 48,4
1987 28,0 20,4 48,4
1988 28,2 20,4 48,6
1989 28,1 20,6 48,7
1990 28,5 21,3 49,8
1991 28,1 21,7 49,8
1992 26,9 21,9 48,8
1993 25,6 22,3 47,9
1994 24,2 22,5 46,7
1995 22,9 22,8 45,7
1996 21,8 22,9 44,6
1997 20,6 22,9 43,5
1998 19,6 23,0 42,6
1999 18,6 23,4 42,0
2000 17,8 24,3 42,0
2001 16,9 25,1 42,0
2002 15,8 25,8 41,6
2003 15,1 27,0 42,1
2004 14,4 28,2 42,7
2005 14,1 30,1 44,1
2006 14,3 31,9 46,1
2007 14,8 33,0 47,8
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Jugend-, Alten- und Abhängigenquote

Der Jugendquotient (JQ), das ist der Anteil der Jugendlichen (unter 15 Jahre) an der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (15 bis 65 Jahre), war im Ilm-Kreis bis 1990 auf einem relativ einheitlichen Niveau. Ab 1990 geht der JQ stark zurück, bis 2005 hat er sich von 29,9 % auf 14,1 % mehr als halbiert. Ab 2006 steigt er wieder geringfügig an.
Der Altenquotient (AQ), das ist der Anteil der Alten (über 65 Jahre) an der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (15 bis 65 Jahre), lag bis 1990 immer gut 7 % niedriger als der JQ. Ab 1990 steigt der AQ allmählich an, ab 1998 verstärkt sich der Anstieg deutlich. Im Jahr 1996 war der AQ erstmals größer als der JQ, bis 2007 hat sich der Abstand auf rund 18 % vergrößert.
Der Abhängigenquotient (AHQ), das ist die Summe von JQ und AQ, war bis 1990 annähernd stabil. Nach 1990 ging er zunächst zurück, weil der JQ schneller fiel als der AQ anstieg. Seit 2002 steigt der AHQ deutlich an, liegt 2007 aber immer noch unter dem Niveau von 1990.


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