Veranstaltungskalender TLUG Jena
21.02.2012: Vorstellung der Regionalen Klimainformationssystems ReKIS
Ort:TLUG Jena, Tagungsraum 1a
Veranstaltungsnummer:04/2012
Inhalt:Klimatologische Informationen haben eine wachsende Bedeutung in vielen Bereichen und Regionen Thüringens, insbes. in Land- und Forstwirtschaft sowie im Naturschutz. Hinzu kommt ein ständig größer werdender Nutzerkreis aus Forschung, Verwaltung, Bildung und Öffentlichkeit.
Den Thüringer Landesanstalten und Behörden stehen zahlreiche gemessene und simulierte Klimadaten zur Verfügung. Die Klimaagentur in der TLUG hat die Aufgabe der Bündelung, Aufbereitung und Bereitstellung regionaler Klimadaten für Thüringen. Um das umfangreiche Datenmaterial von Klimadaten und Analysewerkzeugen leicht zugänglich zu machen, wurde das Regionale Klimainformationssystem ReKIS entwickelt.
Das ReKIS für Thüringen ist Teil eines gemeinschaftlichen Projektes mit Sachsen und Sachsen-Anhalt und wird für die Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Es ist eine zentrale Lösung zur Datenbereitstellung von Klimadaten bzw. zur Analyse der Vergangenheit (Diagnose) und möglicher Zukünfte (Szenarien). ReKIS beinhaltet bereits vorhandene IT-Lösungen wie REKLI. Um Aussagen über die zeitliche Entwicklung von Klimaelementen bzw. Anpassungsmaßnahmen an die zu erwartende Klimaentwicklung in Thüringen ableiten zu können, ist nun auch ein Werkzeug zur Regionalisierung von Klimadaten enthalten (RaKliDa). In der Veranstaltung werden die Möglichkeiten und der Zugang zu Klimadaten gezeigt.
Leitung:Herr Reinhardt, TLUG, Thüringer Klimaagentur
Bemerkung:Zielgruppen: Landesanstalten, Behörden, Forschungs- und Bildungseinrichtungen, Ingenieurbüros, Öffentlichkeit
28.02.2012: Lösungsansätze und Möglichkeiten der Umsetzung von Maßnahmen, die der Luftreinhaltung in Städten dienen
Ort:TLUG Jena, Tagungsraum 1a
Veranstaltungsnummer:05/2012
Inhalt:Die Gesprächsrunde soll den Verantwortlichen aufzeigen, wie der Stand des NO2-Notifizierungsverfahrens ist. Welche Maßnahmen verhältnismäßig sind, um den Anforderungen der EU-RL sowie der 39. BImSchV gerecht zu werden. Dabei sollen alle Maßnahmen, die in der MARLIS-Datenbank aufgezeigt sind, auf ihre Umsetzbarkeit bewertet werden.
Veranstalter:TLUG in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Landesverwaltungsamt
Leitung:Herr Wrobel, TLUG
Bemerkung:Zielgruppen: Umweltämter, Straßenbauämter
06.03.2012: Die Umsetzung der Thüringer Strategie zur Erhaltung der biologischen Vielfalt
Ort:TLUG Jena, Tagungsraum 1a
Veranstaltungsnummer:06/2012
Inhalt:Im Oktober 2011 ist die Thüringer Strategie zur Erhaltung der biologischen Vielfalt durch das Thüringer Kabinett beschlossen worden. Die Strategie stellt in übersichtlicher Form dar, was internationale Verpflichtungen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt für Thüringen bedeuten, wie die national und international gesteckten Ziele an den Naturraum Thüringen anzupassen sind und welche Prioritäten bei der Umsetzung der Ziele gesetzt werden müssen.
Die Strategie steckt einen allgemeinen Handlungsrahmen für die beginnende UN-Dekade der biologischen Vielfalt (2011-2020), in den sich zukünftige Aktivitäten sowohl des behördlichen Natur- und Umweltschutzes als auch der Verbände und weiterer Akteure eingliedern können.
Die Veranstaltung möchte Antworten auf die folgenden Fragen geben: Was sind die wichtigsten Inhalte der Strategie? Welche Zielstellung richtet sich an welche Akteure? Welche rechtlichen Grundlagen sind bei der Umsetzung einzelner Ziele zu beachten? Welche bereits laufenden Projekte und Beispiele gibt es in Thüringen/Deutschland, die sich so oder ähnlich auch auf andere Landkreise übertragen lassen? Welche Aufgaben kommen auf die unteren Naturschutzbehörden zu? Wo lassen sich Synergieeffekte nutzen und mehrere Ziele gemeinsam umsetzen?
Schwerpunkte:Umsetzung der Thüringer Strategie zur Erhaltung der biologischen Vielfalt, Rechtsgrundlagen; Umsetzungsbeispiele vor Ort, Auswirkungen von Entscheidungen, Good-practise-Beispiele, Synergien
Veranstalter:TLUG in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz und dem Thüringer Landesverwaltungsamt
Leitung:Frau Dr. Baumann, TMLFUN
Bemerkung:Zielgruppen: Naturschutzbehörden, Verbände und Vereine
19.03.2012 - 22.03.2012: FIS Naturschutz (Linfos)-Fortgeschrittenenkurs: Datenexport
Datum:19.03.2012 - 22.03.2012
Ort:TLUG Jena, Computerkabinett
Veranstaltungsnummer:07/2012
Inhalt:Das FIS Naturschutz (Linfos) wurde 2004 als zentral geführtes Informationssystem für die Thüringer Naturschutzverwaltung und hat sich mittlerweile gut etabliert. Inhaltlich und programmseitig wird es laufend auf dem neuesten Stand gehalten. Während des Schulungszeitraums 2008/2009 haben die inzwischen 350 Anwender/-innen ihre Grundkenntnisse im Umgang mit dem System auffrischen können.
Im Vordergrund dieser Veranstaltung steht die Vorgehensweise des Datenexports. Die Linfos-Nutzer innerhalb der Thüringer Naturschutzverwaltung, insbesondere die unteren Naturschutzbehörden, sollen mit Hilfe des FIS-Naturschutz (Linfos) befähigt werden, den Datenexport – zur Beantwortung von Anfragen und für die Dokumentation eigener Entscheidungen selbstständig zu bewerkstelligen. Die vorherige Teilnahme an einem der Grundkurse ist Voraussetzung!
Schwerpunkte:FIS Naturschutz (Linfos) - Datenexport
Bemerkung:Zielgruppen: Thüringer Naturschutzbehörden
Es handelt sich jeweils um eintägige Schulungen. Die Termine sind als Fortgeschrittenenkurse konzipiert. Die Teilnehmerzahl pro Tag ist auf 10 Personen beschränkt.
20.03.2012: KULAP Förderperiode 2007-2013: Wissenswertes zum Verwaltungsvollzug und Fachliches
Ort:TLUG Jena, Tagungsraum 1a
Veranstaltungsnummer:08/2012
Inhalt:Die vor allem an Behördenmitarbeiter/-innen gerichtete Veranstaltung dient zum Informationsaustausch zwischen allen Ebenen der Naturschutzbehörden und beteiligten Einrichtungen der Landwirtschaftsbehörden. Die Kolleginnen und Kollegen werden ausdrücklich gebeten im Vorfeld der Veranstaltung Fragen und Probleme im Zusammenhang mit Vertragsnaturschutz im Offenland dem Veranstalter mitzuteilen, um zu einem möglichst effizienten, praxisgerechten Workshop beizutragen.
Schwerpunkte:Vertragsnaturschutz unter besonderer Berücksichtigung von NALAP, „Neue“ KULAP- Ansätze, Einbindung der Förderkulisse in das LINFOS etc.
Leitung:Herr Reisinger, TLUG
Bemerkung:Zielgruppen: Landschaftspfleger, Landwirte, Landwirtschaftsbehörden, Naturschutzbehörden