Inhalt
Funktionsweise / Methodik
Für alle Regionen Thüringens wurden beispielhaft Wiesen erfasst, welche als Ausgangsbasis zur Gewinnung von Samenmaterial
geeignet waren.
Unter Verwendung der Naturräumlichen Gliederung von W
ESTHUS & K
ORSCH (2005)
wurden
für jedes der dort unterschiedenen 15 Herkunfts
teilgebiete mindestens 2 Wiesen ausgewählt und vor allem floristisch erfasst. Neben
Angaben zur Lage, Größe, Natur- und Biotopausstattung wurden hierbei auch Mähbarkeit und Zugänglichkeit der Flächen
erfasst. Bei der
Auswahl der Flächen wurden solche mit einem möglichst großen Artenreichtum bevorzugt. Das liegt auch darin begründet, dass die
zu
begrünenden Flächen in den seltensten Fällen exakt mit den Ausgangsbeständen (Spenderflächen) übereinstimmen.
Durch ein recht
großes Ausgangspotenzial an Arten wird sichergestellt, dass genügend Arten enthalten sind, denen eine dauerhafte Etablierung
auf den neuen Standort gelingt. Ein weiteres Auswahlkriterium war, dass die Spenderflächen möglichst in Schutzgebieten liegen sollten.
Die Aufnahme in das Spenderflächenkataster führt somit auch zu einer Erhöhung des naturschutzfachlichen Wertes.
In dem Unterpunkten des Themas werden Hilfestellungen gegeben, nach welchen Kriterien potentielle Spenderflächen herausgesucht werden
können und welche Gesichtspunkte berücksichtigt werden sollen.