Seit Anfang der 1990er Jahre lassen das BMU und das UBA das Umweltbewusstsein und Umweltverhalten der Deutschen untersuchen. Auch die Ergebnisse der aktuellen Bevölkerungsumfrage von 2008 zeigen, dass Lärm nach wie vor eine der am stärksten empfundenen Umweltbeeinträchtigungen darstellt.
Nach BImSchG sind Erschütterungen von menschlichen Tätigkeiten verursachte Boden- und Gebäudeschwingungen in einem niedrigen Frequenzbereich. Sie führen in der Regel nicht zu direkten körperlichen Schäden beim Menschen, besitzen jedoch indirektes Gefährdungspotenzial, da sie zur Beeinträchtigung und Beschädigung von Bausubstanz führen können und ein hohes Belästigungspotenzial besitzen.
Die moderne Informations- und Kommunikationstechnik veränderte binnen weniger Jahre grundlegend unseren Alltag und ist aus vielen Bereichen unseres Lebens nicht mehr wegzudenken. Mit der Nutzung dieser Technik treten aber zwangsweise elektrische, magnetische oder elektromagnetische Felder auf, die die Exposition der Menschen gegenüber diesen Quellen in den letzten Jahren verstärkt haben.