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| Schadstoff: | Schwebstaub |
| Formel | Schwebende Partikel, wie Ruß, Salze, Pollen, Aerosole
u.a. Auch bezeichnet als „Gesamtschwebstaub“ oder „Staub/TSP“ |
|---|---|
| Messprinzip | Bestimmung der Staubmasse auf einem Luftfilter |
| Wirkung auf Menschen | stark von Zusammensetzung abhängig |
| Wirkung auf Vegetation | |
| Natürliche Quellen | Natürliche Vegetationsbrände, Aerosolbildung nach Verdunstung von Meerwasser, Pollenflug, Bodenerosion u.a. |
| Quellen durch menschliche Tätigkeit | Verbrennung fossiler Brennstoffe (Kohle,Erdöl), Materialgewinnung (Steinbrüche), Kfz-Verkehr (Ruß, Fahrbahnabrieb) u.a. |
| Grenzwerte für Vegetation/ Ökosysteme | keine |
| Grenzwerte für menschliche Gesundheit BImSchV EU-Richtlinie |
300 µg/m³ als 95%-Wert der Summenhäufigkeit der Tagesmittel eines Jahres |
| 150 µg/m³ als Jahresmittelwert bis 2004 |
| Schadstoff: | Feinstaub-PM10 |
| Formel | Schwebende Partikel, wie
Ruß,
Salze, Pollen, Aerosole u.a. mit einem Durchmesser < 10 µm Auch bezeichnet als „Staub/PM10“ ausführlich (Stichwort Feinstaub) |
|---|---|
| Messprinzip | Bestimmung der Staubmasse auf einem Luftfilter, Partikel > 10 µm werden vorher ausgeschieden |
| Wirkung auf Menschen | Feine Partikel (kleiner als 10 µm) stehen in Verdacht, Lungenkrebs und andere Krankheiten auszulösen ausführlich |
| Wirkung auf Vegetation | |
| Natürliche Quellen | Natürliche Vegetationsbrände, Aerosolbildung nach Verdunstung von Meerwasser, Pollenflug, Bodenerosion u.a. |
| Quellen durch menschliche Tätigkeit | Verbrennung fossiler Brennstoffe (Kohle,Erdöl), Materialgewinnung (Steinbrüche), Kfz-Verkehr (Ruß, Abrieb, ...) Partikelbildung aus gasförmigen Vorläuferstoffen (NO2, NH3, SO2) ausführlich (Stichwort Feinstaub) |
| Grenzwerte für Vegetation/ Ökosysteme | keine |
| Grenzwerte für menschliche Gesundheit BImSchV EU-Richtlinie |
50 µg/m³ als Tagesmittelwert (35 Überschreitungen im Jahr sind zulässig) einzuhalten ab 2005 |
| 40 µg/m³ als Mittelwert im Kalenderjahr einzuhalten ab 2005 |
| Schadstoff: | Feinstaub-PM2,5 |
| Formel | Feine, schwebende Partikel, wie
Ruß,
Salze, Pollen, Aerosole u.a. mit einem Durchmesser < 2,5 µm Auch bezeichnet als „Staub/PM2,5“ Der Feinstaub-PM2,5 ist eine Untermenge von Feinstaub-PM10. Die feineren Partikel verbleiben länger in der Luft. ausführlich (Stichwort Feinstaub) |
|---|---|
| Messprinzip | Bestimmung der Staubmasse auf einem Luftfilter, Partikel > 2,5 µm werden vorher ausgeschieden |
| Wirkung auf Menschen | Feine Partikel stehen in Verdacht, Lungenkrebs und andere Krankheiten auszulösen Je kleiner die Partikel sind, um so tiefer können sie in die Lunge eindringen. ausführlich |
| Wirkung auf Vegetation | |
| Natürliche Quellen | Natürliche Vegetationsbrände, Aerosolbildung nach Verdunstung von Meerwasser, Bodenerosion u.a. |
| Quellen durch menschliche Tätigkeit | Verbrennung fossiler Brennstoffe (Kohle,Erdöl), Materialgewinnung (Steinbrüche), Kfz-Verkehr (Ruß, Abrieb, ...) Partikelbildung aus gasförmigen Vorläuferstoffen (NO2, NH3, SO2) ausführlich (Stichwort Feinstaub) |
| Grenzwerte für Vegetation/ Ökosysteme | keine |
| Grenzwerte für menschliche Gesundheit |
Die EU-Richtlinie mit Ziel- und Grenzwerten ist in Vorbereitung. |
| Schadstoff: | Ruß |
| Formel | Elementarer Kohlenstoff (EC). Auf der Oberfläche der feinen Rußteilchen werden erhebliche Mengen anderer Luftschadstoffe angelagert. Deshalb ist der Massenanteil im Feinstaub etwa bis zu 2 bis 3 mal höher als die ausgewiesenen Rußkonzentrationen. |
|---|---|
| Messprinzip | Schwärzungsgrad des Staubes auf dem Luftfilter. Messtechnisch bedingt entstehen für 3 bis 12 Stunden konstante Werte. |
| Wirkung auf Menschen | als Bestandteil des Feinstaubes für die Hauptwirkungen des PM10 verantwortlich ausführlich (Stichwort Dieselruß) |
| Wirkung auf Vegetation | |
| Natürliche Quellen | |
| Quellen durch menschliche Tätigkeit | Verbrennung fossiler Brennstoffe (Kohle,Erdöl), Kfz-Verkehr , vor allem Dieselfahrzeuge |
| Grenzwerte für Vegetation/ Ökosysteme | keine |
| Grenzwerte für menschliche Gesundheit | keine |