Hildburghausen

Entwicklung der Altersstruktur

 19902007
unter 5 Jahre 900 491
5 bis unter 10 Jahre 966 440
10 bis unter 15 Jahre 903 388
15 bis unter 20 Jahre 851 650
20 bis unter 25 Jahre 919 831
25 bis unter 30 Jahre 1.074 789
30 bis unter 35 Jahre 1.046 619
35 bis unter 40 Jahre 938 814
40 bis unter 45 Jahre 785 1.022
45 bis unter 50 Jahre 751 1.055
50 bis unter 55 Jahre 907 966
55 bis unter 60 Jahre 765 840
60 bis unter 65 Jahre 648 608
65 bis unter 70 Jahre 591 848
70 bis unter 75 Jahre 318 647
75 bis unter 80 Jahre 411 443
80 bis unter 85 Jahre 252 368
85 Jahre und älter 168 293
gesamt 13.193 12.112
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Bevölkerung nach Altersgruppen 1990

Bevölkerung nach Altersgruppen 2007

Die beiden Bevölkerungspyramiden verdeutlichen die drastische Veränderung der Alterstruktur in der Stadt Hildburghausen seit der Wiedervereinigung. Die 1990 noch vorhandene klassische Pyramidenform hat sich bis 2007 deutlich verändert. Aus der Pyramide ist eher ein Baum geworden. Durch den starken Geburtenrückgang seit 1990 hat sich die Basis deutlich verkleinert. Die mittleren Jahrgänge bilden die "Baumkrone". Ein noch genaueres Bild bietet die Betrachtung von Jugend- und Altenquotient.


 
Jugend-, Alten- und Abhängigenquote

 JugendquotientAltenquotientAbhängigenquotient
1981 32,1 20,6 52,6
1982 31,4 19,5 50,9
1983 31,5 18,5 50,0
1984 31,7 17,4 49,1
1985 31,7 17,5 49,2
1986 31,3 18,9 50,1
1987 30,9 19,0 49,9
1988 31,0 19,2 50,2
1989 31,0 19,3 50,3
1990 31,9 20,0 51,9
1991 31,4 19,9 51,3
1992 29,9 20,0 49,9
1993 28,7 20,4 49,1
1994 27,4 20,8 48,2
1995 25,6 21,4 46,9
1996 24,2 21,4 45,6
1997 22,8 21,8 44,5
1998 21,5 22,4 44,0
1999 20,5 23,1 43,6
2000 19,4 23,6 43,0
2001 18,1 25,1 43,2
2002 16,8 25,7 42,5
2003 16,2 26,3 42,6
2004 16,2 28,0 44,2
2005 15,7 29,3 44,9
2006 15,7 30,7 46,5
2007 16,1 31,7 47,8
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Jugend-, Alten- und Abhängigenquote

Der Jugendquotient (JQ), das ist der Anteil der Jugendlichen (unter 15 Jahre) an der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (15 bis 65 Jahre), war in der Stadt Hildburghausen bis 1990 auf einem relativ einheitlichen Niveau. Ab 1990 geht der JQ stark zurück, bis 2005 hat er sich von 31,9 % auf 15,7 % annähernd halbiert. Ab 2006 steigt er wieder geringfügig an.
Der Altenquotient (AQ), das ist der Anteil der Alten (über 65 Jahre) an der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (15 bis 65 Jahre), lag bis 1990 durchschnittlich gut 12 % niedriger als der JQ. Ab 1986 steigt der AQ allmählich an, ab 1996 verstärkt sich der Anstieg deutlich. Im Jahr 1998 war der AQ erstmals größer als der JQ, bis 2007 hat sich der Abstand auf knapp 16 % vergrößert.
Der Abhängigenquotient (AHQ), das ist die Summe von JQ und AQ, war bis 1990 annähernd stabil. Nach 1990 ging er zunächst zurück, weil der JQ schneller fiel als der AQ anstieg. Seit 2003 steigt der AHQ wieder an, liegt 2007 aber noch deutlich unter dem Niveau von 1990.


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