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Böden unterliegen ständigen Veränderungen, die sowohl natürlichen, als auch anthropogenen Ursprungs sein können. Die Bodendauerbeobachtung soll auf repräsentativen Messflächen den Ist-Zustand der Böden beschreiben, die Veränderungen langfristig überwachen und Prognosen für die zukünftige Entwicklung ermöglichen. Neben ihrer Funktion als Frühwarnsystem für schädliche Bodenveränderungen, dient sie unter anderem zur Beweissicherung (Bodenprobenbank) und als Kontrollinstrument für umweltpolitische Maßnahmen.
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In Thüringen sind zur Zeit 32 BDF eingerichtet. Sie werden in Kooperation der Thüringer Landesanstalten für Umwelt und Geologie (TLUG), für Landwirtschaft (TLL) sowie für Wald, Jagd und Fischerei (TLWJF) betrieben. |