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Wasserrad der Mühle Buchfart an der Ilm
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Für die Herstellung der Durchgängigkeit an Querbauwerken und Wasserkraftanlagen wurden für Thüringen Mindeststandards zur Herstellung der Durchgängigkeit erarbeitet. Um die erforderlichen Maßnahmen zur Erreichung eines guten ökologischen Zustandes auch für die Fischfauna ableiten zu können, ist neben der Betrachtung der Einzelbauwerke zusätzlich eine Gesamtbetrachtung der jeweiligen Gewässer erforderlich. Dabei vorerst die für die Herstellung der Durchgängigkeit ausgewiesenen Schwerpunktgewässer betrachtet werden.
Für die Ilm wurde ein solches Konzept modellhaft erarbeitet. Es dient als Grundlage für die weitere Betrachtung der Thüringer Gewässer.
zur Ilm-Studie
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Das Handbuch greift die neue Vorgabe des Gesetzgebers auf, wonach Gewässerunterhaltung Pflege und Entwicklung umfasst. Anders als früher, sind heute bei der Gewässerunterhaltung nicht nur Nutzungsansprüche zu berücksichtigen. Vielmehr sind Bäche und Flüsse gleichermaßen zu mehr Naturnähe hin zu entwickeln. Das Handbuch zeigt Lösungsmöglichkeiten auf, wie trotz bestehender Restriktionen aus Nutzungsansprüchen ein Mehr an Naturnähe bestmöglich verwirklicht werden kann. Es richtet sich vor allem an Gewässerunterhaltungspflichtige und deren Planer, aber auch an die zuständigen Behörden und hilft den Verantwortlichen, im Spannungsfeld von Nutzung und Naturnähe sicher zu navigieren.
Ab sofort steht das Handbuch zum
Download bereit.
Hochwasserentlastung der TS Weida
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Für vier weitere Thüringer Flüsse sind jetzt gewässereinheitliche Längsschnitte zu Hochwasserabflüssen HQ(T) herausgegeben worden. Bei Auma, Leuba und Weida wurden die aktuellen Hydrologischen Gutachten für die Talsperren in Verbindung mit Spenden- und Gebietsbetrachtungen ausgewertet. Spezielle Retentionsberechnungen haben an diesen Flüssen die unterschiedliche Hochwasserrückhaltewirkung der einzelnen Talsperren auf die Unterläufe nachgewiesen. Beim Roda-Längsschnitt lieferten die extremwertstatistischen Daten des Pegels Zöllnitz die Basis.
Insgesamt stehen nun für 39 Flussläufe aktuelle Hochwasser-Bemessungskennwerte für wasserwirtschaftliche Planungen zur Verfügung, in die bei Überschreitung der Landesgrenze eine Abstimmung mit den Nachbarbundesländern eingearbeitet ist (z.B. sächsischer Oberlauf der Weida).
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Das letzte Hochwasserereignis im Januar 2011 bestätigte, dass die Anlandungen im Bereich der Flutmulde Meiningen deren Leistungsfähigkeit erheblich reduziert haben. Daher werden die Anlandungen im Auftrag der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie, Regionalstelle Suhl, im Zeitraum 04.10.2011 bis voraussichtlich 19.11.2011 bis auf die originale Sohlhöhe beseitigt. Im Zuge dieser Maßnahme wird die unterhalb der Straßenbrücke Landsberger Straße im Bereich des Pegels vorhandene Kiesbank mit entfernt. Die erforderlichen Abstimmungen mit der Unteren Naturschutz- und Wasserbehörde sowie dem örtlichen Angelverein sind erfolgt.
Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie Jena, Tel: 03681-3546-0 Referat 54, Regionalstelle Suhl
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Die Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie (TLUG) führt derzeit Planungen aus, den Hochwasserschutz der Ortslage Harras wesentlich zu verbessern. Im Rahmen der Untersuchungen wurde festgestellt, dass nicht nur von der Werra sondern auch vom Rottenbach eine Hochwassergefahr ausgeht. Derzeit ist der Rottenbach überwiegend verrohrt und daher in seinem Vermögen, größere Abflussereignisse problemlos abführen zu können, stark eingeschränkt. Bereits bei kleineren Abflussereignissen kommt es zu Überschwemmungen. Damit der Rottenbach auch nach Umsetzung des innerörtlichen Hochwasserschutzes weiter problemlos in die Werra entwässern kann, wird im Vorgriff auf die Hauptmaßnahmen an der Werra der Rottenbach im Bereich der Goßmannsroder Straße auf einer Länge von ca. 160 m teilweise offen gelegt. Dabei wird das Abflussprofil des Rottenbachs so ausgebildet, dass dieser ein hundertjährliches Hochwasser schadlos abführen kann. Die offenen Gerinneabschnitte werden ökologisch so aufgewertet, dass sie Teile der Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für die später folgenden Hochwasserschutzmaßnahmen an der Werra in Harras und in der Stadt Eisfeld darstellen. Die Ausschreibung und Vergabe der Maßnahmen ist bereits erfolgt, die bauliche Umsetzung der Offenlegung des Rottenbachs soll Anfang 2012 beginnen und gegen Ende Juli 2012 abgeschlossen sein. Die TLUG bittet die betroffenen Anlieger für die bauzeitlichen Einschränkungen und Belastungen um Verständnis und möchte sich für die bisherige gute Zusammenarbeit bei den Bürgern und Behörden bedanken.
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Neue Wege der Gewässerunterhaltung - Leitfaden zur Gewässerentwicklungsplanung
Mit dem Seminar „Neue Wege der Gewässerunterhaltung – aktuelle Entwicklungen“ am 21.06.2011 informierte die TLUG Unterhaltungspflichtige, Planer sowie Umweltbehörden über gesetzliche Änderungen zur Gewässerunterhaltung. Weiterhin wurde aufgezeigt, wie der Begriff „Naturnähe“ in diesem Kontext zu verstehen ist und auf den Leitfaden zur Gewässerentwicklungsplanung eingegangen. Außerdem wurde das in Kürze zu erwartende neue „Handbuch zur naturnahen Gewässerunterhaltung und zum Ausbau von Fließgewässern“ vorgestellt. Die Vorträge stehen
hier zum Download bereit.
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Am 23.06.2011 wurden im Rathaussaal der Gemeinde Veilsdorf die Betroffenen sowie interessierten Bürger über den Stand der Planungsarbeiten zur Talsperre Rottenbach informiert. Die Talsperre Rottenbach musste im November 2010 aufgrund einer Gefahrenabwehranordnung der Stauanlagenaufsicht infolge ihres desolaten Zustandes vollständig entleert werden. Seit der Entleerung der Talsperre haben die TLUG und die Gemeinde Veilsdorf gemeinsam in enger Abstimmung mit dem beauftragten Planungsbüro die Möglichkeiten zum Erhalt und den zeitnahen Wiedereinstau der Talsperre Rottenbach geprüft. Ziel dieser Veranstaltung war es, den Stand der Planungsarbeiten vorzustellen und die erforderlichen weiteren Entscheidungsprozesse sowie den Weg bis zur Umsetzung zu erläutern.
Die Vorträge stehen
hier zum Download bereit.
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Am 22.06.2011 fand die Veranstaltung zu allgemeinen Fragen der wasserwirtschaftlichen Praxis statt. Ziel dieser Veranstaltung ist es vor allem die Wasserbehörden mit aktuellen Informationen für die tägliche wasserwirtschaftliche Praxis auszurüsten. Bei der diesjährigen Veranstaltung standen im Mittelpunkt die aktuelle Fragen einer zeitgemäßen Gewässerunterhaltung im ländlichen Raum sowie Informationen zu den aktuellen Angeboten des Gewässerkundlichen Landesdienstes, insbesondere bzgl. der Gewässerlängsschnitte. Weiterhin wurden die aktuellen Monitoringergebnisse vorgestellt und ein erster Einblick in den Stand der Maßnahmenumsetzung der WRRL gegeben.
Die Veranstaltung soll auch in kommenden Jahren fortgeführt werden.
Die Vorträge stehen
hier zum Download bereit.
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Am 21.06.2011 setzte Herr Minister Jürgen Reinholz zusammen mit Landrat Thomas Müller, im Schlosspark Hildburghausen den symbolischen Schlussstein beim Umbau des ehemaligen Werraabstürzes. Mit dieser Maßnahme konnte durch den Freistaat nun bereits das 19te Querbauwerk an der Werra durchgängig gestaltet werden. Derzeit wird die unterhalb liegende Wehranlage „Reifen Kieser“ ebenfalls zu einer Sohlengleite umgebaut.
Weitere Themen:
Umweltdaten 2011
Umweltberichterstattung der Abteilung Wasserwirtschaft
Weiterführende Links
Europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL)
Internetseite des Thüringer Ministeriums für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz
Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (HWRM-RL)
Internetseite des Thüringer Ministeriums für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz