Boden und Altlasten


Inhalt

1 Boden
2 Altlasten


 

1 Boden

1.1 Bodenkundliche Landesaufnahme

Die bodenkundliche Landesaufnahme hat die Aufgabe für Fragestellungen und Anforderungen der angewandten Bodenkunde sowie des Vollzugs der bodenschutzrechtlichen Regelungen notwendige und vor allem flächendeckende Informationen (Geometrie- und Sachdaten) in der erforderlichen Qualität sowie im erforderlichen Darstellungsmaßstab bereitzustellen.

Bodenübersichtskarte im Maßstab 1: 200 000 (BÜK 200)

Die BÜK 200 weist die räumliche Verbreitung von Leitbodengesellschaften, gegliedert nach Bodengroßlandschaften und Bodenregionen, aus. Sie ist aufgrund der Kleinmaßstäbigkeit (Übersichtskarte) ein erster Schritt zur Bereitstellung notwendiger Informationen. Die BÜK 200 wird im bundesweiten Verbund durch die Staatlichen Geologischen Dienste der Länder, in Thüringen durch die TLUG, erstellt und von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) weiterbearbeitet und gedruckt. Zur Aufstellung der Leitbodengesellschaften werden in Thüringen Bodeninformationen aus der Bodengeologischen Karte (BGK), der Mittelmaßstäbigen Landwirtschaftlichen Standortkartierung (MMK) und der Forstlichen Standortkartierung (FSK) inhaltlich verknüpft. Die Geometrien der Legendeneinheiten der BÜK 200 werden durch räumliche Aggregierung auf der Basis der bodengeologischen Einheiten abgeleitet.

Im Jahre 2004 wurde das Blatt CC 5534 Zwickau in Zusammenarbeit mit Sachsen-Anhalt und Sachsen sowie der thüringische Anteil des Blattes CC 5526 Goslar im Entwurf fertig gestellt und der BGR zur Weiterbearbeitung übergeben. Im Jahr 2005 wird das Blatt Zwickau und das bereits in 2003 im Entwurf der BGR übergebene Blatt CC 5526 Erfurt gedruckt erscheinen.

Bodengeologische Konzeptkarte Thüringen (BGKK)

Um die Aspekte des Bodenschutzes in der Regionalplanung Thüringens zu berücksichtigen sind u. a. Aussagen zur Verbreitung und Eigenschaften der Böden im Maßstab 1:100 000 erforderlich. Dazu wurde die BGKK mit den Flächeninformationen der Mittelmaßstäbigen Landwirtschaftlichen Standortkarte (MMK) und der Forstliche Standortkarte (FSK) miteinander verknüpft. Die Verknüpfung der Kartenwerke erfolgte durch eine Übertragung der Standorteinheiten der MMK und der FSK in die BGKK durch das Geographische Institut der FSU Jena und das Institut für Bodenkunde und Standortslehre der TU Dresden. Dieses abgeschlossene Projekt ist eine wichtige Voraussetzung für den Aufbau einer Flächendatenbank, mit der zukünftig flächenbezogene digitale Auswertungen von Bodenaufnahmen vorgenommen werden können.

1.2 Boden - Dauerbeobachtung

Repräsentanz des Messnetzes

Abbildungen

Neueinrichtung von BDF im Jahr 2004 (Karte)

Die Zahl der Boden-Dauerbeobachtungsflächen (BDF) in Thüringen konnte im Jahr 2004 durch die Neueinrichtung von drei weiteren BDF von 29 auf 32 erhöht werden. Damit sind nunmehr 77,5 % der Landesfläche durch entsprechend flächenrepräsentative BDF abgedeckt.

Die Standortauswahl für die das Messnetz ergänzenden BDF richtete sich nach Vorgaben der im Jahr 2000 abgeschlossenen Repräsentanzanalyse (s. Umweltbericht 2003). Bei den drei Standorten handelt es sich um ausgewählte bodengeologischen Einheiten (BGE) unter Ackernutzung in Nordthüringen, die laut Repräsentanzanalyse noch mit einer BDF zu belegen waren.

Im Rahmen der Grundinventur wurden gemäß den fachlichen Vorgaben der Bund-Länder Arbeitsgemeinschaft Bodenschutz bodenphysikalische und bodenchemische Untersuchungen durchgeführt.

Ergebnisse von Untersuchungen auf Forst-BDF

Ein Teil der Untersuchungen im Rahmen der Boden-Dauerbeobachtungen beziehen sich auf den IST-Zustand und die zeitliche Veränderung der Gehalte an Schwermetallen und organische Schadstoffen in Oberböden. Waldböden sind hier von besonderem Interesse, da diese bedingt durch den sog. Auskämmeffekt der Bäume einem gegenüber Freilandflächen erhöhten Schadstoffeintrag (nasse und trockene Deposition) unterliegen.

Abbildungen

Diagramme zu Untersuchungen auf BDF:

organische Schadstoffgehalte und

Schwermetallgehalte

in Oberböden

Die Graphiken zeigen Ergebnisse von Untersuchungen auf Forst-BDF für organische Schwermetallgehalte der Oberböden. In den Graphiken wird das Verhältnis der gemessenen Schadstoffgehalte zu den entsprechenden Vorsorgewerten (VSW) der BBodSchV (Anhang 2 Nr. 4.1 und 4.2) dargestellt. Dabei ist zu beachten, dass die VSW für Metalle nur bis zu einem Humusgehalt der Böden von max. 8 % Anwendung finden.

Die Ergebnisse zu den organischen Schadstoffgehalten der Oberböden zeigen, dass - mit nur einer Ausnahme - die jeweiligen VSW der BBodSchV meist deutlich unterschritten werden. Von den untersuchten org. Schadstoffen schöpfen die PCB6 insgesamt, d. h. über alle Forst-BDF, den VSW am stärksten aus. Bezüglich der Schwermetallgehalte der Oberböden ist erfreulicherweise festzustellen, dass die besonders umweltrelevanten Schadstoffe Cd und Hg an keiner der untersuchten Forst-BDF die entsprechenden VSW überschreiten. Hinsichtlich der festgestellten Überschreitungen der VSW für die Elemente Ni und Zn ist darauf hinzuweisen (BDF LEHE), dass es sich hierbei um Böden mit naturbedingt erhöhten Hintergrundgehalten handelt und dass diese aber noch im Rahmen der zu erwartenden Hintergrundgehalte liegen. Insofern lösen diese Ergebnisse keinen Handlungsbedarf aus. Lediglich die festgestellten Pb-Gehalte lassen auf einen relevanten anthropogen bedingten Schadstoffeintrag schließen.

1.3 Stofflicher Bodenschutz

Gebiete mit naturbedingt erhöhten Schwermetall-Hintergrundwerten in Oberböden

Im Rahmen der Amtshilfe und Auskunftspflicht werden vom Referat Bodenkunde, Bodenschutz u. a. Informationen zum Stoffbestand der Böden Thüringens zur Verfügung gestellt. Insbesondere bei Anfragen im Rahmen von raumwirksamen Planungsverfahren oder aber auch nach Havariefällen mit umweltgefährdenden Stoffen geht es häufig um Informationen zu den sog. Hintergrundgehalten der Böden (der Hintergrundgehalt setzt sich aus dem natürlichen (geogenen) Grundgehalt eines Bodens und der ubiquitären Stoffverteilung als Folge diffuser Einträge in den Boden zusammen).

Diese Werte werden als Referenzwerte zur Beurteilung einer möglichen Schadstoffkontamination benötigt. Hierfür stehen entsprechende digitale Datenbestände zur Verfügung, welche im Rahmen von Sonderuntersuchungen erhoben wurden. Für anorganische Schadstoffe kann auf die Untersuchungsergebnisse des Projektes "Schwermetallgehalte Thüringer Böden (1993 - 1997)" zurückgegriffen werden.

Das Spektrum der organischen Problemstoffe wird durch Datenbestände aus folgenden Untersuchungen abgedeckt: "Ableitung von nutzungsabhängigen Normwerten für organische Schadstoffe in den Böden des Freistaates Thüringen (1995 - 1997)", "Ermittlung stofflicher Bodenbelastung mit vermuteter großflächiger Kontamination im Freistaat Thüringen (1996 - 2000)" und "Chloraromaten-Dioxin-Messprogramm des Freistaates Thüringen (1993 - 1995 u. 1996 - 2000)".

1.4 Thema "Boden" in der Öffentlichkeit

Wanderausstellung

zum Thema

Wanderausstellung "Boden - wertvolle Haut der Erde"

Gesunde Böden sind nicht nur für unsere Ernährung, sauberes Trinkwasser oder zur Erholung in der Natur unentbehrlich: Ohne diese manchmal nur wenige Zentimeter dicke Haut der Erde wäre Leben wie wir es kennen nicht möglich!

Um der Öffentlichkeit die Bedeutung und Schutzbedürftigkeit der unersetzbaren Ressource "Boden" näher zu bringen und das Bewusstsein für dieses Umweltmedium zu stärken, wurde - erstmalig im Jahr 2003 - der 5. Dezember von der Internationalen Vereinigung der Bodenkundlichen Gesellschaften zum "Internationalen Tag des Bodens" ausgerufenen. Das TMLNU und die TLUG haben das damit verfolgte Anliegen mit einer Wanderausstellung zum Thema "Boden", die seit Ende 2004 an verschiedenen Standorten zu sehen ist, aufgegriffen und umgesetzt.

Auf elf Folien werden Themenschwerpunkte wie

  • Entstehung und Bedeutung des Bodens
  • charakteristische Bodenprofile, Bodenbestandteile und Bodenfunktionen
  • Gefahren für den Boden und Bodenschutzziele
  • Schutz- und Überwachungsmaßnahmen
  • Bodendauerbeobachtungsflächen und Bodeninformationssystem

angesprochen. Darüber hinaus gibt es weitere Materialien zu sehen (und anzufassen!), die den Aufbau von Böden verdeutlichen und eine Anleitung zur praktischen Bestimmung der Bodenarten geben.

Merkblatt "Auf- und Einbringung von Materialien in und auf den Boden"

In Thüringen fallen, wie in den anderen Bundesländern, jährlich größere Mengen an Bodenaushub und Baggergut an, welche bei entsprechender Eignung und unter Beachtung gewisser Rahmenbedingungen auch zur Verbesserung von Böden oder zur Herstellung durchwurzelbarer Bodenschichten im Rahmen von Rekultivierungsmaßnahmen und im Garten- und Landschaftsbau einer sinnvollen Verwertung zugeführt werden können.

zum Thema

Das Merkblatt als pdf-Datei

Hierzu wurde ein Merkblatt erarbeitet, das Hinweise für die praktische Umsetzung sowie die dabei zu beachtenden gesetzlichen Regelungen (u. a. § 12 BBodSchV) und sonstigen Anforderungen gibt.

Bodenschutz in Planungsverfahren

Zur fachlich-inhaltlichen Konkretisierung der in den Planungs- und Zulassungsverfahren zu berücksichtigenden Bodenschutzbelange und für die Ableitung der Erfordernisse zum Schutz des Bodens vor Beeinträchtigungen ist eine sachgerechte Beurteilung des Zustandes von Böden und deren Leistungs- und Funktionsfähigkeit erforderlich.

Dies betrifft folgende für den Bodenschutz relevante Planungs- und Zulassungsverfahren:

  • gesamträumliche Planungen
    (z.B. Regional- und Bauleitplanung)
  • Fachplanungen mit zugleich bodenschützendem Bezug
    (z.B. Landschaftsplanung)
  • Fachplanungen und Zulassungsverfahren mit bodeneingreifendem Bezug
    (z.B. Planfeststellung von Verkehrsvorhaben)
  • Verfahren und Planungen mit Sonderstellung
    (z.B. Rohstoffgewinnung, Rekultivierung von Deponien, Hydrologische Gutachten).

Die Erstellung eines Handlungsrahmens zur Einbindung der Bodenfunktionsbewertung in laufende Planungsverfahren war deshalb ein weiterer Aufgabenschwerpunkt. Dabei ist es notwendig, bodenschutzrelevante Themen so aufzubereiten, dass diese in Form von Bodenfunktionskarten oder Ausweisungen von schutzwürdigen Böden (Flächen) im Raumordnungskataster (1 : 25.000) in die jeweiligen Planungen eingebracht werden können.

Der räumlichen Planung kommt eine Schlüsselrolle zu, da mit ihr verbindliche Aussagen und Vorgaben zur späteren Flächennutzung getroffen und damit die Weichen für eine Reduzierung der Neuinanspruchnahme von Flächen (Böden) für Siedlung und Verkehr gestellt werden können.

Im Rahmen der Beteiligung als TÖB wurden durch das Referat Boden / Bodenschutz im Berichtszeitraum über 60 Planungsverfahren bearbeitet, bodenkundliche Sachverhalte beurteilt bzw. betreffende bodenrechtliche Stellungnahmen abgegeben.

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2 Altlasten

zum Thema

Begriffserläuterung: Altlasten im Sinne des Bundesbodenschutz-Gesetzes

Schema der Altlasten-Bearbeitung in Thüringen

Das in Thüringen seit Jahren praktizierte Verfahren der stufenweisen Altlastenbearbeitung entspricht der Vorgehensweise laut Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG) und Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV).

Die Altlastenbearbeitung beginnt mit der flächendeckenden Erfassung aller altlastverdächtigen Flächen (ALVF) und führt über die einzelnen Erkundungsstufen bis hin zur deren Sanierung und Überwachung. Nach jeder dieser Bearbeitungsstufen erfolgt eine Bewertung, welche - abgestimmt auf den jeweiligen Kenntnisstand - die Art und Dringlichkeit der weiteren Bearbeitung ermittelt. Gleichzeitig bietet diese systematische Altlastenbearbeitung die Chance, sowohl Gefahren für die Schutzgüter abzuwenden als auch die finanziellen Mittel gezielt und effektiv einzusetzen. Ausnahmen vom stufenweisen Vorgehen sollten auf die Abwehr akuter Gefahren beschränkt bleiben.

2.1 Erfassung von Altlasten

Den rechtlichen Rahmen für die Erfassung von altlastverdächtigen Flächen bildeten bis zum Inkrafttreten des BBodSchG am 17.03.1999 die §§ 16 und 17 des Thüringer Abfallwirtschafts- und Altlastengesetzes (ThAbfAG) vom 31.07.1991. Ab diesem Zeitpunkt regelt sich die Erfassung nach § 11 BBodSchG in Verbindung mit § 17 Abs. 1 ThAbfAG (jetzt § 7 Thüringer Bodenschutzgesetz - ThürBodSchG - vom 16.12.2003). Als Grundlage der Erfassung gelten die im § 2 Abs. 6 BBodSchG enthaltenen Definitionen zu altlastverdächtigen Flächen.

Auf Grundlage dieser Definition wurden unter Mitwirkung der Landkreise und kreisfreien Städte durch die TLUG altlastverdächtige Flächen in Thüringen erfasst. 1996 wurde die flächendeckende Erfassung abgeschlossen. Im Rahmen der Altlastenbearbeitung ergaben sich durch Nachermittlungen, Präzisierungen hinsichtlich der Altlastenrelevanz oder der abgeschlossenen Sanierung bereits erfasster Standorte ständige Änderungen im aktuellen Datenbestand. So wurden im Jahr 2004 im Rahmen der Untersuchung nach § 9 (1) BBodSchG 373 erfasste Flächen aus dem Altlastenverdacht entlassen. Dies betrifft im Wesentlichen Altablagerungen der Volumenklassen 1 - 1.000 m³ und 1.000 - 5.000 m³, da durch die Staatlichen Umweltämter in weiteren Kreisen die behördliche Überprüfung der Altlastenrelevanz für diese Standorte abgeschlossen wurde.

2.2 Ergebnisse der Altlastenbearbeitung

Die für die Altlastenbearbeitung zuständigen Bodenschutzbehörden übermitteln gemäß § 7 Abs. 4 ThürBodSchG der TLUG die erforderlichen Daten zur Führung des Altlasteninformationssystems. Damit sind in THALIS aktuelle Informationen zum Bearbeitungsstand für die einzelnen altlastverdächtigen Flächen bzw. Altlasten vorhanden. Im Rahmen einer bundeseinheitlich vereinbarten Altlastenstatistik stellt sich der Bearbeitungsstand für Thüringen im Berichtszeitraum wie folgt dar:

Bezeichnung
Anzahl
Altlastverdächtige Flächen
15973
davon sind
Altlastverdächtige Altablagerungen
4990
Altlastverdächtige Altstandorte
10983

Altlastverdächtige Flächen sind solche, die nach den Kriterien des § 3 (1) der BBodSchV im THALIS erfasst wurden und für die die Entscheidung darüber, ob eine Gefährdungsabschätzung bzw. Untersuchungsanordnungen im Sinne des § 9 BBodSchG zu fordern ist noch aussteht.

Eine Gefährdungsabschätzung im Sinne des § 9 BBodSchG ist im Lauf der Zeit für 2094 altlastverdächtige Flächen abgeschlossen worden.

Das Ergebnis einer solchen Maßnahme kann sein, dass die in den Umweltmedien festgestellte Schadstoffbelastung Prüfwerte so überschreitet, dass in der Bewertung der Gesamtsituation vom Vorliegen einer Altlast auszugehen ist. Dies trifft z. Zt. auf 1174 altlastverdächtige Flächen zu.

Die restlichen der genannten Flächen, sind aus dem Altlastenverdacht entlassen worden, da das Vorliegen einer Umweltgefährdung sicher ausgeschlossen werden konnte.

Festgestellte Altlasten sind nach den Maßgaben der §§ 13 - 15 BBodSchG zu sanieren bzw. unterliegen der behördlichen Überwachung. Für die Bilanzierung bisher durchgeführter Altlastensanierungen, wobei es sich in der Regel um längere mehrstufige Verfahrensabläufe von aufeinander folgenden Untersuchungen und Planungen handelt, ist die Unterteilung in laufende bzw. abgeschlossene Vorgänge sinnvoll.

Der Stand in Thüringen ist folgender:

Altlasten in der Sanierung
372
Sanierung abgeschlossen
297
Überwachung
27

 

Die abgeschlossene Sanierung führte dann für 98 Altlasten zu einer Bewertung, die einen Verbleib im THALIS nicht mehr erforderlich machte. Für die verbleibenden 576 Altlasten ist eine Sanierung oder Überwachung bisher nicht angeordnet worden, bzw. wird aus Gründen der Verhältnismäßigkeit davon abgesehen.

2.3 Thüringer Altlasteninformationssystem (THALIS)

Auskunftserteilung aus der Verdachtsflächendatei

zum Thema

Inhaltliche Schwerpunkte von THALIS

Die auf der Grundlage von § 17(1) ThAbfAG erhobenen und in einer Altlastverdachtsflächendatei aggregierten Daten wurden mit Inkrafttreten des Thüringer Bodenschutzgesetzes im Jahre 2003 in das an der TLUG geführte Altlasteninformationssystem überführt. In § 7 ThürBodSchG wurden eindeutige Regelungen zum Inhalt, zur Nutzung und zur Weitergabe von Informationen getroffen.

zum Großbild

© TLUG
Erteilung vom Auskünften
(1997-2004)

Die Weitergabe von Daten an Behörden und berechtigte Dritte erfolgt durch die TLUG. Die Datei wird hauptsächlich im Rahmen von Planungsvorhaben durch zuständige Behörden, für Verkehrswertermittlungen durch entsprechende Sachverständige und durch Eigentümer bzw. Kaufinteressenten genutzt (Diagramm "Erteilung vom Auskünften 1997-2004").

 

     
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